Kategorien Anzeigen

Erfolg Body Arbeit Beziehungen Deine Welt Glück Seele Podcasts humantrust @Redaktion

afrika schulkinder

Diese Frau verändert mit 50 Cents die Welt – Ein Engel für Afrika

Von der Toilettenfrau zur Trägerin des Bundesverdienstkreuzes.  Harriet Bruce Annans Weg und ihr Engagement für Kinder in Armut.

Du kennst die Schizophrenie, in der wir leben, ja selbst: Obwohl wir als Menschheit heute so reich sind wie nie, lebt der Großteil von uns noch immer in Armut. In Fakten: Drei Milliarden Menschen leben von weniger als zwei Euro pro Tag. Der (bereits verstorbene) uruguayische Journalist Eduardo Galeano, Experte in entwicklungspolitischen Themen schreibt in einem seiner Bücher: „Die meisten Kinder auf der Erde sind arm und die meisten Armen sind Kinder.“ Das Gute ist, dass wir Kindern in ärmeren Ländern meist mit relativ geringen Mitteln helfen können, da die Preissituation in der Heimat dieser Kinder eine ganz andere ist, als wir es gewohnt sind. 50 Cent pro Tag, die dort landen, können die Welt eines Kindes komplett auf den Kopf stellen.

************************************

Mit 50 Cent Toilettengeld: Schritt für Schritt…

afrika kinder50 Cent, dieses Trinkgeld bekam die Afrikanerin Harriet Bruce Annan häufig in ihrem Job als Toilettenfrau bei der Düsseldorfer Messe. Diese 50 Cents konnte sie immer abzwacken, denn die 1000 Euro, die sie verdiente, reichten ihr zum Leben. Und sie wusste ja, wie gut dieses Geld in Afrika wirken konnte. Schließlich kam sie selbst aus der ghanaischen Hauptstadt Accra, besuchte in ihrer Kindheit regelmäßig ihre Großmutter, die im Armenviertel Bukom leben musste. Dabei nahm sie auch die vielen armen Kinder wahr, die in den Slums lebten, nicht genug zu essen hatten, aber vor allem: keine Schule besuchen konnten und so zur Armut verdammt waren.

Damals nahm sich Harriet vor:

„Wenn du erwachsen bist, hilfst du diesen Kindern.“

… zur Aktivistin

Denn für Harriet selbst schien ein besseres Leben vorgesehen zu sein: Ein Onkel ermöglichte es ihr,  Programmierung zu studieren. Es hätte das ganz große Los sein können, dass sie 1991 mit ihrem damaligen Mann nach Deutschland auswandern konnte. Doch nachdem ihr Mann gewalttätig wurde, flüchtete sie vor ihm in ein Frauenhaus und war ohne jegliche Sprachkenntnisse erstmal: „ganz unten“. Deshalb blieb ihr keine andere Wahl: sie  verdingte sich eben als Toilettenfrau. Das Trinkgeld, das sie bekam, legte sie beharrlich und jahrelang zur Seite, immer ihren Traum im Kopf, den Kindern in Bukom helfen zu wollen.

Über zehn Jahre später im Jahr 2003 war es dann soweit: Harriet gründete den gemeinnützigen Verein African Angel e.V. Mit der Vereinssatzung und  5.000 Euro mühsam erarbeitetem „Tellergeld“, denn zwischenzeitig hatte Harriet neben ihrem Toilettenjob noch eine Arbeit als Kellnerin angenommen, machte sich Harriet, in ihrem genommenen Jahresurlaub, dann auf nach Ghana. In Ghana angekommen schlug ihr einiges Misstrauen entgegen. Doch nach einigen Wochen Überzeugungsarbeit erklärten sich einige Eltern doch dazu bereit, zunächst 24 ihrer Kinder im Alter zwischen damals 4 und 11 Jahren in die Obhut von African Angel e.V. zu geben.

1991 Toilettenfrau – 2013 das Bundesverdienstkreuz

afrika Mittlerweile haben vier dieser African-Angel Kinder der ersten Stunde nicht nur die Schule erfolgreich absolviert, sondern sogar ein Studium begonnen. Zur Zeit werden über 100 Kinder werden vom Verein African Angel betreut, und ihnen wird dadurch ein Schulbesuch ermöglicht. Und Harriets Engagement ist in vieler Munde: Sie hat mehrere Bücher veröffentlicht – u.a.ihre Biographie „African Angel – Mit 50 Cent die Welt verändern“, war schon bei Markus Lanz und in der NDR Talkshow zu Gast und hat im Rahmen des Weltfrauentages im Jahr 2013 das Bundesverdienstkreuz am Bande für ihr Engagement erhalten.

Und wer ist eigentlich ein African Angel?
Das kann jede*r werden – auch du!

Wenn dich diese Geschichte inspiriert, dann schau doch mal intensiver auf der Website nach und entscheide, ob du den Verein unterstützen magst. Es kann so einfach sein, armen Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen. Hierfür sind nur wenige Cents pro Tag nötig.

************************************

Diese Geschichte hat übrigens noch eine weitere „Moral“:

Wenn du das nächste Mal auf eine öffentliche Toilette gehst, sei doch bitte freundlich zum Personal und gib ihm oder ihr IMMER Trinkgeld. Du weißt nie, was für ein Mensch dort tätig ist, mit welcher Motivation, welchem Hintergrund, welchem Traum – und wofür er oder sie dieses Geld gebrauchen kann. Begegne diesem Menschen freundlich, auf Augenhöhe, voller Demut. Er oder sie kann im Leben von ganz vielen Menschen einen fulminanten Unterschied bewirken, vielleicht einen viel größeren als du selbst…

 

Hier findest du mehr über den Verein:

http://african-angel.de/

 

************************************

Vielleicht ist auch dieser Artikel interessant für dich:

afrika kaffee

Kaffee für eine bessere Welt – Ein neues Modell des Fairtrade

 

Gefällt mir 237 Personen gefällt das

Wie hilfreich fandest du den Artikel?1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)

Diskussion

Trag dich in unseren Newsletter ein und hole dir dein Gratis-Geschenk für Compassioner-Leser:


Das große Coaching Paket von Veit Lindau.
Sichere dir diesen wertvollen Leitfaden für ein erfülltes, glückliches Leben.

 

Wir schenken dir:
o 4 Audiovorträge mit Veit Lindau
o 1 Geführte Meditation
o Den Lebenskompass

Trag dich dazu hier ein:

 



* Mit der Eintragung bestätige ich die Informationen zum Datenschutz insbesondere nach §13 DSGVO zur Kenntnis genommen zu haben.

 

 

 

fan