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Ein Gedankenimpuls, der dein Sexleben revolutionieren kann

Zu einem erfüllten, glücklichen Leben, gehört auch ein erfülltes Sexleben, glauben wir zumindest;-).

Der  Autor und Sexblogger Christopher Flanagan schreibt seit Jahren mit Leidenschaft darüber, wie wir es bekommen können. Lass dich also hier mal verführen…

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Guter Sex. Verdammt guter, intensiver, leidenschaftlicher Sex, der verbindet, zusammenschweißt und uns 10 Minuten lang in andächtiger Stille in den Federn ruhen lässt, um die zauberhaften Nachwehen eines schönen gemeinsamen Erlebnisses zu genießen. Wir alle wünschen uns ihn. Nicht alle haben ihn (das würde ich zumindest mal ganz kühn behaupten).

Aber warum?

Wieso ist das Liebesspiel zwischen zwei Partnern manchmal nicht das, was es eigentlich sein könnte?

sexlebenGanz einfach:

Es gibt einen tiefen, größtenteils unbewussten Glaubenssatz in unserer Gesellschaft, dem viele Paare unreflektiert Folge leisten. Und es ist dieser hier:

„Die gemeinsame Sexualität läuft von alleine. Und zwar einfach so. Man muss nichts Großartiges dafür tun. Man braucht sich nicht aktiv damit auseinandersetzen.“

Vielen Paaren kommt es deshalb nicht in den Sinn, das gemeinsame Sexleben aktiv zu verändern oder neuen Gegebenheiten anzupassen.

Stattdessen dümpelt die gemeinsame Sexualität so ganz nebenbei vor sich hin und, so wie es sich entwickelt, so entwickelt es sich halt. Richtige Aufmerksamkeit bekommt das Thema immer erst dann, wenn es richtig brennt. Oder einer der Partner zutiefst unzufrieden ist.

„Dafür habe ich zu wenig Zeit und Kapazitäten!“

Alles klar, schon verstanden. Viele Menschen haben anderes, vielleicht Dringenderes zu tun, als sich mit dem Projekt „atemberaubender Sex“ ein weiteres Fass in ihrem Leben aufzumachen.

Guter Sex fährt die Kinder schließlich nicht in den Kindergarten. Guter Sex hängt die Wäsche nicht auf. Guter Sex tauscht die kaputte Glühbirne im Bad nicht aus. Und ein „Guter-Sex-Elterngeld“ wurde meines Wissens auch noch nicht verfassungsrechtlich durchgesetzt.

Heißblütige, intensive „Arbeit“ am Sexleben ist nicht jedermanns (und jederfraus) Sache und das ist auch völlig okay so.

Und trotzdem will ich dich heute zu einer kleinen Veränderung inspirieren.

Das Herrliche ist nämlich: Schon mit kleinen Veränderungen in der Einstellung und Denkweise über die gemeinsame Sexualität lässt sich beachtlich viel Schwung, Intensität, Leidenschaft und frischer Wind in das Liebesleben bringen.

In anderen Worten: Es braucht nicht viel, um einfach herrlich guten Sex zu haben. Ein kleiner Gedankenimpuls, der anschließend in die Tat umgesetzt wird, kann oft schon viel erreichen.

Und genau einen solchen Gedankenimpuls will ich heute mit dir teilen. Nun kenne ich dich nicht. Und ich kann auch nicht in deinen Kopf hineinschauen. Was ich aber kann, ist auf etliche Gespräche und Erfahrungen mit meinen Lesern zurückgreifen. Und ich behaupte:

Die Chancen, dass ich mit meinen Impulsen deinen Nerv treffe, sind ziemlich hoch (und falls ich daneben liege, krieg ich dich bestimmt beim nächsten Mal 😊).

Alles klar, genug gebrabbelt, gehen wir an’s Eingemachte:

Segen und Fluch: Der herrlich erdrückende Orgasmus

Ohhhh wir Menschen lieben ihn, unseren Orgasmus. So schön, so kostenlos und obendrauf gibt’s von ihm auch noch ein unerschöpfliches Kontingent.

Ist er nicht das unumstrittene Highlight und Finale der Sexualität?

Für die meisten schon. Und genau hier liegt das „Problem“, wenn man so will…

sexleben-erotik

Viele Paare, aber besonders auch Singles sind in ihrer „sexuellen Routine“ ziemlich stark auf diesen Höhepunkt ausgerichtet. Teils bewusst. Größtenteils aber auch unbewusst.

Dieses bombastische Finale… es markiert den Abschluss des Liebesspiels. Es gilt für viele (Männer) als Qualitätsstempel und ist deshalb beim Sex omnipräsent in vielen Köpfen.

Männer arbeiten – überspitzt formuliert – verbissen darauf hin, ihre Partnerin zum Höhepunkt „zu bekommen“. Erst dann fühlt sich der Akt „erfolgreich“ an.

Und von Frauen wiederum erfahre ich oft, dass sie sich unter Druck gesetzt fühlen, einen Orgasmus zu haben. Sie spüren die intensiven Bestrebungen ihres Partners, ihnen diesen Orgasmus zu bescheren. Sie spüren die Erwartung, einen Höhepunkt zu erleben. Und viele Frauen fühlen sich auch nicht wohl damit, wenn sie beim Sex nicht so viel spüren, wie es vielleicht sein könnte.

In anderen Worten: Der Orgasmus löst eine gewisse Portion Druck und Erwartung aus. Der Orgasmus-Fokus trägt zu einer mentalen Anspannung, statt Entspannung beim Liebesspiel bei.

Und wenn es zwei Dinge gibt, die zielsicher dafür sorgen, dass Sex an Intensität, Intimität, Harmonie, Verbindung, und Leidenschaft verliert, dann sind es genau diese beiden Dinge:

Druck und mentale Anspannung.

Die herrliche Natur am Wegesrand…

Okay. Zweiter Punkt, den es in diesem Zusammenhang zu erwähnen gibt:

Der Orgasmus gibt dem Sex ein festgesetztes Ziel. Wir streben beim Sex nach immer intensiveren Gefühlen, und wir streben nach dieser bombastischen Ziellinie, die da auf uns wartet.

Und vor lauter Fokus auf den Höhepunkt, vergessen wir, all die anderen schönen Dinge zu genießen, die Sex für uns bereithält.

  • Diese einmalige Nähe zu dieser Person, die wir (unter Umständen) lieben.
  • Diese besondere Verbindung, wenn sich unsere Blicke ineinander vergraben.
  • Dieser Funke eines tief in uns sitzenden animalischen Triebs, der bei genauerem Hineinspüren in uns aufkeimt.
  • Die rein physische Wahrnehmung des Gefühls sexueller Erregung in unserem Körper.
  • Das Privileg, es erleben und bewusst wahrnehmen zu dürfen, wie eine andere Person Ekstase und Erregung erfährt.
  • Diese sanfte, zarte und weibliche Haut.
  • Diese vor lauter Erregung unter Spannung stehende männliche Schultermuskulatur (oder welche Muskelgruppe es auch immer sein mag).
  • Das komplette Spüren des Körpers unseres Partners.
  • Dankbarkeit, diesen intimen Moment mit einer Person, die uns so nahe steht, verbringen zu können.
  • Usw…

sexleben-genießenDu merkst, ich könnte diese Liste fast endlos fortführen. Was schade ist: Die meisten dieser Sachen nehmen wir beim Sex kaum mehr mit voller Bewusstheit wahr. Wir lassen sie vorbeistreichen. Nehmen das eine oder andere für selbstverständlich.

Und der Grund dafür ist häufig, dass das Ziel und Finale beim Sex (der Orgasmus) einen zu großen Teil unserer Präsenz beim Sex vereinnahmt. Wir vergessen nach links und rechts zu schauen, Umwege zu nehmen, drei Schritte zurück zu gehen, um dann einfach mal neues Territorium zu betreten.

In anderen Worten: Wir verlieren unsere Neugier für die tausend kleinen und spannenden Dinge, die Sexualität für uns bereithält.

Ganz ehrlich: Der Orgasmus ist nicht der Höhepunkt des Sex. Der Weg dorthin ist mindestens genauso hammermäßig.

Ganz einfaches Takeaway für dich…

Beim Sex einfach mal nicht nach dem Orgasmus streben, sondern ganz bewusst viel deiner Aufmerksamkeit auf all die kleinen Dinge und Erfahrungen zu richten, die es zu erleben gibt.

sexleben-näheGib dir einfach mal die Erlaubnis, keinen Orgasmus haben zu müssen und erlaube dir auch dem Orgasmus deines Partners einen geringeren Stellenwert einzuräumen (klingt jetzt vielleicht hart, aber er wird es dir danken).

Lass es einfach mal sekundär sein, ob und wann du oder dein(e) Partner(in) komm(s)t.

Und wenn du dich traust: Teile diesen Gedankenimpuls mit deinem Partner (ohne ihm dabei das Gefühl zu geben, dass er irgendetwas falsch macht, oder dass du aktuell unzufrieden bist).

Ich empfehle meinen Lesern und Klienten häufig, einfach mal Sex zu haben, bei dem beide Partner von Anfang an wissen: Es wird hier und heute keinen Höhepunkt geben.

Häufig hilft das auf natürliche Art und Weise, all den herrlichen Dingen unserer Sexualität mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Es hilft, Druck, Erwartungen und Zielfokussierung ziehen zu lassen.

Viel Vergnügen und frische Neugier wünsche ich,

Christopher Flanagan

www.lovebetter.de

 

Über den Autor

Christopher Flanagan ist Gründer und Autor des Selbsthilfe-Blogs lovebetter.de. Dort hilft er Männern zu mehr Selbstsicherheit und Entspannung beim Sex und zeigt Lösungswege aus verbreiteten sexuellen Problemen wie dem vorzeitigem Samenerguss, Erektionsproblemen, oder geringer Libido.

 

Links dazu:

https://lovebetter.de/erektionsprobleme-beheben/

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