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Ein neues Miteinander für eine neue Welt

Heute möchte ich dich mitnehmen in eine Welt, die auch unsere sein kann, wenn wir unsere Herzen und unseren Geist dafür öffnen. Diese Vision fußt im Wesentlichen auf zwei Grundthesen. Diese bilden das Fundament für ein mögliches Miteinander. Hier sind sie:

 

1. Es gibt kein „gut“ oder „böse“

2. Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“

“Das Schicksal gehört zum Menschen wie der Boden, an den ihn die Schwerkraft fesselt, ohne die aber das Gehen unmöglich wäre. Zu unserem Schicksal haben wir zu stehen wie zu dem Boden auf dem wir stehen – ein Boden, der das Sprungbrett für unsere Freiheit ist.“ (Viktor Frankl)

 

miteinander

Nur wenn wir uns aus der ewigen Knechtschaft der Dualität lösen, können wir wahren, inneren Frieden finden

Warum gibt es kein “gut” oder “böse”?

Die Welt und die Menschen, die auf ihr leben, beziehungsweise ihre Absichten und Handlungen sind an sich nie gut oder böse. Die Dinge sind einfach wie sie sind. Menschen handeln im Prinzip immer nach ihrem Antrieb, oder dem was ihren höchsten Werten entspricht. So sind sogenannte Naturkatastrophen eigentlich nichts anderes als Regulationsmechanismen des Planeten, die zum Beispiel bei Wirbelstürmen der Erde helfen, Temperaturen auszugleichen. Verlieren Menschen in einem Erdbeben ihr Zuhause und ihre Familie, sprechen sie dann aus ihrer persönlichen Sicht von einer Katastrophe, denn sobald wir beginnen Ereignisse zu bewerten, entsteht gleichzeitig ein Drama rund um die Vorfälle in unserem Leben.

 

Überwindung des Schwarz-Weiß-Denkens

Und je eindeutiger wir dann unsere Welt in Schwarz und Weiß einteilen, desto scheinbar besser fühlen wir uns damit. Dabei bemerken wir gar nicht, dass uns die Einteilung der Welt in Gutes und Böses letztendlich nur eines bringt, und zwar das eigene Unglück. Ereignisse, die unsere Welt erschüttern, stellen uns in unserem Dasein vor eine wichtige Aufgabe, die für viele nicht klar scheint. Doch wenn du gründlich recherchierst, wird dir auffallen, dass gerade bei Menschen, die sogenannte Schicksalsschläge erleben mussten, erst die Überwindung der Bewertung des Erlebten ihnen dazu verholfen hat, nicht nur weiterzugehen, sondern sogar ihr Glück zu finden.

 

miteinander

Die meisten Menschen teilen alles was sie erleben in duale Kategorien ein – ein Irrtum


Warum gibt es kein „richtig“ oder „falsch“?

Ähnlich wie bei der Einteilung in „gut“ und „böse“, handelt es sich bei der Quantifizierung in „richtig“ und „falsch“ um den Versuch, Unkontrollierbares zu kontrollieren. Denn durch eine Unterscheidung in Richtiges und Falsches, versuchen wir uns zu orientieren, und dies soll uns helfen, unseren Platz zu finden. So können wir dann eben sagen, dass wir im Recht sind, oder dass das was andere tun, falsch ist. Interessanterweise gibt es aber nur innerhalb von Kulturgemeinschaften halbwegs so etwas wie einen Konsens, welche Normen zu befolgen sind. So ist oft, eine Lebensweise, die in einem Land erwünscht ist, in einem anderen Staat verpönt oder verboten. Selbst Gott ist – betrachtet man verschiedene Religionen – nicht wirklich sicher, was er von uns verlangen soll. Während er in der einen Gemeinschaft zu absoluter Gnade aufruft, verlangt er in einer anderen sogar die Blutrache.

 

Verwirrende Wirklichkeiten

Wenn man jetzt auch noch berücksichtigt, dass die Quantenphysik sogar so weit geht, festzustellen, dass alleine durch das Betrachten einer Realität, selbige bereits verändert wird, gibt es kaum mehr einen Anspruch auf die eine Wirklichkeit, oder anders gesagt, auf so etwas, wie „richtig“ oder falsch“. Verhalten, dass für unsere Großeltern noch Common Sense war, wie zum Beispiel die körperliche Bestrafung der eigenen Kinder, steht heute unter Strafe. Und diese Liste könnte ewig weitergeführt werden. Von der subjektiven Wahrnehmung der Individuen habe ich da noch gar nicht gesprochen. Du siehst, es ist nicht so einfach. Und eigentlich empfinden wir alle das ja schon längst so. Nur bietet sich irgendwie keine Alternative an. Und so resignieren die einen, und die anderen entrüsten sich, andere wiederum ziehen sich zurück oder machen die Kehrtwende zum Fundamentalismus. Deswegen möchte ich an dieser Stelle, eine Vision in den Raum stellen:

 

miteinander

Nur mit starken Visionen sind nachhaltige Umbrüche realisierbar

Können wir in einer Welt ohne Regeln leben?

Stell dir vor, wir hören auf damit, die Welt zu bewerten. Und stell dir vor, wir denken stattdessen mehr über Dinge nach, die funktionieren, und Dinge, die nicht funktionieren. Stell dir vor, dass wir Gerechtigkeit bereits in unseren Handlungen suchen, und nicht erst als Reaktion auf eine Handlung, die uns als ungerecht erscheint. Stell dir weiters vor, dass unser Motiv für alles was wir tun, unserem zutiefst menschlichen Instinkt folgt, nämlich uns als Einheit zu erleben und für andere da zu sein. Denke nur daran, wie alle Menschen reagieren, wenn man ihnen ein Neugeborenes in die Arme legt, oder dass Menschen instinktiv versuchen anderen zu helfen, wenn sie eine Möglichkeit dazu sehen.

 

Schließlich stell dir vor, dass Vergebung für uns nicht mehr notwendig ist, weil für uns Verständnis wichtiger ist; und zwar das Verständnis, dass alles was Menschen tun, letztendlich nichts anderes ist, als ein Akt der Liebe.

Hilf den anderen dabei, dass die Art und Weise, wie sie ihre Liebe ausdrücken, für die gesamte Menschheit ein Schritt nach vorne in ihrer Entwicklung darstellt. Du machst den Unterschied. Jeden Tag. Jeden Moment.

 

Ich wünsche dir alles Liebe dabei.

dein Wolfgang Neigenfind

Mehr Inspiration zum Thema „Glück und Liebe“ findest du hier.

https://visionbord.com/

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