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Eine Bitte stellen – so wirst du nie mehr enttäuscht!

Eine Bitte stellen: Warum fällt es uns oft so schwer, unseren Partner oder unsere Partnerin um konkrete Gefallen zu bitten oder ihnen unsere Wünsche mitzuteilen? Trauen wir uns aber doch, geraten wir nicht selten in einen Strudel aus Missverständnissen und Konflikten. Kommunikations-Coach Silvia Majka verrät dir hier, wie du ab sofort leichter um etwas bitten kannst und dabei nicht mehr enttäuscht wirst.

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Noch vor einigen Jahren erledigte ich Dinge lieber selber, als an meinen Mann oder meinen Sohn eine Bitte zu stellen. Manchmal erwischte ich mich dabei, wie ich darauf wartete, dass sie von selber darauf kamen, mir ihre Hilfe anzubieten. Doch am allermeisten traute ich mich nicht um etwas zu bitten, weil ich mich selbst nicht wertvoll genug fühlte. Kennst du das auch?

 

Endlich hab ich es verstanden

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Oft müssen wir über unseren Schatten springen, um den Partner um etwas zu bitten.

 

Ich wurde krank, ich glaube, es war eine Grippe. Auf jeden Fall war ich nicht imstande, auch nur einen Handgriff im Haushalt zu verrichten. Ich war gezwungen, alles loszulassen und zu vertrauen, dass auch ohne mich alles funktioniert. In dieser Zeit kümmerte sich mein Mann um den Haushalt und was damit alles so zusammen hängt: Einkäufe, Wäsche, Geschirr, Garten, Katzen versorgen und morgens die Schulbrote schmieren. Einmal sagte er: „Ich muss dir sagen, ich hab ganz schön viel zu tun!“ Da wurde mir erst so richtig klar, was ich leistete. Das war der Moment, wo ich begann und überhaupt fähig war, mich und meine Arbeit für die Familie anzuerkennen.

Eine Bitte stellen – 3 Gründe, warum uns das so schwer fällt:

Wir haben Angst, dass es ohne uns nicht geht. Uns fehlt das Vertrauen, dass ein anderer die Tätigkeit oder die Aufgabe nicht so gut macht wie wir selbst.

Wenn man nicht loslassen kann, befürchtet man insgeheim oft, die Kontrolle zu verlieren. Man hat Angst, dass etwas nicht genauso ausgeführt wird wie man es selbst tut.

Man findet seine eigene Aufgabe nicht wirklich wichtig und wertvoll genug. Man hat das Gefühl, dass das, was man tut, so nebenbei passiert. Gedanken wie „Da ist ja nichts dabei“ oder „Das ist ja nur eine Kleinigkeit“, kommen dann häufig vor. Es ist einem nicht bewusst, was man selbst leistet. Man erkennt sich und seine eigene Leistung nicht an.

 

Warum Bitten nichts mit Schwäche zu tun haben

Kannst du dich daran erinnern, wie du dich gefühlt hast, als dich jemand zuletzt um etwas gebeten hat? Bestimmt hast du dich gefreut. Du hast dich gebraucht gefühlt. Jemand hat dir sein Vertrauen entgegen gebracht. Du warst für diese Person sehr wichtig. Hattest du etwa das Gefühl, der oder die Bittende war schwach?

Wenn du das nächste Mal deinen Mann oder deine Frau um etwas bitten möchtest, dann sei dir bewusst, dass

  • du ihm / ihr dein Vertrauen schenkst
  • er / sie wichtig für dich ist
  • dein Partner, deine Partnerin sich darüber freut, dass er / sie gebraucht wird.

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Das Geheimnis einer „richtigen“ Bitte

Da wir wollen, dass unserer Bitte auch nach gekommen wird, empfehle ich dir Folgendes:

  • Sage das, was du möchtest anstatt, was du nicht möchtest.
    🙁 „Ich möchte dieses Wochenende nichts unternehmen.“
    🙂 „Ich möchte dieses Wochenende lieber mit dir zu Hause verbringen.“
  • Achte darauf, dass aus einer Bitte keine Forderung wird.
     🙁 “Du musst dies oder jenes tun, weil ich dir gestern auch einen Gefallen getan habe.“  (Das ist der falsche Ansatz.)
  • Dein Partner / deine Partnerin soll angstfrei und ohne Druck auf eine Bitte mit einem Nein antworten dürfen.
    🙁 „Bitte hilf mir mit dem Koffer, sonst komme ich zu spät.“ (Hier wird der Angesprochene für das eventuelle Zuspätkommen verantwortlich gemacht)
  • Formuliere deine Bitte so präzise wie möglich.
    Je präziser du deine Bitte formulierst, desto größer ist deine Chance, dass du sie erfüllt bekommst.
    🙂 „Bitte komme nicht zu spät nach Hause.“
    🙁 „Bitte sei bis spätestens um 24 Uhr zu Hause.“
  • Baue eine Brücke.
    🙂 „Wenn du heute nach Hause kommst, bitte räume den Geschirrspüler aus, einverstanden?“
    🙂 „Ist es okay für dich, wenn du heute den Einkauf übernimmst?“

 

Bis jetzt warst du bestimmt der Meinung, dass es sich automatisch um eine Bitte handelt, wenn du das Wort „Bitte“ in den Mund nimmst. Wie du jetzt erfahren hast, ist dem jedoch nicht so.

Eine Bitte so zu stellen, dass sie wirklich das ausdrückt, was du möchtest und auch so verstanden wird, erhöht deine Chance beträchtlich, dass dein Bedürfnis erfüllt wird. Eine Garantie auf ein „Ja“ gibt es jedoch nie! Im besten Falle wird deiner Bitte freiwillig und mit Freude nachgekommen.

Ich möchte dich daran erinnern: DU BIST ES WERT!

Mach’s gut,
alles Liebe,
Silvia

www.silviamajka.at

Über Silvia:

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Vor ca. 20 Jahren begann meine Arbeit als Kommunikations-Coach. Schon in sehr jungen Jahren erkannte ich, dass Worte eine Wirkung haben, die in den Gesichtern der Menschen und in deren Körperhaltung zu lesen ist. Worte können einen Menschen beispielsweise erröten lassen,  verlegen oder auch wütend machen, vielleicht sogar zum Stottern bringen.  Ich habe Müttern in Seminaren die Kraft der Worte vermittelt und ihnen geholfen, ihre Kinder besser zu verstehen.  Heute gebe ich Workshops rund ums Thema Kommunizieren in der Partnerschaft und coache Frauen, wie sie ihre Gefühle und Bedürfnisse in der Partnerschaft ausdrücken, damit diese beim Partner ankommen und Missverständnisse vermieden werden. Kommunizieren in der Partnerschaft darf leicht sein und Freude machen.

 

 

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