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Eine Frau für alle Fälle?! Von der Wut in die Kraft

Als Frau in die Power kommen – Wie du dich immer mehr von dir zugedachten Rollenmustern befreist und in deine Kraft kommst

Ich halte in meinen Artikel ja oft die „Fahne für eine bessere Welt“ hoch. Dazu gehört auch und unbedingt, dass wir als Menschen (Männer, Frauen, Zauberwesen) unser Miteinander neu definieren und leben. Denn noch immer ist es diffus, so oft von überholten Rollen- und Erwartungsmustern geprägt, von denen wir uns frei machen dürfen. Ich schreibe da aus eigener Erfahrung.

Wir – Frauen wie Männer zugleich – scheinen derzeit irritiert. Wir sind noch so wenig in unserer eigentlichen Kraft, und das hängt zum großen Teil damit zusammen, dass wir zu oft noch unsere Rollenpanzer mit uns herumtragen. 

Warum ist da so viel Wut?

Frau, KraftIn meinem Fall bindet das einiges an Energie in Form von Wut, die immer mal wieder hochkommt, die raus darf, die weiter kanalisiert werden darf und sich konstruktiver ausdrücken mag. Ich schreibe das, weil ich glaube, dass es vielen Frauen so geht – vielleicht ja auch dir.

Eine Frau für alle Fälle: Beruf, Haushalt, Mutter, …

Ich fühle manchmal, dass ich als Frau für so vieles verantwortlich bin – und auch gefühlt noch mehr Verantwortung trage als mein Partner (das ist zumindest meine Sicht ;-)…):

  • Ich habe einen Fulltime-Job und meine berufliche Vision auszuleben, ist mir wichtig.
  • Mir ist es wichtig, meinen Sohn gut zu begleiten.
  • Ich habe Ansprüche an den Haushalt, möchte es schön haben und noch einiges mehr.

Ich möchte das ALLES unter einen Hut bekommen und weiß genau, wie es aussehen darf … Und dann werde ich gelegentlich wütend und finde es so ungerecht, dass ich so viel mehr am Hacken habe, selbst wenn ich dafür sorge, dass sich sogar zwei Väter kümmern (ein leiblicher Vater und ein gewählter). Doch gefühlt ist es so, dass erstmal selbstverständlicher Weise ich dran bin. Das scheint in der Natur der Sache zu liegen.

Hat der Sohn einen Sportunfall? Mama ist zur Stelle. Die ersten Schulstunden fallen spontan aus? Mama ist ja eh zu Hause (egal, ob sie dort einen Job zu tun hat). etc.pp.

Und die Väter?

frau, kraft, VaterBei uns ist das so: Die Väter sind nur dann an der Reihe, wenn ich mich drum kümmere. Ähnlich ist es auch beim Haushalt. Du kannst dir vorstellen, welche Hasstiraden manches Mal in meinem Kopf herumspuken, wenn ich mich wieder und wieder kümmern muss, dass es läuft. Und manchmal tue ich mir dann auch selbst Leid, und ich habe keine Lust mehr, darum zu kämpfen.

Doch… richtig konstruktiv ist das nicht, gell? Es ist, ehrlich gesagt, ganz schön kindisch, oder?

Geht es dir manchmal auch so? Sitzen wir in einem Boot? Was können wir tun?

Lösungswege – aus der Wut in die volle weibliche Kraft

  1. Die Wut rauslassen

    Lass deine Wut mal so richtig kommen. Gute Möglichkeiten sind hierfür Kampfsport, Bioenergetik, Trancetanz oder weitere körperlich intensive Betätigungen.  Fighte und schreie raus, was in dir ist!!! (Ich bin jetzt soweit. Trancetanz mache ich schon einige Zeit, doch in Kürze wird echt mal eine Bioenergetik-Session dazu kommen. Es ist echt dran! Ja! Als Frau auch!)

  2. Ergründe deine Wut

    Frau, KraftWenn du mal die Wut abgelassen hast, dann schau sie dir an, ergründe sie. Liegt da vielleicht noch viel Tieferes darunter?

    Oft sitzen da tiefere Themen mit am Tisch, die eigentlich woanders geklärt werden wollen. Das merke ich insbesondere bei mir, und ich nehme an, dass auch du da vielleicht einige Monster versteckt hast.

    Ich habe bspw. herausgefunden, dass es noch immer an mir nagt, dass mein damaliger Partner einfach einige Wochen vor seiner geplanten Elternzeit (ich hatte ein Jahr genommen, er wollte  – eigentlich – das zweite Jahr nehmen) gekniffen hat. Damals habe ich mich von ihm getrennt und eine Tagesmutter organisiert, denn ich wollte unbedingt wieder arbeiten gehen, nicht von ihm abhängig sein müssen.

    Ehrlich gesagt, ist da nicht nur Wut, da ist auch eine Traurigkeit und ein tiefer Schock (noch immer), ein Fragen, warum ich das damals so habe mit mir machen lassen, warum ich mich auf diese Partnerschaft überhaupt eingelassen habe.

    Da lassen sich kaum konstruktive Lösungen finden, wenn solche Hammer im Hinterkopf mitschwingen, richtig?
    Deswegen: Erforsche das, löse das.

  3. Deine Beziehungsvision und der Masterplan dazu

    Wenn du auf diese Weise reinen Tisch geschaffen hast, kannst du einen weiteren Schritt gehen. Du wünschst dir eine wirklich ein gleichberechtigtes Miteinander mit deinem Partner oder in deiner Familienkonstruktion, stimmt´s?

    Dann mal es dir aus, wie du es gern hättest, anstatt dich in Vorwürfen,Vorhaltungen und unausgesprochenen Erwartungshaltungen zu verlieren (Kann ich auch echt gut!). Die bringen nämlich nichts. Statt dessen erschaffe deine Beziehungsvision, teile sie mit deinem Partner und rede mit ihm darüber. Wie ist seine Version davon, wie könnt ihr beides zusammen bringen?

    Macht einen Plan, überlegt, wie es sich konkret gestalten kann, die Arbeit wirklich gerecht aufzuteilen. Und bleibt dran, bleibt dran, bleibt dran.

    Eine unserer Etappen: Wir haben uns das Kochen aufgeteilt. (Und manchmal bestellt mein Mann dann Essen… 😉…) Eigentlich ist mit dem Kochen der Deal verbunden, dass, wer kocht, auch danach die Küche…. Aber nun… wir arbeiten gerade noch dran…

    Weißt du, was ich glaube? Unsere Partner wollen uns WIRKLICH unterstützen. Doch sie wissen manchmal noch nicht genau, wie. Und haben es auch oft nicht gelernt. Klare Pläne helfen.

  4. Humor hilft definitiv! Und Belohnungen auch

    Warum nicht einfach mal drüber lachen, wenn der Partner SCHON WIEDER die Spüle nicht ausgeputzt hat, und der Dreck sich im Spülbecken sammelt? Werdet erfinderisch. So lassen sich auch hartnäckige „Überseher“ austricksen.

  5. Suche dir verbündete Frauen

    Frau, KraftDamit ist übrigens nicht gemeint, dass ihr euch über die Männer auskotzt und euch euer Leid klagt. Vielmehr ist der Sinn, dass ihr in konstruktiven Austausch geht, dass ihr euch stärkt, dass ihr euch gegenseitig Fragen stellt, euch begleitet und Spaß miteinander habt.

  6. Lern dich mit deinem Potenzial und all den Schätzen in dir immer besser kennen.

    Wer bist du denn wirklich? Was verbirgt sich unter all dem Glaubenssatz-Gewusel, hinter all den Schutz- und Vermeidungsmustern wirklich für eine zauberhafte Frau? Kram weiter, immer weiter, …. Und natürlich gehört dazu auch, eine Vision für dein berufliches Wirken und Schaffen zu entwickeln und auch dahin zu wachsen 😊

Weil ich dir diese sechs Punkte so schlau zusammenschreibe, heißt das übrigens nicht, dass ich das überall richtig auf der Reihe habe. Ich stelle fest: mein Mann und ich, wir dürfen echt mal wieder intensiv über dieses Thema reden 😊.

Und wie geht es dir mit diesem Thema? Seid ihr zu Hause schon ein Superteam?
Danke für deine Erfahrungen und Gedanken zu diesem mal so praktischen Thema!

Ich wünsche dir, dass du für alle Fälle gewappnet bist und deine Frau stehst. Es fängt bei diesen alltäglichen Fragen an!

Herzliche Grüße von Frau zu Frau,

Steffi aka Stephanie Ristig-Bresser.

Alle Artikel von Stephanie Ristig-Bresser findest du hier.

 

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