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Entschlacken und genießen: Iss dich frühlingsfit!

Bald ist Frühling! Da haben wir das besondere Bedürfnis, uns zu reinigen zu entschlacken, auch körperlichen Frühjahrsputz zu machen: Dazu  möchte ich dir ein paar Tipps aus der traditionellen Chinesischen Medizin und aus meiner Soulkitchen-Küche an die Hand geben.

Ist es nicht fantastisch, wenn es wieder Frühling wird?  Man kann wirklich fühlen, wie sich auch im eigenen Körper wieder vieles zu regen beginnt. Wir wollen wieder raus und haben Lust uns zu bewegen.

Auch unsere Bedürfnisse beim Essen ändern sich – Schluß mit Keksen und Gänsebraten. Gibt es schon Spargel?

In der Traditionellen Chinesischen Medizin erklärt man das mit dem Aufsteigen des Elements Holz im Frühling. Grundsätzlich hilft uns das Holz sowohl körperlich als auch geistig wieder beweglicher und wacher zu werden. Es ist allerdings auch für eine kleine Unannehmlichkeit verantwortlich. Durch die wärmere, deftigere Ernährung im Winter sammeln sich Schlacken und Feuchtigkeit im Körper an, die das Element Holz am Aufsteigen hindern. Dadurch können wir uns müde und ausgelaugt fühlen – die ungeliebte Frühjahrsmüdigkeit. Nach dem Entschlacken fühlst du dich dann wieder fitter.

Glücklicherweise gibt es köstliche Möglichkeiten, deinem Körper beim Übergang ins Holzelement zu helfen. Wie du dir sicher vorstellen kannst, ist das wichtigste dabei, die Altlasten des Winters loszuwerden und deinen Körper zu entschlacken.

Die folgenden Tipps helfen dir beim Entschlacken

Sprossen unterstützen das Element Holz beim Aufsteigen im Körper. Sie leiten also nicht direkt aus, sind aber eine wunderbare Möglichkeit, den Frühling in deine Küche zu bringen. Besonders der frische, manchmal etwas scharfe Geschmack verstärkt deine Frühlingsgefühle mit jedem Bissen. Zudem sind sie super-einfach selbst herzustellen. Am besten kaufst du dir ein Sprossenglas. Das ist einfach ein großes Schraubverschluß mit einem Siebdeckel. So kannst du die Sprossen regelmäßig spülen. Ich empfehle dir in jedem Fall, deine Sprossen selbst herzustellen. Da ist billiger und du weißt genau, was drin ist. Sprossenmischungen gibt’s in jedem Reformhaus und sie machen sich praktisch von selbst.

Wichtig: Mungbohnensprossen, die man oft in der Abteilung für chinesische Küche im Supermarkt findet, kann man NICHT roh essen. Das gilt übrigens für alle Bohnensorten. Du kannst sie sprossen, sie müssen dann allerdings noch gegart werden!

Bitterstoffe sind eine wunderbare Möglichkeit deinen Körper beim Ausleiten zu unterstützen. Hier kommt eine der Grundlegen der Traditionellen Chinesischen Medizin zum tragen. Das was in deiner Region in der jeweiligen Jahreszeit wächst, ist genau das Richtige für deinen Körper. Deshalb lieben wir alle Spargel im Frühling, weil er genau die richtigen Bitterstoffe enthält und deinen Körper hilft den Winter endgültig zu verbannen. In Kärnten und auch in Italien und Frankreich gibt es im Frühling viele wunderbare Gerichte mit Löwenzahnblättern. Auch sie leiten aus und schmecken dabei wunderbar. Wenn du keinen frischen Löwenzahn bekommen kannst, kannst du dir folgenden

Entschlackungs-Tee

Bitte in der der Apotheke mischen lassen:

Zu gleichen Teilen: Odermenning, Andorn, Hauchhechel und Löwenzahnwurzel. Vorsicht: der ist wirklich bitter! Du versüßt ihn dir am besten mit frisch gepresstem Orangensaft und Honig.

Der dem Frühling zugeordnete Geschmack in der Traditionellen Chinesischen Medizin ist „sauer“. Der Saft einer Zitrone mit Wasser am Morgen ist in jeder Jahreszeit eine gute Idee. Zitronesaft wirkt basisch im Körper. Besonders nach der etwas deftigeren Ernährung im Winter, die oft auch mehr Fleisch oder Milchprodukte beinhaltet, tut das deinem Körper wirklich, wirklich gut. Im Frühling ist es wichtig, dass wir unserer Leber helfen, das Qi im Körper wieder zum Fließen zu bringen. Zitronensaft entspannt die Leber und unterstützt sie so bei dieser Aufgabe. 

Dem gleichen Zweck dienen leicht scharfe Gemüse wie z.B. Radieschen und Kresse. Sie regen die Leber an und bringen das Qi wieder zum Fließen.  Das hilft uns sowohl körperlich als auch geistig wieder beweglicher zu werden.

Insgesamt solltest du deinem Gefühl vertrauen und deine Alltagsernährung möglichst leicht gestalten. Es ist jetzt wieder Zeit für mehr Gemüse, viel Grünes und viele, viele frische Kräuter. UND: ganz, ganz wichtig (einer der simpelsten Reinigungstipps) – viel, viel Wasser trinken – am besten gleich morgens nach dem Aufstehen. Das macht frisch und wach, probier’s aus! Und hab viel Spaß mit unseren Frühlingsrezepten!

PS: Dr. John A. McDougall hat pflanzenbasierte Ernährung gerade wieder in einem Interview als „healthiest diet on the planet“ bezeichnet (So heißt auch sein neues Buch ☺).

Wenn du Lust hast, das selbst mal mit unseren besten Rezepten auszuprobieren – auf soulkitchen-online.com kannst du jetzt unser Online Kochseminar ganz einfach 14 Tage testen. Trau dich, es ist ganz einfach!

 

Viele herzliche Grüße

Stefanie Sonnleitner

Stefanies Frühlingsfit-Rezept zum ausprobieren:

 

 

Spargel Karottensalat mit Baerlauch cashewcreme-1Spargel-Karottensalat mit Bärlauch-Cashewcreme (für 2 Portionen)

2 Stangen Spargel

250 g Karotten

Salz

Veltsam (Veltliner-Balsamico)

150 g Cashewnüsse

4 Blatt Bärlauch

Salz

*****

Zubereitung

Karotten & Spargel schälen. Karotten in Salzwasser weichkochen. Spargel in den letzten 12 Minuten dazugeben. Karotten in Stäbchen schneiden, Spargel in 5 cm lange Stücke schneiden, salzen & mit Essig beträufeln.

Cashewnüsse ca. 1 Stunde in wenig Wasser einweichen. Mit dem Wasser im Mixer fein pürieren und zum Schluss den Bärlauch dazugeben. Abschmecken und mit dem warmen Gemüse anrichten.

 

 

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