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Erdung als Lebenskunst

Erdung als Lebenskunst – Willkommen im HIER & JETZT

Warum der Fokus auf unsere Erdung uns hilft, mehr im Moment zu sein.

Wir kennen dieses Gefühl alle. Das Gefühl voll und ganz DA zu sein. Alles zu spüren, komplett offen zu sein für die Wonne und Pracht, die das Leben in jedem Moment in uns hineinlassen möchte. In manchen wundervollen, energiegeladenen Momenten erwischt es uns und wir fühlen uns geküsst, ja nahezu gevögelt vom Leben.

Und dann – manchmal schneller als wir uns versehen – ist es wieder weg. Ein kleiner Windhauch, ein nerviger Anruf, ein kurzer Gedanke an bevorstehende Pflichten und schwuppdiwupp ist der Denker wieder angeschaltet.

Das Gute ist: Wir können einiges dafür tun, um die energievollen Momente noch viel öfter in unser Leben zu holen.

Es ist kein Geheimnis, dass vor allem der Kopf uns davon abhält, wirklich DA zu sein. Mit den Gedanken in der Zukunft oder Vergangenheit zu hängen, kann je nach Gedanke etwas Schönes oder Blödes sein, holt uns aber immer wieder aus dem HIER & JETZT.

Viele Wege führen nach Rom

Die Lehrbücher sind voll von erprobten Methoden und Möglichkeiten uns selber im übertragenen Sinne am Schlafittchen zu packen und zurück in den Moment zu holen. Die Quintessenz ist dabei fast immer dieselbe: Besinnung auf den Atem und den Körper.

Mit diesem Artikel möchten wir ganz geflissentlich den Fokus nochmal auf eine der effektivsten Art und Weisen lenken, wirklich anzukommen: Erdung.

Wenn du die Erde spürst, gibt es keine Vergangenheit und keine Zukunft. Du bist voll im Hier und Jetzt.

Loblied auf die Erde

Erdung

Foto: iStock

Lass uns mit einem kleinen Loblied beginnen. Wir laden dich ein, mal von einer ganz besonderen Warte aus die Erde zu betrachten:

Sie hat dich schon abertausende Kilometer Fußmarsch getragen, abertausende Stunden sind vergangen, in denen du auf ihr einfach nur gestanden bist. Du hast auf ihr getanzt, gewütet, gelacht. Schon als Baby bist du auf ihr herumgekrabbelt und hast dich auf ihr gewälzt. Wie ein stoischer, verlässlicher Freund war sie immer für dich da und die gute Nachricht ist, sie wird weiterhin immer für dich da sein. Sie meckert nicht herum, wenn du einfach mal für einen Moment deine Herausforderungen auf sie abwälzt, damit du mal wieder frei durchatmen kannst und sie kann locker damit umgehen, wenn du starke Emotionen oder Unbehagen, nachdem du sie/es für einen Moment gefühlt hast und im Feuer stehen geblieben bist, auf sie abwälzt wie ein Blitzableiter inmitten eines Gewitters.

Zu dieser Verbindung zur Erde wusste schon Astrid Lindgren zu sagen:

„Wenn die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn sie groß werden, gib ihnen Flügel.“

Das gilt übrigens auch für Erwachsene – und wir können in jeder Sekunde aufs Neue damit anfangen, auch uns selber die Wurzeln zu geben.

Auch dieser grandiose Satz von Moritz Neumeier, einem deutschen Poetry Slammer und Kabarettisten könnte gleichsam einem Buch für integrale Lebenspraxis entsprungen sein:

„Frei zu sein, heißt nicht zu schweben, wenn du den Boden nicht mehr fühlst“

Erdung als Lebens-Stabilisator

Genau deswegen beginnen auch viele große asiatische Traditionen von unten und bewegen sich dann erst langsam zu den anderen Aspekten des Körpers und Geistes, Vergleichbar mit einem Haus macht es erst Sinn das Dach draufzusetzen, wenn man ein ordentliches Fundament gegossen hat und die Mauern sicher im Boden stehen.

Natürlich kann man auch großartige Erfolge im persönlichen Wachstum erzielen, wenn man die Erdung außer Acht lässt und sich viel zum Beispiel mit geistigem Wachstum, Affirmationen oder Visionen beschäftigt. Nichtsdestotrotz ist die Herausforderung dann immer, wirklich am Ball zu bleiben und nicht schnell wieder in alte Muster zu verfallen.

Eine integrierte Erdung gibt uns Stabilität und Halt für unser Leben, sorgt dafür, dass wir präsent und vital durchs Leben gehen und auch auf unsere Mitmenschen mit unserer inneren Ruhe einwirken.

Wie fast jedes Bewusstseinstraining ist auch Erdung quasi wie ein Muskel, den man trainieren kann – und je öfter man das tut, desto einfach fällt es dir, die Verbindung nach unten dauerhaft aufrecht zu erhalten.

Selbstredend möchten wir dir auch ein paar praktische Tipps mit an die Hand geben und laden dich ganz herzlich ein, es mal auszuprobieren:

Die naheliegendste Möglichkeit ist es, deine Füße zu spüren oder in deine Füße zu atmen (das geht natürlich nicht wortwörtlich, aber du merkst, was gemeint ist, wenn du beim Einatmen das Bewusstsein auf deine Füße lenkst).

Du kannst auch noch einen Schritt weitergehen und vielleicht sogar in den Boden atmen oder dir vorstellen, dass von deinen Füßen aus starke Wurzeln ganz ganz tief in die Erde hineinragen.

Diese Übung ist übrigens ein guter Ansatz für ein regelmäßiges Ritual, um Erdung in deinem Leben zu integrieren. Gleichzeitig kann sie dir aber auch in Situationen, in denen du dich unwohl fühlst oder „zu verkopft“ unterwegs bist – z.B. beim Warten in der Supermarkt-Schlange – ganz direkt helfen, wieder bei dir anzukommen.

Es gibt aber auch andere Möglichkeiten. Wenn du viel in der Natur unterwegs bist, schaffst du ganz automatisch die Verbindung nach unten. Auch Gartenarbeit, wo man ja sogar ein bisschen in der Erde herumwühlen darf, ist ganz wundervoll für deine Erdung.

Und natürlich kannst du dich auch einfach mal für zehn Minuten auf den Boden legen und ihn spüren. Dazu bietet es sich an, einen geschützten Raum aufzusuchen und sicherzustellen, dass du in dieser Zeit nicht gestört wirst.

Du wirst schnell merken, dass Erdung eine sehr heilsame Wirkung auf dein Leben haben kann.

Was sind deine Erfahrungen mit dem Thema „Erdung“?

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