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Erkenne deine Wirklichkeit – wähle zwischen Recht haben und glücklich sein

Wie wirklich ist unsere Wirklichkeit? Wenn du bereits einmal vom “Konstruktivismus” gehört hast, weißt du, dass wir alle unsere eigene Realität konstruieren. Wenn wir Beziehungen gelingend gestalten wollen, ist dies eine wichtige Erkenntnis. Denn wenn jeder sowieso niemals die Wirklichkeit erkennen kann, dann macht es keinen Sinn darüber zu streiten, wer Recht hat. Weil es ALLE haben.

Unsere Gastautoren Sacha Hübner und Thomas Ewald haben sich mit dieser Thematik eingehend beschäftigt. Eines der Ergebnisse ist ihr Buch „Kopfkino – Erkenne deine Wirklichkeit“. Es ist eine Anleitung für deinen Kinofilm namens Leben und ein Begleiter auf deinem Weg zur Wahlfreiheit zwischen Recht haben und glücklich sein.

Viel Freude mit ihren ersten Artikel, in dem sie in das Thema einsteigen.

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Erkennen wir unsere Wirklichkeit, erkennen wir unsere Freiheit, zwischen Recht haben und glücklich sein frei wählen zu können. Was ist damit genau gemeint?

Warum Recht haben wollen eine Gefahr für unser Glücksempfinden ist

Einige kennen das vielleicht. Hin und wieder neigen wir dazu, von unserer individuellen Sichtweise oder Meinung ganz automatisch auf Andere zu schließen. Wir gehen dann davon aus, dass unser Gegenüber die Welt so sieht wie wir selbst. Doch damit entsteht in uns ein fruchtbarer Boden, auf dem Enttäuschungen wunderbar sprießen können.

Und Enttäuschungen verursachen in uns unangenehme Gefühle und diese nähren dann zuverlässig das Potenzial für Streitigkeiten. Besonders spannend wird es, wenn wir den fruchtbaren Boden noch gut düngen, indem wir auf unser Recht, sprich auf unsere Sicht der Dinge namens „subjektive Wirklichkeit“ beharren.

Der Turbodünger: häufig wollen wir dem Anderen erklären, warum seine Perspektive falsch ist und ihm regelrecht einimpfen, weshalb unsere Richtiger ist als die seine.

Eine mögliche Alternative – erkenne deine Wirklichkeit

WirklichkeitEine angenehmere Möglichkeit besteht darin, unsere einzigartigen Wirklichkeiten zu erkennen und im Sinne des eigenen und gemeinschaftlichen Wachstums bewusst einzusetzen – auch bekannt als Co-Kreation. Es geht darum, Verbundenheit zu erfahren und sich neuen Perspektiven zu öffnen, die uns neugierig machen, die Wirklichkeit anderer wertschätzend zu erforschen, anstatt auf der eigenen zu beharren.

Natürlich ist es leicht gesagt uns gegenseitig wert zu schätzen, geschweige denn unsere geistigen Welten neugierig zu erkunden, wenn zum Teil stark negativ belastende Emotionen im Spiel sind. Der Schlüssel liegt hierbei in der Achtsamkeit. Doch bevor wir achtsam sein können, benötigen wir Bewusstheit dafür, worauf wir überhaupt achten sollen.

Verstehbarkeit ist ein Schlüssel zu mehr Glücksempfinden

Im Sinne der Salutogenese sind zur Förderung und Erhaltung unseres subjektiven Glücksempfindens drei Elemente des eigenen Erlebens bedeutsam:

Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Sinnhaftigkeit.

Hier möchten wir uns der Verstehbarkeit individueller Wirklichkeiten widmen und so möglicherweise einen kleinen Grundstein für mehr Glücksempfinden legen.

Drei Facetten der Wirklichkeit

Im Grunde sitzt jeder von uns in seinem sehr privaten Kino und schaut, hört, fühlt, spürt, schmeckt und riecht ununterbrochen seinen ganz eigenen Film namens Leben. Und das Beste ist: Jeder hat Recht mit dem, was ihm darin präsentiert wird. Doch was sind die subjektiven und subtilen Unterschiede, die am Ende eine so große Wirkung in unserem Miteinander bewirken und woher kommen sie?

Dafür lohnt es sich, unsere Wirklichkeit in drei Facetten zu strukturieren. Das Zusammenspiel dieser Facetten entscheidet darüber, wie wir uns die Welt erklären. Und unsere eigenen Erklärungsmodelle sind mit entscheidend, wie wir die Welt sehen und wahrnehmen. Wie entstehen nun unsere Erklärungsmodelle? Sie sind die Verschmelzung der drei Facetten von Wirklichkeit.

Nehmen wir zum Beispiel Geld…

  • wirklichkeit-GeldObjektive Wirklichkeit: Chemische Zusammensetzung, Gewicht, Farbe und Geometrie von bedrucktem Papier.
  • Subjektive Wirklichkeit: Was bedeutet Geld für dich? Welche Bilder, Gedanken und Gefühle entstehen in dir bei der Vorstellung viel oder wenig Geld zu haben?
  • Intersubjektive Wirklichkeit: Ein gemeinsamer Glaube einer Gruppe von Menschen oder der Menschheit allgemein. Zum Beispiel glaubt die Mehrheit der Menschheit daran, dass Geldscheine einen bestimmten Wert haben und das am besten geeignete Zahlungsmittel für den Austausch von Waren und Dienstleistungen ist.

Ein plakatives Gedankenspiel

Es geht bei intersubjektiven Wirklichkeiten weder um Wissenschaftlichkeit noch um Richtigkeit, sondern ausschließlich darum, wie viele Menschen an die Richtigkeit von etwas Bestimmtem glauben. Würden plötzlich alle Menschen daran glauben, dass Kuhfladen ein viel besseres Zahlungsmittel wäre, weil…, dann würde diese Änderung unser aktuelles Geld im selben Augenblick wertlos machen.

Dieses Beispiel mag vielleicht total unrealistisch, dämlich oder amüsant klingen und zweifelsohne hat es keine praktische Bedeutung. Doch wenden wir das zu Grunde liegende Prinzip auf andere Bereiche unseres Lebens an, erkennen wir womöglich, dass es sehr wohl von praktischer Bedeutung ist. Denn aus unseren Erkenntnissen bauen wir uns Erklärungsmodelle für unsere Wirklichkeit und das machen wir, damit ein logisches und verständliches, also ein rundes und stimmiges Gesamtbild unserer Wirklichkeit entsteht.

Was ist wirklich und wann ist es wirklich?

Beispiel: Willst du mir etwa einen Bären aufbinden?

wirklichkeit-BärStell dir vor, du hast bei deinem Wochenendspaziergang im Wald aus der Ferne einen vermeintlichen Bären gesichtet. Du bist außer dir und rufst deine Freunde an. Doch alle sagen, dass das unmöglich sein kann. Letztlich glaubst du es selbst nicht mehr und verwirfst deine subjektive Wirklichkeit. Doch am nächsten Tag liest du in der Tageszeitung, dass ein Bär aus dem Zoo entflohen ist.

Und plötzlich existiert der Bär nicht nur erneut in deiner subjektiven Wirklichkeit, sondern auf Grund der Information aus der Zeitung, an die viele Menschen glauben, auch in der intersubjektiven Wirklichkeit. Und damit auch in der subjektiven Wirklichkeit deiner Freunde, welche dich nun aufgeregt anrufen, um mehr Details zu deinem Erlebnis zu erfahren.

Was lernen wir aus dem Ganzen?

Nun, wir interpretieren die Welt auf Basis unseres Wissens und unserer Erfahrungen und erschaffen so unsere individuelle subjektive Wirklichkeit. Das, was in der objektiven Wirklichkeit existiert, sehen wir nicht unmittelbar. Was wir sehen ist lediglich ein Abbild davon, welches auf Basis unserer Erfahrungen und unseres Wissens in unserem Kopfkino erzeugt wird. In der Schule haben wir gelernt, dass es bei uns keine wilden Bären in der Natur gibt. Und in der Zeitung haben wir gelesen, dass es in diesem Fall doch einen Bären im Wald gab.

Unsere Wirklichkeit als Quelle für Verbundenheit

Dies führt zu einer wichtigen Frage: Was braucht es als grundlegende Basis für gelingende Beziehungen und Begegnungen? Ist es die Sturheit auf der eigenen Sichtweise zu verharren oder ist es vielleicht eher die Offenheit, sich neugierig aufeinander einzulassen und unsere Wirklichkeiten gegenseitig wertschätzend zu erkunden? Was wir davon am Ende für uns annehmen und für wert- oder sinnvoll erachten, ist letztlich nochmal eine ganz andere Fragestellung.

Wir sind alle miteinander verbunden

Auf der fundamentalsten Ebene der objektiven Wirklichkeit sind wir in Form einer alles durchdringenden Energie miteinander verbunden (dies ist ein physikalischer Fakt). An manchen Stellen beginnt diese Energie zu vibrieren und es entstehen Atome, Moleküle, Zellen und am Ende gehen daraus Zellhaufen hervor, die eine Sprache erfunden haben, mittels welcher sie über den Sinn des Lebens nachdenken und sprechen können.

Sprache ist intersubjektive Wirklichkeit

wirklichkeit-Sprache

Wir Menschen haben die intersubjektive Wirklichkeit mittels unserer Sprache erst in den vergangenen 70.000 Jahren erschaffen. Davor gab es auch noch kein richtig oder falsch, keine Erwartung bzw. keine Enttäuschung und auch keine Perspektiven.

Zwischenmenschliche Verbundenheit und Co-Kreation entsteht, wenn wir uns daran erinnern, unser mächtiges Werkzeug namens Sprache wieder häufiger dafür zu nutzen, um den Inhalt des Kopfkinos unserer Mitmenschen wertschätzend zu erforschen, anstatt ihnen zu erklären, warum der Inhalt unseres Kopfkinos richtiger ist als der des anderen.

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Und was ist mit dir?
Willst du Recht haben oder glücklich sein?

 

Über die Autoren

Sacha Hübner:

Ich bin 35 Jahre und aktuell tätig als Führungskraft im Vertrieb eines MDAX-Konzerns. Wenn wir in der Rolle als Führungskraft tätig sind, dann tragen wir für andere Menschen eine große Verantwortung, und so habe ich mich in dieser Funktion von Beginn an in der Rolle als Coach und Ansprechpartner auf Augenhöhe gesehen. Mein Wunsch ist es, dass ich einen aktiven Teil dazu beitragen möchte, dass es den Menschen besser geht, sie glücklicher und zufriedener werden. Und so ist der Wunsch immer weiter herangereift und gewachsen, mein Leben mehr und mehr diesem Zweck, der Potenzialentfaltung von Menschen zu widmen.

Thomas Ewald:

 

 

Ich bin 37 Jahre und arbeite als Entwicklungsingenieur in einem Technologiekonzern. Seit einigen Jahren bin ich dort auch als Inhaus-Coach und Inhaus-Trainer in der Produktentwicklung tätig. Ich liebe es, Menschen beim Lernen und in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu begleiten.

 

 

 

 

 

In ihrem Buch erfährst du mehr zum Thema:

wirklichkeit-Bild Cover-Vorderseite-1

 

 

„Kopfkino – Erkenne deine Wirklichkeit“

 

 

 

 

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Salutogenese – Mit diesem 6-Punkte-Plan manövrierst du dich ins Glück

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