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Essverhalten und Gewichtsreduktion aus integraler Sicht

Wie kann ich aus integraler Perspektive gesund und sinnvoll abnehmen, und mein Essverhalten ändern?

Jeden Menschen, der sich mit seinem Körpergewicht unwohl fühlt, lade ich ein, sich folgende Fragen ehrlich zu stellen:

Wie und warum will ich abnehmen? 

Was ist MEINE, ganz eigene Motivation Gewicht zu reduzieren? Will ich das überhaupt wirklich? (Oder will das in Wirklichkeit mein Mann/ meine Frau, mein Chef, meine Freunde… oder DENKE ich, dass „die Anderen“ das wollen?) Folge ich einem gesellschaftlichen Ideal? Ist es ein körperliches Unwohlsein, sind es ästhetische oder medizinische Gründe? Wenn du keine ehrliche, ganz eigene Motivation feststellen kannst – wird dir dein Unterbewusstsein immer wieder einen Weg aufzeigen, der das Abnehmen verhindert. Die Erkenntnis, dass DU das eigentlich im Moment weder brauchst noch willst, kann ungeheuer entspannend sein…

Zudem könnte die Frage folgen: Was könnte mein Gewicht, so wie es jetzt gerade und vielleicht schon sehr lange ist, für einen SINN gemacht haben? Habe ich vielleicht etwas in mir „beschützt“, indem ich es gut unter Pfunden „eingepackt“ habe? Brauche ich das noch? Kann ich mich liebevoll für DIESEN Schutz jetzt bei meinem Körper bedanken und in Zukunft darauf verzichten, oder kann ich ihn anderweitig herstellen?

Allein diese Fragen zu beantworten ist ein ganzes Seminar, ein gutes Coaching, zumindest aber viele konstruktive Gedanken wert.

Wie und warum esse ich? 

Wie ESSE ich überwiegend? Mache ich das Essen zum „Nebengeschäft“ (neben Computerarbeit/ Fernsehen/Zeitung etc.) oder begehe ich meine Mahlzeiten ganz achtsam und bewusst? Frage dich dazu eine Zeitlang bei ALLEM was Du isst: WARUM esse ich gerade? Habe ich Hunger? Appetit? Langeweile? Suche ich Geselligkeit, Trost, habe ich Frust, möchte ich mich gern  belohnen? … Diese Fragen solltest du dir offen und ehrlich beantworten, um genau heraus zu filtern, wo auf dem Weg zu einer körperbewussten Ernährung und Regulierung des Übergewichts die Stolpersteine liegen könnten.

Die „erlernten“ Dickmacher 

Wie und warum essen wir? Unser Essverhalten ist u.a. geprägt von der Familie, dem Herkunftsland, der Region oder der Religion. Essen ist ein erlerntes Verhalten. Auswahl und Menge orientieren sich an Vorbildern. Essen schafft Zugehörigkeit und ist Teil unserer kulturellen Identität. Werden wir als Kleinkinder regelmäßig mit Süßigkeiten getröstet, wenn etwas „fehlt“ und somit „ruhig“ gestellt, entsteht tief in unserer Psyche eine Verknüpfung zwischen emotionalen Bedürfnissen und Süßigkeiten. Daraus folgt, dass ich unreflektiert etwas in mich hinein stopfe, anstatt mich um mein wirkliches Bedürfnis zu kümmern.

Aus diesen Mustern kann ich mich herausbewegen, indem ich mich achtsam meinen Gefühlen beim Essen zuwende. Erst dann kann ich auch erspüren, was das Essen mit mir macht. Gerade Zucker führt essverhalten-dickmachernicht zu einer wirklichen Befriedung unserer Emotionen, sondern meist zum Verlangen nach mehr Zucker oder ähnlichen Kohlenhydraten. Manchmal stellt sich dann ein schlechtes Gewissen ein. Sich der Frage nach dem „Warum“ bewusst zu stellen, ist unbequem – UND macht  Sinn, wenn wir uns von alten Verhaltensmustern lösen wollen. Jedenfalls dann, wenn wir uns mit unserem Essverhalten und/oder unserem Gewicht nicht wohl fühlen. Und Übergewicht führt oft zu Unwohlgefühlen. Nach den ersten Bissen ist dann meist die Aufmerksamkeit verloren gegangen bzw. ist auf etwas anderes gerichtet. Das Verlangen stellt sich dann immer mehr in den Hintergrund und damit verpassen wir das Wesentliche – nämlich: Wie fühle ich mich nach 30 Minuten und später? Wie ist mein Energielevel? Fühle ich mich durch das Essen gestärkt oder müde, voll, vielleicht sogar übel etc.? Mit dieser Bewusstheit habe eine neue Wahlmöglichkeit, wie und warum ich etwas essen möchte, und kann langsam bisheriges ungesundes Essverhalten durch selbst gewählte sinnvollere Verhaltensweisen ersetzen.

Woher kommt unser Wunsch nach Gewichtsreduktion? Wodurch wird unser Essenverhalten noch beeinflusst? 

Es gibt unzählige Modediäten, die unterschiedlich starken Einfluss auf unsere Bedürfnisse und Wünsche in puncto Essverhalten und Wunschgewicht haben. Werbung, spindeldürre Models auf den Titelseiten, die erfolgreiche schlanke „Macherin“ und der starke und schlanke Held im Film beeinflussen unser Bild dessen, was erstrebenswert ist und was wir glauben dass es gesund und gut für uns ist. So wird uns z.B. seit Generationen suggeriert, dass die artfremde Kuhmilch für uns Menschen gesund, ja sogar lebensnotwendig sei. Wer hat sich schon einmal gefragt, welchen Irrtum die Natur begangen haben könnte, indem sie ausschließlich für den Menschen auserkoren hat, dass dieser als einziges Säugetier die Muttermilch eines anderen Säugetiers lebenslang für ein gesundes Leben in großen Mengen benötigt? …

Was und wieviel tue ich für mein angestrebtes Körpergewicht? Was und wieviel esse ich? 

Was bin ich bereit für mein Wunschgewicht zu tun? Was esse ich und wieviel davon? Was ist die optimale Ernährung für mich? Und wie finde ich eine Antwort, die zu MIR passt?

Menschen sind verschieden. Daher kann es keine Empfehlung für alle geben. Es gibt viele Typisierungssysteme, traditionelle (Ernährungslehre nach der TCM, Ayurvedische Ernährung) und moderne wie die genetische Bestimmung des Stoffwechseltyps und das Wissen um Zucker, Kohlenhydrate, Fette & co. Die Antwort, was die richtigen Lebensmittel für mich sind, weiß letztlich nur mein Körper.

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Aus dieser Perspektive der Objektivität sind Daten wie Alter, Geschlecht, Größe, Gewicht, Trinkmenge, Alkoholmenge, was esse ich genau, wann und wieviel, sehr wichtig (Esstagebuch). Wie hoch ist mein Körpergewicht im Verhältnis zur Muskelmasse und zum Fett- und Wasseranteil? (=> Moderne Körperanalysewagen)

Esse ich langsam und bemerke mein Sättigungsgefühl – oder bin ich ein Schnellesser und schaufele in mich hinein ohne auf meine Körpersignale zu achten? Was für Kohlenhydrate esse ich überwiegend? Einfache oder komplexe Kohlenhydrate? Komplexe Kohlenhydrate wie Gemüse und Vollkorngetreide kombiniert mit pflanzlichen Ölen sind gesund und machen auch nicht dick. Anders ist es bei einfachen Kohlenhydraten (Zucker und Weißmehlprodukte) in der Kombination mit tierischen Fetten wie Butter, Wurst, Käse usw. Diese sind in größeren Mengen nachweislich ungesund und – Dickmacher.

Wie sieht es mit meinen Laborwerten aus? Bei einem Mangel an bestimmten Hormonen bzw. einem Ungleichgewicht im Hormonhaushalt können u. U.  Maßnahmen wie mehr Sport und die Umstellung des Essverhaltens nicht zum gewünschten Ziel führen, weil mein „Grundumsatz“, eventuell hormonell bedingt, extrem niedrig ist.

Muss Sport überhaupt sein und wenn ja wieviel?

Was die Bewegung angeht, ist es wichtig, wirklich ehrlich mit sich zu sein. Wenn ich nun mal kein Bewegungsmensch bin, macht es wahrscheinlich keinen Sinn mich zu zwingen, einsam und alleine meine Kilometer zu joggen. Vielleicht bin ich aber ein Gesellschaftsmensch und suche mir dann eine Gruppe zum Walking oder gehe ins Fitnessstudio oder einen Sportverein. Wie häufig in der Woche bin ich bereit Sport zu machen oder evtl. gezielt das Fahrrad, den Fußweg, anstelle des Autos, die Treppe anstelle des Aufzugs zu wählen? Die BEWUSSTheit dessen was wir an Bewegung tun – oder eben lassen, ist ein entscheidender Schlüssel. Wie wäre es z.B. mit einem Schrittzähler – den jedes Handy als App bereit hält und einem klaren Ziel der kontinuierlichen Steigerung?

Denn: Am Ende eines jeden Abnehm-Erfolges steht immer die gleiche Formel:

Energiezufuhr minus Energieverbrauch muss ein negatives Ergebnis aufweisen. So einfach, so schwierig. Energiezufuhr ist die Summe dessen, was ich esse (und trinke!!!), Energieverbrauch ist der Grundumsatz eines jeden Menschen, also das, was der Körper an Energie in absoluter Ruhe täglich verbraucht – UND welcher mit zunehmenden Lebensalter abnimmt! – der Rest des Energieverbrauches ist: Bewegung! Wenn ich also einfach nur älter werde und NICHTS an meinem Essverhalten und meinem Bewegungsprofil ändere, nehme ich zu!

teaser-essverhaltenEbenso beeinflusst es uns, wo  unser Essen herkommt. Kaufen wir Eier, Milch und Fleisch vom Discounter oder im Bioladen? Was für ein Wasser zum Trinken haben wir zur Verfügung? Ist es verunreinigt, gefiltert oder Quellwasser? Hormonbelastete Lebensmittel haben einen Einfluss auf UNSEREN Hormonhaushalt – und damit ggf. AUCH auf unser Gewicht.

Wir sehen, dass unser Essverhalten und unsere Möglichkeiten Gewicht zu reduzieren oder zu normalisieren sehr komplex ist und von verschiedenen Perspektiven unterschiedlich betrachtet werden kann und sollte – und unterschiedliche Schwerpunkte der Möglichkeiten vorhanden sind.

Meine Empfehlung:

Beleuchte ALLE Perspektiven, suche dir einen oder mehrere kompetente Berater und dann: Leg los! – Denn: Machen ist wie wollen, nur krasser! 😉

Herbstliche Grüße!

Matthias Struve

www.dr-struve-integrale-medizin.de

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