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So kann jeder Tiere verstehen: echte Tierkommunikation

Tierkommunikation – Wie genau geht das?

Heute möchte ich anknüpfen an den letzten Artikel und die „basics“ der Tierkommunikation noch etwas vertiefen:

Wenn du dein  Tier besser verstehen, es fühlen möchtest (so, wie sie unsere Gefühle ständig „scannen“), dann nimm dir bitte ein paar Minuten Zeit, um zur Ruhe zu kommen und öffne dein Herz. So einfach ist es im Grunde – und es ist doch solch eine Herausforderung für viele Menschen.

Die Menschen, die zu mir kommen, um in wahren Kontakt mit Tieren zu kommen,  äußern dann oft „Ja, aber … mir kommen ständig Gedanken dazwischen, mein Kopf wird nicht ruhig“. – Stimmt! Das ist nun mal so bei uns Menschen, und wozu damit hadern!? Wenn ich versuche, diese aufkommenden Gedanken mit Macht wegzudrücken, kommen sie mit Sicherheit mit umso mehr Macht zurück – Druck erzeugt Gegendruck, das gilt auch für unser Denken.

Wie also funktioniert Tierkommunikation? 

Der erste Schritt ist also: Respektieren, DASS unser Kopf denkt. Die Differenzierung, was nun an Gedanken von uns produziert wurde und was tatsächlich vom Tier kommt, ist eine Erfahrungssache und wird durch das TUN erleichtert. Tierkommunikation hat tatsächlich viel mit Üben zu tun.Falls nun diese „unerwünschten“ Gedanken aufkommen, wenn ihr doch gerade die Gefühle und Gedanken eines Tieres (oder mehreren) wahrnehmen möchte, dann macht euch als Erstes eure Erdung bewusst, indem ihr eure Füße bewusst und flach auf den Boden aufsetzt und sie gut mit der Erde verbunden fühlt.

Jennifer_und_TamTamOder, wenn ihr liegt, fühlt euren ganzen Körper in die Erde einsinken, das geht durch alle Materialien hindurch. Lasst die entstehenden Gedanken zu, nehmt sie wahr, achtet sie – und stellt euch dann vor, dass ihr sie mit einem langen Ausatmen aus Kopf und Körper nach unten abfließen lassen, über die gut mit der Erde verbundenen Füße in die Erde hinein. Falls nötig, wiederholt das, da evtl. weitere, neue Gedanken kommen. Anfänglich ist das u.U. des öfteren nötig, akzeptiert auch das bitte an euch.

Als nächstes stellt euch vor, dass ihr große Tore vor dem Herzzentrum (in der Mitte der Brust) habt, die ihr weit öffnet und ladet das Tier zum Eintreten ein. Ich empfinde diese Art des „Gesprächsbeginns“ als respektvoller und achtsamer, als aktiv auf das Tier zuzugehen und ihm sozusagen keine Wahl zu lassen.

Dies könnte bewirken, dass das Tier erst einmal zurückprallt oder gar den Kontakt ablehnt. Versetzt euch in seine Lage: Es ist gerade mit etwas Interessantem beschäftigt oder hat sich zur Ruhe zurückgezogen und wird gestört. Wir selbst sind in dieser Situation häufig ebenfalls nicht gerade zu einem tiefschürfenden Gespräch über unser Seelenleben, unsere Gefühle und Gedanken gewillt. Gerade bei den eigenen Tieren „überfallen“ unsere Emotionen sie erst einmal und bewirken, dass sie sich vorerst zurückziehen, bis wir unsere Erdung und „Contenance“ ;o) gefunden haben.
Bei der Tierkommunikation ist eine  höfliche Einladung, eine Anfrage  empfehlenswert, und vielleicht könnt ihr visualisieren und wahrnehmen, auf welche Art und Weise das Tier auf euch zukommt, auch darin steckt bereits Information. Kommt es zurückhaltend, vorsichtig, auf euch zu, stoppt es in der Bewegung, oder nähert es sich freudig und zügig? Eine „Absage“ muss nicht bedeuten, dass es gar nicht mit euch Kontakt aufnehmen möchte – aber vielleicht jetzt gerade nicht!

Falls ihr keine Bilder dazu habt (nicht bei allen Menschen ist der Kanal der Bilder vor dem inneren Auge ausgeprägt), dann achtet auf eure Gefühle, die ihr in eurem Herzen habt, das ihr für das Tier gerade geöffnet habt. Die Gefühlswilde Tierkommunikationwahrnehmung ist für mich persönlich der bedeutendste Kanal in der Tierkommunikation.

Visualisierungen alleine sind manchmal nicht aussagekräftig genug, erst das Gefühl dazu ergibt in manchen Kommunikationen eine komplette Information, das ganze Anliegen oder die vollständige Übermittlung des Tieres.

Diese Herz-zu-Herz-Verbindung empfinde ich als klarere Übermittlung als Gedankenübertragung, die oft mehr von unserem eigenen Denken beeinflusst ist.

Fragen erübrigen sich dann oft – es ist die Verbindung, der Gefühlsaustausch, der sie überflüssig macht. Es fließt zwischen Mensch und Tier und kopfgesteuertes „etwas herausfinden wollen“ löst sich weitgehend bis komplett auf.

Ich möchte die gedankliche Kommunikation zwischen Mensch und Tier nicht negieren, es gibt sie definitiv. Diese „Kopf-zu-Kopf-Übertragung“ bedarf jedoch keiner Förderung, wir können unser Gehirn eh nur sehr selten hundertprozentig ausschalten (s.o.). Die Differenzierung, welches meine Gedanken sind und welche tatsächlich vom Tier kommen, diese Klarheit der Gedanken braucht nach meinem Empfinden jedoch mehr Erfahrung, mehr Übung und Praxis als die Kommunikation mittels dieses wundervollen und so natürlichen Herzensbündnisses.

Allerdings ist die Tierkommunikation kein Anklicken auf dem Computer – kein einmaliges Knöpfchen drücken und „Befehl wird ausgeführt“. Immer noch glauben viele Menschen, dass die Tiere dann doch bitte funktionieren sollen und können, wenn sie uns denn so gut verstehen.

Meine Antwort: „Menschen reden ebenfalls miteinander und gehorchen nicht oder zumindest nicht fraglos, wenn etwas völlig gegen ihre Einstellung, ihre Bedürfnisse und Wünsche oder ihre – mehr oder weniger bewussten – Instinkte geht“. Ganz abgesehen davon, dass ständig zwischenmenschliche Missverständnisse geschehen,trotz (oder gerade wegen) verbaler Kommunikation.

Eine weitere sehr sehr bereichernde und wunderschöne Möglichkeit des Kontaktes, des Erlebens mit Tieren ist das, was wir als „Tiermeditation“ bezeichnen. Dazu könnt ihr wieder die immense Kraft eurer Vorstellung hinzuziehen und visualisieren, fühlen, wie euer Atem mit dem Atem des Tieres zusammenfließt und ihr über die Herzensverbindung eins werdet, zu diesem Tier werdet und als dieses Tier die Welt erlebt.

Fühlt, wie sich eure Beine, euer ganzer Körper, die Haut in der Bewegung anfühlt als dieses Tier … wie es ist, wenn ihr Gefühle ausdrückt mit eurem Tierkörper, wie – als dieses Tier – eure Sinne die Welt wahrnehmen, wie es sich z.B. anfühlt, wenn ihr auf Artgenossen trefft oder auf Menschen … oder viele andere mögliche Erlebnisse … Stellt es euch vor, mehr braucht es nicht. Mit zunehmender Übung werdet ihr wissen, was „nur“ eure Vorstellung war und was aus dem tatsächlichen Einssein mit dem Tier kommt.

Und manches Mal werdet ihr vielleicht verblüfft sein, dass das, war ihr für eure Vorstellung hieltet, in der Tat Übermittlungen des Tieres sind. Oft verhelfen sie uns zu mehr Sicherheit in dieser Art der Verständigung durch ein verändertes Verhalten.

Tierkommunikation überallManchmal spüren Menschen in der Tiermeditation zusätzlich in ihrem eigenen Körper (der ja dann der des Tieres ist), ob das Tier körperliche Schmerzen oder Blockaden hat. Eine Stolperfalle dabei ist, dass wir im Alltagsgeschehen unseren eigenen Körper oft nicht wahrnehmen. Dadurch kann es passieren, dass wir unsere nicht bewussten Verspannungen, Blockaden oder Schmerzen für Probleme des Tieres halten.

Es hilft daher, wenn ihr vor Beginn der Tiermeditation in Ruhe zu eurem eigenen Körper hinspürt, wo es evtl. zwickt oder schmerzt, um unterscheiden zu können, ob Empfindungen vom Tier kommen oder von euch selbst.

Wie ich im letzten Artikel schon schrieb: Die Tiere freuen sich enorm, wenn wir es nur versuchen! Nur bitte: OHNE es zu sehr zu wollen, ohne es zu zwingen! Ein entspanntes Zurücklehnen, körperlich und emotional, eine Einstellung „Mal schauen, wie es sich entwickelt“ ist eine gute Herangehensweise, und GENIESST die Verbindung, den Austausch, ohne Erwartung konkreter Informationen.

Manchen Menschen hilft Meditationsmusik dabei oder Naturgeräusche, manche bevorzugen die Stille. Probiert aus, wie ihr persönlich euch am besten auf die Welt der Tiere einlassen könnt. Und seid offen für unerwartete Überraschungen, für humoristische Einlagen der Tiere, und für überwältigende Herzensgefühle …

Samahn_KarinaZwischenmenschliche und zwischenartliche Kommunikation ist und bleibt spannend, interessant, durchaus schon mal herausfordernd – und SCHÖN!

Viel Freude mit der Kommunikation,

von Herzen

eure Karina Heuzeroth

www.tiergefuehle.de

1.te Vorsitzende BVTK –  Bundesverband Tierkommunikation  

Und wie ist deine intuitive Kommunikation mit Tieren – Ignorierst du sie oder verstehst du sie nicht? ? Lass uns wachsein und austauschen…

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