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So hilft dir Facebook bei deiner persönlichen Entwicklung

Wie du mit Facebook & Co. persönlich wachsen kannst…

Virtuelle Freiheit und Vernetzung – oder Überwachung und Abhängigkeit? Zwischen Warnungen vor der Digitalisierung und ihrer Verherrlichung ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten. Sind die Neuen Medien gefährlich oder fruchtbar? Eine Betrachtung der Neuen Medien aus spiritueller Sicht.

„Elektrisch zusammengezogen ist die Welt nur mehr ein Dorf“ – so sah der Medientheoretiker Marshall McLuhan in den Sechzigern, lange vor dem Internet, die Entwicklungen der Digitalisierung voraus. Er beschrieb jedes Medium als eine Ausdehnung des menschlichen Körpers, also lediglich die Verstärkung einer Funktion, die ohnehin existierte. Den Hammer sah er demgemäß als Erweiterung der Faust, das Fernglas als Ausdehnung des Sehsinns. Nach dieser Betrachtungsweise gilt das Internet als Erweiterung unseres Zentralnervensystems, das so zum weltumspannenden Netz ausgedehnt wird und kontinuierlich über verschiedenste Bahnen seine Signale sendet.

Auch wenn McLuhan in der Medienwissenschaft sehr kritisch beäugt wird, da er mit schwer belegbaren Begriffen agierte, beeindruckt seine Weitsicht, mit der er unser heutiges globales Dorf (global village) ankündigte. Seine Aussagen erinnern an die Äußerungen Spiritueller, die schon im 19. und 20. Jahrhundert alle Formen von Technik als verfrühte Materialisierung von eigentlich spirituellen Fähigkeiten beschrieben haben. Was das digitale Zeitalter uns bringt, sind Vernetzung, Eins-Sein und Selbstdarstellung – Fähigkeiten, die wir nicht nur äußerlich-technisch, sondern vor allem innerlich in dieser Zeit kultivieren können. Und dabei helfen uns die Neuen Medien sogar ganz praktisch.

Die Angst vor neuen Massenmedien ist historisch normal

Zunächst einmal ist wichtig: in der Geschichte der Menschheit gab es bisher beim Aufkommen jedes neuen Mediums eine Welle der Panik.

„So, wie andere narkotische Mittel, versetzt es in den behaglichen Halbzustand zwischen Schlafen und Wachen, und wiegt ein in süße Selbstvergessenheit, ohne dass man dabei irgendeines Tuns bedürfe. Wer nur einmal die Süßigkeit dieses Zustandes geschmeckt hat, der will sie immerfort genießen, und mag im Leben nichts anderes mehr tun“,

lautet eine dieser historischen Warnungen. Sie erzählt vom Betäubungsfaktor, von Realitätsflucht und Suchtgefahr, ließe sich also sofort auf Fernsehen, Computer oder Smartphone übertragen. Sie galt aber, 1804 vom Philosophen Johann Gottlieb Fichte formuliert, dem Buch. Heute ist selbiges für uns ein hohes Kulturgut – wir sind beeindruckt, wenn jemand liest und animieren unsere Kinder dazu. Es dauert also immer eine Weile, bis eine neue Technik akzeptiert ist und die Wellen der Dramatik sich legen, auch wenn die Wirkungen des Buches mit denen der digitalen Medien kaum vergleichbar sind.

Dass wir durch diese nämlich gläserner werden, Überwachung geschieht und unsere Hirnstruktur und Körperwahrnehmung durch Dauermultitasking und Virtualität negativ beeinflusst wird, lässt sich längst nicht mehr leugnen. Weder Verherrlichung der kommunikativen Möglichkeiten noch Angst und Panik sind hier gute Ratgeber. Das eine bedeutet, die Augen vor der Realität zu verschließen, das andere lässt uns klein und hilflos werden.

FacebookStatt Angst oder Verherrlichung: Fünf Dinge, die du dank Neuer Medien kultivieren kannst

Aber welche Handlungsmöglichkeiten bleiben uns? Das Internet einfach abschalten können wir nicht und irgendwo im Wald zu leben, um der Digitalisierung zu entfliehen, ist für die meisten auch keine Lösung. Unsere einzige Chance ist daher Reflexion und Bewusstsein. Zukunftsforscher Matthias Horx formuliert es so: „Es geht um „selbstbestimmte Vernetzung“ auf einer humanen Basis. Die Technik darf nicht mehr unser Leben bestimmen, sondern umgekehrt.“

Und das lässt sich erreichen, während du gleichzeitig zu deiner Bewusstseinsentwicklung beiträgst – ziemlich cool, oder? Hier sind fünf Anhaltspunkte dazu:

  1. Selbstbestimmung – Vielleicht klagst auch du manchmal über die bösen digitalen Medien, die deine Daten und deine Aufmerksamkeit klauen und sich an allem, was du online tust, bereichern? Einerseits hast du Recht, denn genau das tun sie. Andererseits bist du ausdrücklich nicht das Opfer, denn du hast die Wahl. Voraussetzung ist, dass du dich informierst und dir ein Bewusstsein schaffst über die Mechanismen, die technisch und auch mental ablaufen. Du kannst dich informieren, was Facebook genau mit deinen Daten macht oder wie digitale Medien deine Gehirnstruktur verändern und dir Fähigkeiten abtrainieren, weil sie die Arbeit für dich machen (Beispiel: Navi). Die Neuen Medien können dir helfen, selbstbestimmt zu agieren, wenn du bewusst entscheidest, in welcher Situation die Preisgabe von Daten als Bezahlung für Online-Dienste für dich okay ist und in welcher nicht. Wenn du für dich weißt, dass du Facebook nutzt, weil es dir Vorteile bringt, und dass du bereit bist, mit den Konsequenzen zu leben (und womöglich sogar noch genau weißt, wie viel ein „Like“ für eine Band, die dir gefällt, für die Analysemechanismen Facebooks bedeutet, bist du ermächtigt und bewusst statt klein und ohnmächtig.
  2. Vernetzung – Die Neuen Medien können dir helfen, dich zu vernetzen, Gleichgesinnte zu finden, deine Ideen zu teilen. Voraussetzung ist, dass du dies als Werkzeug siehst und nicht als die Ebene, auf der alles stattfindet. Es ist ein großartiger Ausgangspunkt und eröffnet dir Möglichkeiten und Kontakte, die ohne Internet nicht möglich wären. Aber um Dinge wirklich auf die Erde zu bringen, musst du sie fernab des Virtuellen real werden lassen. Ein Mensch, der dir online begegnet, bleibt virtuell, auch wenn ihr noch so viel schreibt und skypt. Möchtest du ihn wirklich in dein Leben lassen, tu es real. Mit allem, was dazugehört.
  3. Selbsterkenntnis – Die Neuen Medien können dir dabei helfen, dir auch über dich selbst bewusster zu werden. Dein Verhalten auf Facebook und dein Verhalten im Alltag sind natürlich zwei Paar Schuhe. Aber gerade weil online viele Hemmschwellen wegfallen, begegnest du hier einigen Aspekten deiner selbst viel unmittelbarer. Fährst du leicht aus der Haut und beteiligst dich an jeder Diskussion, aus der du als „Sieger“ hervorgehen musst? Warum? Was gibst du (intuitiv) von dir preis und was nicht? Postest du viele Bilder, auf denen du besonders glücklich wirkst? Was willst du damit darstellen? Zeigst du dich im realen Leben ähnlich, auch wenn es teilweise gar nicht stimmt? All das zeigt dir sehr viel über dich selbst und deine unbewussten Mechanismen. Nutze es!
  4. Integrität – Stehst du mit Klarnamen und Bild zu dem, was du auf Facebook schreibst, oder versteckst du dich? Stehst du virtuell genau so zu deinen Werten und Idealen, wie im realen Leben oder benimmst du dich leichtfertiger und rücksichtsloser? Lässt du dir Grenzüberschreitungen gefallen und dich respektlos behandeln oder ziehst du irgendwann die Reißleine? Auch hier: ein wunderbares Üb-Feld für deine Werte!
  5. Achtsamkeit Yoga, Meditation, Atemtechnik sind Helfer, die uns den Augenblick wieder näherbringen sollen. Aber auch Facebook und dein Smartphone können dir dabei helfen. Denn auch online kannst du üben, einfach mal innezuhalten und wahrzunehmen, was ist – ohne unentwegt zu liken, zu bewerten und zu kommentieren. Außerdem kannst du lernen, in Maßen zu genießen – je mehr weise Sprüche und Zitate oder schöne Bilder du flüchtig konsumierst, desto weniger berühren sie dich auf Dauer. Und natürlich kann auch der bewusst gewählte Medienverzicht (Compassioner-Autor Dr. Rüdiger Dahlke empfiehlt sogar regelmäßiges „IT-Fasten“) auch helfen. Ob für mehrere Tage, Wochen oder zwischendrin an der Bushaltestelle – wenn du deinen Geist aufmerksam und wach hältst, ohne andauernd aufs Handy zu gucken, bist du schon weiter in Richtung Achtsamkeit, Freiheit und Selbstbestimmung gegangen. Vielleicht realisierst du sogar irgendwann, „dass die Welt gar nicht WIRKLICH über-füllt, über-reizt, über-komplex, über-fällig ist! Wir konstruieren sie nur so durch unsere Vorstellungen! ISIS wäre ohne unsere Angst nichts“, weiß dazu noch einmal Matthias Horx.

„Man muss sich nicht alles von sich selbst gefallen lassen“, fand schon Victor Frankl. Indem du online aus deiner passiven Rolle des Unbewussten ausbrichst, indem du aktiv für dich sorgst und für deine Werte einstehst, entscheidest du insgesamt mit, ob virtuell negative oder positive Impulse versendet werden. Viele sind der Meinung, dass das Internet geschaffen wurde, um uns einerseits zu überwachen und andererseits mit negativen Neuigkeiten zu überfluten, um unsere Aufmerksamkeit daran zu binden. Gemeinsam mit den vermeintlich übermächtigen Internetstrukturen könne so verhindert werden, dass wir groß und eigenmächtig in einer positiven Schwingung wachsen und miteinander agieren. Ob das nun gezielt so geschaffen wurde oder nicht – die Wechselwirkungen gibt es. Aber die wichtige und gute Nachricht ist: du hast es – ganz buchstäblich – in der Hand. Mit jedem Mausklick triffst du deine Entscheidung. Mach es doch am besten bewusst!

Deine Anja-Katharina

 

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