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Faszinierende Faszien – 4 Tipps für einen gesunden Körper

Der Begriff „Faszien“ entstammt dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „Band“ oder „Bündel”, das auf die Struktur der Faszien hinweist. Sie  sind ein bandförmiges, sehr reißfestes Gewebe. Es besteht aus Kollagenfasern, Wasser und verschiedenen Klebstoffen. Dass es wichtig ist, diese geschmeidig zu halten, weiss unsere Expertin für integrales Taping, Gabriele Seitz-Opitz.

Deine Beweglichkeit ist essentiell für dein Wohlbefinden und deine ganzkörperliche Vitalität. Eine gute Gesundheit ermöglicht uns nicht nur einen freudvollen Alltag, sondern auch bis ins hohe Alter ein selbständiges und selbstverantwortliches Leben. Schon allein deshalb ist das “Gesundsein” eines unser schönsten und wertvollsten Güter.

Alle Gelenke, Muskeln und Faszien brauchen regelmässige Bewegung, um bis ins hohe Alter kraftvoll und beschwerdefrei zu bleiben.

Heute geht es um deine Faszien, deshalb hier ein kleiner Ausflug in deren faszinierende Welt.

Die Kombination aus Kollagenfasern, Wasser und verschiedenen Klebstoffen sorgt für Elastizität und Gleitfähigkeit. Somit können Organe leicht verschoben und Muskeln geschmeidig bewegt werden, denn das Fasziengewebe befindet sich überall im Körper.  Es sorgt dafür, dass alle unsere Organe und Körperteile immer an ihrem bestimmten Platz bleiben.

Es dient aufgrund seiner hohen Wasserbindefähigkeit als wichtiger körpereigener Wasserspeicher. Auch an der Abwehrfunktion des Körpers ist es maßgeblich beteiligt, denn es bildet eine bedeutende Barriere, die Fremdkörpern das Eindringen erheblich erschwert.

Faszien werden in drei Gruppen eingeteilt:

Oberflächliche Faszien 

Sie liegen im Unterhautgewebe und bestehen aus lockerem Fasziengewebe und aus Fettgewebe. Sie verbinden sämtliche Organe, speichern Fett und Wasser. Außerdem dienen sie als Puffer und unterstützen die Verschiebbarkeit der Organe.

Tiefe Faszien

Sie besitzen die meisten Fasern und umschließen jeden einzelnen Muskel, die Knochen und Gelenke. Zu den tiefen Faszien gehören auch Sehnenplatten, Bänder, Sehnen und Gelenkkapseln. Sie reagieren auf mechanische und chemische Reize und auf Temperaturschwankungen.

Diese Faszien weisen eine große Anzahl von Schmerzrezeptoren auf, die unmittelbar auf Verletzungen, auch auf Nervenverletzungen, reagieren.

Viszerale Faszien

Sie sind für die Aufhängung und Einbettung der inneren Organe und des Gehirns verantwortlich. Jedes dieser Organe ist mit einer doppelten Faszienschicht ausgestattet.  Zu den viszeralen Faszien gehören z.B. die Hirnhaut, der Herzbeutel, das Brustfell der Lunge und das Bauchfell.

Ursache undefinierbarer Schmerzen – VERKLEBTE FASZIEN

Neben den Blutgefäßen führt auch die Lymphe durch das Fasziengewebe. Die Lymphflüssigkeit transportiert Nährstoffe zu den Zellen und Stoffwechselabfallstoffe von den Zellen weg. Der Lymphfluss wird ausschließlich durch Muskelbewegung in Gang gehalten. Das Lymphsystem ist auf eine ausreichende Aktivität der Muskeln angewiesen.

Verklebte Faszien führen einerseits zum Verlust der Flexibilität und der Bewegungsfähigkeit der betroffenen Muskelfasern, und andererseits können die Nerven, die durch diesen Gewebebereich führen, gequetscht werden. Dies kann zu empfindlichen Schmerzen führen. Deshalb sind, laut Faszienforscher Dr. Robert Schleip, Leiter des Fascia Research Projekt der Uniklinik Ulm, bei Rückenschmerzen nur in 20 Prozent der Fälle die Bandscheiben verantwortlich. Die übrigen 80 Prozent haben andere Ursachen, darunter nicht selten verklebte Faszien.

Bewegungsmangel und Stress  sind Feinde der Faszien

Für die Erhaltung ihrer stabilen und geschmeidigen Struktur sind sie auf adäquate Bewegung angewiesen. Ein Mangel an Bewegung führt dazu, dass sich das Fasziengewebe verändert: es verfilzt, verklebt und verhärtet.

Durch Stresssituationen setzt der Körper Hormone frei. Diese führen zu einer Anspannung, ohne dass die Muskeln involviert sind. Sobald der Stress vorbei ist, entspannen sich auch die Faszien wieder. Dauerstress führt jedoch zu einer permanenten Spannung der Faszien. Sie verlieren, wie ein dauerhaft gespanntes Gummiband, ihre Flexibilität und verhärten schließlich. Diese Verklebungen oder Verhärtungen des Fasziengewebes hat immer auch Auswirkungen auf die in diesem Gewebebereich verlaufenden Nervenenden. Sie können regelrecht zusammengequetscht werden und reagieren sofort mit Schmerz.

Tipps für deine Fasziengesundheit

Tipp 1 – Faszientraining/Faszienyoga

Das Fasziengewebe lässt sich ausgezeichnet trainieren. Ein Faszientraining sollte immer aus weichen, dynamischen Dehnübungen bestehen. Yoga, Pilates und Qi Gong eigenen sich deshalb hervorragend. Das Angebot auf der Yoga-Seite im humantrust ist eine wunderbare Unterstützung und Anregung.

Tipp 2 – Faszienrolle für die Eigenmassage

Die Faszienrolle ist ein zusätzliches Hilfsmittel für die Revitalisierung des Fasziengewebes. Sie stimuliert das Gewebe und löst die verklebten Fasern.

Tipp 3 – Basische Ernährung

Um für dein Fasziengewebe ein optimales Millieu zu schaffen, in dem es sich selbst bestmöglich regenerieren kann, ist eine basische Ernährung hilfreich. Achte darauf, dass dein Körper nicht übersäuert.

Tipp 4 – Faszientaping

Falls du neugierig geworden bist, findest du mehr auf

www.tapedichfrei.de

Sorge gut für deine „Faszinierenden Faszien“

Herzliche Grüße

Gabriele

TAPE DICH FREI! Integrales Taping

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