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Wohnen

Finanzfaktor Wohnen: Wo wir am meisten ausgeben – und wie wir damit smart umgehen können

Welcher Posten in deinen monatlichen privaten Ausgaben verschlingt die größte Summe? Wahrscheinlich das Wohnen! Deshalb möchte ich dir in diesem Blogartikel Impulse dazu geben, wie du das Thema Wohnen für dich so gestalten kannst, dass es zu deinem Budget passt und dass deine Wohnwünsche in Erfüllung gehen.

Die Zahlen sind beeindruckend: Mittelschicht-Familien geben oft ein Drittel, in manchen Gegenden bis fast die Hälfte ihres Einkommens für Miete aus! In München sind es sogar 45 Prozent. Das macht die bayerische Hauptstadt zum Spitzenreiter bei der Wohnkostenquote. Eine typische Familie muss dort von ihrem Durchschnittseinkommen von etwa 4.200 Euro durchschnittlich knapp 1.900 Euro für die Warmmiete bezahlen. In Frankfurt am Main und in Berlin beträgt die Wohnkostenquote 39 Prozent, darauf folgen die Städte Dresden und Nürnberg mit 32 Prozent. Deutschlandweit am günstigsten ist das Wohnen in Dortmund und Essen mit je 22 Prozent.

Dabei gilt eigentlich die goldene Regel, dass man nicht mehr als ein Drittel seines Einkommens für die Miete ausgeben sollte. Sonst steht einfach nicht genug für die tägliche Lebensführung sowie die Vermögensbildung und damit die Rücklagenbildung im Alter zur Verfügung. Die Folge: Eine Studie belegt, dass unter 13 europäischen Ländern Deutschland den zweithöchsten Anteil an Menschen ohne jegliche Ersparnisse aufweist.

Mein Haus, mein Pool, mein Wohntraum

Wie ist das bei dir: Bildet die Miete auch den Löwenanteil deiner monatlichen Ausgaben? Ja, es ist schwer geworden, in den Städten nicht nur schöne Wohnungen zu finden, sondern auch bezahlbaren Wohnraum aufzuspüren! Das Statistische Bundesamt zeigt auf: Für die Wohnungsnot in vielen deutschen Städten ist vorerst keine Linderung in Sicht. Im Jahr 2018 wurden zwar mehr Häuser gebaut, jedoch hinken die Zahlen dem Bedarf immer noch weit hinterher.

Dabei ist das Wohnen zur Miete nicht für alle Menschen die optimale Wohnform, sondern für die meisten lediglich ein Kompromiss: 84 Prozent der Deutschen wollen lieber ein Eigenheim besitzen statt für eine Wohnung oder ein Haus Miete zu bezahlen. Doch EU-weit ist in Deutschland die Quote der Menschen mit einem Eigenheim traditionell am niedrigsten. Nur jeder Zweite wohnt in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus.

Die Gründe: Die niedrigen Zinsen haben dazu geführt, dass das Kaufen für viele eine attraktive Option geworden ist. Allerdings sind dadurch auch die Immobilienpreise gestiegen und vor allem in Großstädten wie München oder Berlin gibt es kaum noch bezahlbare Immobilien zu kaufen. Die Immobilienpreise stiegen in Deutschland zwischen 2009 und 2017 um mehr als 60 Prozent, in Berlin und München sogar um 140 Prozent!

Wohnen als Kostenfaktor

Hast du mal zusammengerechnet, wie viel du in deinem Leben schon für das Wohnen ausgegeben hast? Für Miete, Umzüge, Renovierungen, Reparaturen, den Garten, neue Tapeten, Möbel oder eine neue Küche? Das ist ein beeindruckender Betrag! Also ist es wichtig, dass du dich dem Thema Wohnen mit aller Aufmerksamkeit und Achtsamkeit widmest! Schau dir genau an, wie viel du dafür ausgibst und überlege, was du vielleicht anders machen kannst oder möchtest. Hier ein paar Eckpunkte:

  1. Wie sieht dein Traum vom Wohnen aus?
  2. Bezahlst du einen angemessenen oder überhöhten Preis für das Wohnen?
  3. Bist du zufrieden, da wo du jetzt lebst?
  4. Wird sich dein Leben in nächster Zeit ändern, z.B. durch Kinder oder Jobwechsel?
  5. Möchtest du mal eine neue Wohnform ausprobieren, z.B. mit anderen eine WG gründen?
  6. Möchtest du eine eigene Immobilie kaufen?
  7. Das Deutsche Institut für Altersvorsorge prognostiziert, dass von 2015 bis 2024 rund 3,1 Billionen Euro vererbt werden. Jedes sechste Haus wird dadurch einen neuen Eigentümer bekommen. Wirst du etwas erben oder deinen Kindern vererben? Wie willst du das gestalten?
  8. Möchtest du näher zu deinem Arbeitsort ziehen, z.B. um Kosten und Zeitaufwand fürs Pendeln zu senken?
  9. Ist deine Wohnung für das Leben im Alter eingerichtet?

Ja, das Wohnen ist eine große Investition und will gut durchdacht sein. Wenn ich mit meinen Kundinnen und Kunden an ihren Lebensträumen und damit an ihren Geldplänen arbeite, merke ich immer wieder, dass die Menschen viele ihrer Wünsche für sich behalten. Ich finde das schade. So können sie nie herausfinden, ob der Partner, die Kinder oder andere Familienmitglieder vielleicht auch anders wohnen möchten. Und wenn sie dann darüber sprechen, habe ich schon erlebt, dass sich auf wunderbare Art und Weise plötzlich Türen öffnen oder sich von alleine kreative Lösungen ergeben, die alle glücklich machen. Sprich einfach darüber, was möglich sein könnte, was dich interessiert und finde heraus, was sich die anderen so wünschen! Es kann sich lohnen!

Neues schaffen – Altes bewahren

Ich habe gerade viele Gesprächsrunden mit meinem Mann über das Einrichten gehabt , da wir unsere Wohnung renoviert haben. Weil wir einige Möbelstücke behalten und andere wiederum weitergeben wollten, mussten wir ein neues Konzept für unsere Einrichtung finden. Wir haben uns dabei beraten lassen und konnten auf nachhaltige Art und Weise bestehende Werte erhalten. Wir genießen nun ein ganz neues Wohngefühl, in dem wir uns beide mit unseren individuellen Wünschen repräsentiert sehen – und das ohne ein Vermögen dafür auszugeben!

Wie ist das bei dir? Haben sich deine Wohnträume schon erfüllt? Ich freue mich, wenn du hier von deinen Erfahrungen berichtest!

Deine

Annegret Kitzmann-Schubert

 

Die Autorin:

Als unabhängige Finanzexpertin berät Annegret Kitzmann-Schubert mit ihrer Kanzlei für Wirtschaft und Realitäten mit Sitz in Ottobrunn bei München seit 2002 alle, die ihr Vermögen langfristig auf einen gewinnorientierten Kurs bringen wollen. Als Coach unterstützt sie Menschen dabei, ihre Einstellung zum Thema Geld zu erkunden, Sachverhalte zu verstehen, die richtigen Entscheidungen zu treffen, finanzielle Angelegenheiten in Ordnung zu bringen sowie an die individuellen Lebenssituationen und Wünsche anzupassen.

meinlebenmeingeld.com

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