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Finanzielle Selbstsabotage: Das hat Scham mit ihr zu tun

Kennst du das auch? Immer wieder sabotieren Menschen aus Scham ihre eigenen Erfolge. Ganz oft passiert das, wenn es um Geld und den Vermögensaufbau geht. Das hat viel mit der Lebensgeschichte der Menschen zu tun: Was sie mit Geld erlebt haben und welche Vorbilder sie dazu haben. In diesem Artikel verrate ich das Geheimnis eines der größten Hindernisse beim Gelderfolg und was du dagegen tun kannst.

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Heute möchte ich dir eine Geschichte von einem „Geldgefühl“ erzählen, die du unbedingt kennen musst. Sie handelt von einer Frau, die einmal einen Workshop bei mir besucht hat und mir die Erlaubnis gab, sie mit euch zu teilen:

Sie hatte nach dem Tod ihres Vaters eine kleine Summe geerbt. Irgendwie wusste sie nicht so recht, was sie damit anfangen sollte. Sie fühlte sich schuldig gegenüber ihrem Vater, dass sie dem Geld so uninspiriert gegenüberstand. Schließlich hatte sie doch eine Verantwortung gegenüber diesem kleinen Vermögen! Sie ließ es auf dem Konto und schämte sich – dafür, dass sie so passiv war und keine Ideen hatte. Aber auch dafür, dass sie sich nicht traute, das Geld anzulegen. Schließlich liest man doch jetzt überall, dass Frauen sich plötzlich um ihre Finanzen kümmern und sich mit Aktien und Fonds vertraut machen sollen, denn sonst würden sie Geld verschenken. Sie kam sich inkompetent vor und traute sich nicht, um Hilfe zu bitten.

Selbstsabotage und Scham haben ihre Wurzeln oft in der Kindheit

In unserem Geldworkshop schauten wir uns ihre Einstellung gegenüber dem Geld im Allgemeinen an. Ja, da steckte eine lebenslange Geldgeschichte dahinter: Als Kind schämte sie sich dafür, dass sie als Tochter einer alleinerziehenden Mutter aufwuchs. Ohne die Hilfe der Großmutter hätte das alles nicht geklappt. Das Gefühl der Scham begleitete sie bis ins Erwachsenenleben: Sie vernachlässigte ihre Finanzen. Immer wieder. Und als sie sich endlich für eine Geldanlage entschied, ging das Projekt prompt schief und sie musste sogar Verluste hinnehmen. Und wieder schämte sie sich für dieses nicht vorhandene Talent. Nein, das mit dem Geld war bestimmt nicht ihr Fachgebiet, sagte sie sich, und kümmerte sich wieder nicht darum.

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„Über Geld spricht man nicht, Geld hat man“ 

Erst durch den Workshop begann sie ihre Lebensgeschichte zu verstehen und das Geld neu zu bewerten. Sie hat es heute eingeladen in ihr Leben und sich von der Scham verabschiedet. Sie ist nun dabei, sich gezielt zu informieren und um Hilfe zu bitten – und auch das Risiko einzugehen, Fehler zu machen und sich dafür selbst zu verzeihen. Schämt euch nicht! Das ist die Botschaft der amerikanischen Erfolgsautorin Brené Brown.

„Menschen, die sich ihrer Verletzlichkeit stellen, können eher positive Gefühle erleben“

So lautet die Auffassung der Sozialforscherin, die als Professorin an der Universität von Houston lehrt und zahlreiche Bücher veröffentlicht hat. Diese Gefühle können Liebe, Verbundenheit, Vertrauen, Freude oder Kreativität sein.

Wer sich schämt, fühlt sich unwohl und hat das Gefühl, etwas falsch gemacht zu haben.  Brené Brown sagt:

„Wir haben Angst, dass andere uns ablehnen, sobald sie wissen, wie es in unserem Inneren aussieht. Es erfordert Mut, seine Schattenseiten zu zeigen. Aber nur wer sich verletzlich zeigt, erfährt Verbundenheit und kann die eigene Scham überwinden.“

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Dazu ist es gut, z.B. in einer Gruppe an einem Geldthema zu arbeiten. Brené Brown dazu:

„Scham überwindet man durch die Verbindung zu anderen Menschen und durch das Wissen, dass jede menschliche Erfahrung geteilt wird. Empathie ist das Gegengift zu Scham.“

Heute möchte ich dich ermutigen genauer hinzuschauen

Bist du auch passiv dem Geld gegenüber? Schaust du oft monatelang deine Kontoauszüge nicht an? Wünschst du dir auch manchmal, du würdest mit deinem Geld besser umgehen und es geschickt anlegen? Immer wieder habe ich erlebt, was es mit Menschen macht, wenn sie diese Schamblockade einmal überwunden haben: Sie sind in ihre Geldfreude gekommen. Viele haben geweint, als sie verstanden haben, dass sie positive Gestaltungsmöglichkeiten für ihre Finanzen haben. Und viele konnten ihr Geld vermehren.

Suche dir ein Vorbild: Wer macht das gut mit dem Geld in deinen Augen und was kannst du davon lernen? Ich sage immer: „Es ist nie zu spät für eine Geldanlage!“ Auch wenn du schon über 50 Jahre alt bist, gibt es immer noch gute Möglichkeiten, etwas für die Erfüllung deiner Lebensträume auf die Seite zu bringen.

Du musst einfach nur damit anfangen. Der beste Zeitpunkt? Jetzt!

Wie ist das bei dir? Welche Geldgefühle hast du erlebt? Ich freue mich, wenn du hier von deinen Erfahrungen berichtest!

Deine

Annegret Kitzmann-Schubert

Annegret ist unabhängige Finanzexpertin und unterstützt als Coach Menschen dabei, ihre Einstellung zum Thema Geld zu erkunden, Sachverhalte zu verstehen, die richtigen Entscheidungen zu treffen, finanzielle Angelegenheiten in Ordnung zu bringen sowie an die individuellen Lebenssituationen und Wünsche anzupassen.

www.meinlebenmeingeld.com

 

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