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Fitness: Geh doch mal wieder Schwimmen

Schon der antike Philosoph Thales von Milet wusste: Wasser ist der Urgrund aller Dinge. Und auch die Biologen würden dem zustimmen: Sowohl die Evolution der Spezies Mensch als auch das Wunder des Lebens jedes Einzelnen von uns begann im Wasser.

Ist es also eine tiefe archetypische, gar mystische Verbundenheit in uns, die uns immer wieder zu diesem Element hinzieht?

Dieser Artikel zum Thema „Ausdauersport“ steht im Zeichen des Wassers und der Art der Fortbewegung, die sich darin am besten realisieren lässt. Nein, liebe U-Boot-Freunde, ich muss euch enttäuschen 😉 Heute geht es um das Thema Schwimmen.

Schwimmen ist schonender als Laufen

Obwohl ich damals in meiner aktiven Triathlon-Zeit oft das Gefühl hatte, wie eine Bleiente zu schwimmen, da ich im Laufen deutlich talentierter war als im Schwimmen, war es dennoch meistens die Zeit im Wasser, die mir die meiste Freude machte. Nach einer lockeren Schwimmtrainingseinheit fühlte ich mich oft wie neu geboren.

Sportlich gesehen ist Schwimmen ein sehr technischer Sport. Ein umfassendes Technik-Tutorial würde diesen Rahmen sprengen, deswegen soll dieser Artikel eine Inspiration für dich sein, dich mal wieder im „kühlen Nass“ auszutoben. Im Vergleich zum Laufen besticht Schwimmen vor allem dadurch, dass es deutlich gelenkschonender ist. Schon ein 20- bis 30-minütiges Bewegen im Wasser lässt außerdem die positiven Aspekte des Ausdauertrainings, wie Fettverbrennung und Herzmuskeltraining auf deinen Körper einwirken.

Hier findest du ein paar kleine Tipps für Einsteiger:

  • Überschätze dich nicht. Gerade am Anfang ist es sehr wichtig, dass du ein lockeres Tempo findest. Schwimme entweder sehr langsam oder, wenn du etwas zügiger Schwimmen möchtest, lege ab und an eine Verschnaufpause ein. Das geht vorrangig beim Schwimmen im Becken gut. Vor allem beim Schwimmen in freien Gewässer ist es wichtig, dass du dir deine Kräfte gut einteilst und am besten nur in Gewässern schwimmst, die von Life-Guards gesichert sind.
  • Wechsle die Lagen. Die schnellste Art der Fortbewegung im Wasser ist die Kraultechnik. Sofern du diese Technik beherrscht: Fabelhaft. Wechsle allerdings auch immer mal wieder in die Brust- oder Rückenlage. Schwimmen ist ein sehr komplexer Sport und vor allem durch die Variation der einzelnen Schwimmstile, werden sehr viele verschiedene Muskelgruppen beansprucht. Solltest du des Kraulens nicht mächtig sein: Auch kein Problem. Allein der Wechsel zwischen Brust- und Rückenschwimmen ist schon sehr wertvoll.
  • Achte auf einen langen, ökonomischen Zug. Die meisten Menschen machen den Fehler, dass sie sehr hektisch schwimmen. Wenn man sich allerdings mal die Profis im Fernsehen oder auch live anguckt, erkennt man schnell, dass es bei ihnen nahezu mühelos aussieht und sie ganz ruhig durch das Wasser zu gleiten oder zu fliegen scheinen. Egal in welcher Lage du schwimmst: Je länger der Zug, desto besser. So sorgst du für eine möglichst gute Übertragung deiner Muskelkraft ins Wasser.
  • Orientierung: Solltest du in einem freien Gewässer schwimmen, so suche dir einen fixen Punkt am Ufer, den du stets anvisiert hältst. Du musst nicht die ganze Zeit des Kopf mit offenen Augen aus dem Wasser halten, aber suche dir einen Rhythmus, in dem du dein Haupt hebst und verifiziert, dass du noch auf dem richtigen Weg bist – zum Beispiel nach jedem siebten oder neunten Zug.
  • Finde eine Kontinuität. Fang locker an und setzte dich nicht unter Druck. Generell gilt aber für das Schwimmen wie auch für alles andere: Erfolgt kommt durch Kontinuität. Zwei Trainingseinheiten pro Woche á 30 Minuten (gerne auch länger natürlich) können bereits wahre Wunder bewirken. Der Körper wird gestrafft und geformt und der Geist wird entspannt.

Wann warst du das letzte Mal schwimmen? Hast du Lust bekommen?

 


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