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Flow-Momente: So bringst du sie in deinen Arbeitsalltag

Flow-Momente im Arbeitsalltag sind ein Genuss, eine wahre Freude, pure Leidenschaft … und leider oft nur schwer zu erreichen. In ihrem ersten Artikel für den Compassioner verrät uns Katharina Kipp Mancebo, Künstlerin und Coach, das Geheimnis hinter diesen berauschenden Schaffensphasen. Sie zeigt uns außerdem: Flow-Momente müssen gar keine Ausnahmeerscheinung im Job sein. Unser Arbeitsalltag könnte nur so sprühen vor lauter Flows – es kommt dabei allein auf die richtige Mischung an.

 

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Kennst du das aus deinem Leben? Du versinkst bei einer Aufgabe völlig im Tun und tauchst irgendwann zufrieden wieder auf, weil du dein Ziel erreicht hast? Dann hast du wahrscheinlich gerade einen „Flow“ erlebt.

Mit der richtigen Balance zwischen Anspannung und Entspannung in deinem Alltag kannst du viele solcher Flow-Momente erleben. Ein gewisser Grad an Stress fördert sogar den Flow. Je mehr positive Flows du in deinem Alltag hast, um so mehr Kraft kannst du daraus schöpfen. In ihnen steckt eine riesige Menge Kreativität, um Dinge mit Leichtigkeit voranzubringen.

Was sind Flow-Momente?

Der Psychologe und Glücksforscher Mihály Csíkszentmihályi hat über viele Jahrzehnte in Studien erforscht, wann Menschen glücklich sind. Er fand heraus, dass unsere Arbeit uns besonders dann zufrieden macht, wenn wir dabei möglichst viele Flow-Momente erleben. Ich bin mir sicher, jeder von uns weiß, was ich meine. Wenn du alles um dich herum vergisst und völlig in deiner Arbeit aufgehst. Wenn du im Flow bist, dann gibt es einen wundervollen Einklang zwischen dem, was du fühlst, dem, was du willst, und dem, was du in diesem Moment denkst.

Flow-Momente lassen sich wie folgt charakterisieren:

  • Du spürst eine Herausforderung und fühlst dich dieser gewachsen.
  • Du kennst dein Ziel und weißt, wie du dieses erreichst.
  • Nichts kann dich von deiner Konzentration abbringen.
  • Deine Alltagssorgen sind in diesem Moment wie weggeblasen.
  • Du hast das Gefühl von Kontrolle, über das was du tust.
  • Deine Arbeit erledigt sich gefühlt wie von selbst.
  • Du hast das Gefühl, dass die Zeit schneller vergeht.

Viele Menschen assoziieren den Flow vor allem mit ihren Hobbies. Du kannst ihn beispielsweise bei Freizeitaktivitäten wie Klavierspielen, Lesen, Kochen, Tanzen oder Malen erleben. Doch auch in allen anderen Lebensbereichen kannst du den Flow regelmäßig genießen – also auch bei deiner Arbeit. Besonders wichtig ist dabei, dass du dich persönlich weiterentwickelst und dass du Erfolge erlebst. Wenn deine Arbeit zur Routine geworden ist und es keine Herausforderungen mehr gibt, dann fehlen oft Erfolgserlebnisse. Ein Stillstand in deiner Entwicklung blockiert den „Fluss“.

Auf die richtige Dosis Stress kommt es an

Um einen Flow-Zustand zu erreichen, ist es wichtig, dass wir bei Aufgaben immer wieder neue Challenges haben, die uns gleichzeitig nicht überfordern. So können wir Erfolge erleben und über uns hinauswachsen.

Zwei Beispiele dazu:

Stell dir vor, du sollst ab heute ein neues und sehr schwieriges Projekt übernehmen. Du stellst fest, dass du leider keine Ahnung von dem Thema hast. Du fühlst dich überfordert.

Das andere Extrem ist, wenn du eine Aufgabe übernehmen sollst, die du schon so oft erledigt hast, dass du sie im Schlaf bewältigen könntest. Du bist unterfordert, langweilst dich und bist frustriert.

Die Forschung zeigt, dass wir tatsächlich gerade bei der Arbeit am häufigsten einen Flow erleben. Flow-Momente entstehen oft in stressigen Situationen, zum Beispiel durch herausfordernde Aufgaben oder Zeitdruck. Ein gewisser Grad von Stress scheint den Flow sogar zu fördern. Wie bei allem im Leben kommt es hier auf die richtige Dosis an. Zu viel Stress kann nämlich genau wie die langweilige Routine den Flow blockieren. Daher ist es wichtig für dich im Alltag, immer wieder neue und kleinere Herausforderungen zu finden, um dich weiterzuentwickeln. Für eine gute Balance sind natürlich auch regelmäßige Pausen wichtig, in denen du abschalten und entspannen kannst.

Tipps für eine gute Balance zwischen Langeweile und Stress im Arbeitsalltag

Stress ist nichts Negatives und es geht nicht darum, ihn völlig abzuschalten. Wir wachsen an unseren Herausforderungen und das fühlt sich gut an. Es geht darum, eine gute Balance zwischen Anspannung und Entspannung zu erlernen.

Hier kommen meine 8 Top-Tipps für mehr Entspannung (und Flows) in deinem Arbeitsalltag:

  • Sei einfach einmal nicht mobil erreichbar, schalte dein Arbeitshandy zum Feierabend aus.
  • Plane dir bestimmte Zeiten ein, in denen du nicht gestört wirst.
  • Lasse Unerledigtes am Arbeitsplatz zurück.
  • Rituale schaffen: Am Ende des Tages den Schreibtisch aufgeräumt hinterlassen.
  • Schreibe eine To-do-Liste für den nächsten Tag.
  • Sprich in der Mittagspause nicht über Arbeitsthemen.
  • Mache zwischendurch oder nach dem Mittagessen kleine Spaziergänge.
  • Abschalten nach der Arbeit: Verbringe Zeit mit Freunden und Familie oder nimm dir Zeit für dich.

Stress ist für dich gar kein Thema und du langweilst dich eher am Arbeitsplatz?

Flow-MomenteLangeweile im Job gibt es immer wieder. Langsam schleichen sich Gewohnheiten ein und der Arbeitsalltag wird zur lähmenden Routine. Doch den positiven Wert von Langeweile sollten wir unter gar keinen Umständen unterschätzen. Sie fördert die Kreativität und hilft dir abzuschalten. Gerade in Momenten, in denen wir nicht beschäftigt sind, haben wir oft die besten Einfälle. Wenn ich mit Menschen darüber spreche, wann Ihnen die spannendsten Ideen kommen, dann höre ich oft Antworten wie “beim Spazierengehen” oder “unter der Dusche”.

Du kannst unterscheiden zwischen chronischer Langeweile und einer kurzzeitigen Langeweile. Ich habe ein paar Tipps für dich zusammengestellt, was du tun kannst, wenn die Langeweile nicht verschwinden will. Für jeden passt etwas anderes. Du kannst dir aus den Anregungen die Dinge herausnehmen, die genau für dich passen. Es ist auch wichtig zu schauen, wieso du dich langweilst. Bist du vielleicht im falschen Job? Oder fehlt dir die Herausforderung? Ist es dein Umfeld, dein Chef oder sind es gar die Kollegen?

8 Tipps gegen Langeweile und für mehr Flow-Momente:

  • Lerne etwas Neues: Lass dich inspirieren, triff dich mit Kollegen aus anderen Bereichen zum Kaffee trinken und erweitere deinen Horizont.
  • Verändere deine Routine: Nimm einen neuen Weg zur Arbeit, setze dich auf einen anderen Arbeitsplatz, mache etwas, das deine täglichen Gewohnheiten durchbricht.
  • Aufräumen und Bewegen: Ausmisten bringt Klarheit und schafft Raum für Neues. Bewegung bringt neue Impulse.
  • Sei achtsam und mache Pausen: Auch Ruhe bringt neue Impulse.
  • Überlege dir, was du gerne tust: Was begeistert dich? Worin bist du gut? Was braucht die Welt von dir? Wofür wirst du geschätzt?
  • Schreibe deine Ziele auf: Durch Klarheit und Fokus bringst du die Dinge voran. Hierzu kannst du die SMART-Methode nutzen, die ich weiter unten erkläre.
  • Setze dir Teilziele: So hast du schneller Erfolge und das motiviert dich.
  • Sprich über deine Erfolge und Ziele: Teile mit Kollegen Erfolge und interessante Informationen.

Es ist wichtig, zu wissen, was du gerne tust, und deine Ziele vor Augen zu haben, um wieder in den „Fluss zu kommen“. Deine Ziele kannst du mit der sogenannten SMART-Methode formulieren, um sie möglichst konkret und erreichbar zu gestalten.

Die SMART-Methode – Wie du deine Ziele richtig formulierst

Spezifisch: Ziele sollen so spezifisch wie möglich beschrieben werden.

Messbar: Orientiere dich dabei an messbaren Fakten.

Attraktiv: Plane so, dass du auch Lust hast, das umzusetzen.

Realistisch: Was du dir vornimmst, muss natürlich auch machbar sein.

Termingerecht: Das bedeutet, die Aufgaben zeitlich bindend zu planen.

Beispiel: “Bis Ende 2019 möchte ich auf 80 Prozent meiner Arbeitszeit reduzieren, um mehr Zeit für meine Familie zu haben.”

Du kannst deine Ziele auch mit einem Vision-Board visualisieren. So fokussierst du dich und behältst das große Ganze im Blick. Zugleich schenken dir Visualisierungen mehr Motivation und Energie; mit Bildern und Symbolen lädst du Kreativität in dein Leben ein. Wenn du dafür noch etwas Inspiration oder Unterstützung brauchst, findest du dir hier meine Anleitung für ein Vision-Board.

Ich wünsche dir ganz viele positive Flow-Momente, aus denen du Kraft für deinen Alltag schöpfen kannst!

Deine Katharina

 

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Über Katharina:

Katharina Kipp Mancebo ist Künstlerin, Coach und leidenschaftliche Problemlöserin. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen dabei zu helfen, ihre ureigene innere Stärke und die richtige Balance zwischen Herz und Verstand wiederzufinden. Dafür verbindet sie klassische Coaching-Ansätze mit originellen, nonverbalen Medien und erprobten Kreativitätstechniken. Ihre Themenschwerpunkte sind Persönlichkeitsentwicklung, Achtsamkeit, Resilienz sowie Teamentwicklung und Konfliktberatung.

Mehr Informationen zu Katharinas Coaching-Angeboten findet ihr hier: www.kipp-coaching.com

Mehr über ihre kreativen Arbeiten erfahrt ihr hier: www.katharinakipp.de

 

 

 

 

 

Möchtest du noch mehr über die Hintergründe des Flows erfahren? Dann schau dir auch den inspirierenden TED-Talk des Glücksforschers Mihály Csíkszentmihályian an:

 

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