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Frau-Sein in einer neuen Generation – Wie soll die Geschichte weitergehen?

Weniger wollen, mehr sein….. Immer mehr junge Frauen machen sich auf die Suche nach echter Weiblichkeit, nach Erfüllung und Tiefe im Leben.  Eine neue Generation wundervoller Frauen wächst in unserer Mitte heran. Die Generation Y verkörpert einen Wertewandel.

Unsere heutige Gastautorin Jutta, ist 19 Jahre alt und beschäftigt sich intensiv mit der neuen Rolle der Weiblichkeit. Wir möchten dich einladen, die Sichtweise dieser tollen jungen Frau kennen zu lernen…

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Mir gibt es zu denken, dass immer mehr Menschen und vor allem junge Frauen den Zugang zu Spiritualität und persönlicher Weiterentwicklung suchen und ein nachhaltiges und glückliches Leben führen wollen. Es ist Trend geworden: Viele von uns meditieren, besuchen Seminare, leben vegan und trinken Smoothies – zumindest mal ganz platt betrachtet.

Doch das Bedürfnis zu diesem Lebensstil sehe ich deutlich tiefer begründet, als manch andere Trends, die uns heutzutage über Social Media erreichen.

Über Jahrtausende hat sich in unserer westlichen Welt ein Patriarchat ausgeprägt, das viel Ungleichgewicht zu verantworten hat. Doch dabei trifft niemanden die Schuld, denn es braucht Männer UND Frauen, um solch ein Gesellschaftsmodell zu erschaffen und über so lange Zeit hinweg aufrecht zu erhalten. Die Frauen haben lange nicht den Mut gehabt, andere Impulse einzubringen – oder aber auch gar nicht erst das Bedürfnis dazu gespürt oder die Notwendigkeit wahrgenommen.

Die Lösung dieses Ungleichgewichts sehe ich jedoch nicht im Matriarchat, denn wie die Geschichte zeigt, ist dieser zwar friedvoller und beständiger aber dennoch nicht für die Ewigkeit bestimmt, sonst sähe es ja heute anders aus.

Ich glaube, der Impuls, den in letzter Zeit immer mehr Frauen spüren und der sich in holistischen, spirituellen Lifestyles äußert, richtet sich an die Eigenverantwortung eines jeden Menschen. Jammern und über das System und die Ungleichberechtigung beschimpfen ist von gestern. Weibliche Stärke drückt sich für mich in weicher Klarheit aus, die jede für sich selbst entdecken und nach außen tragen darf.

Wie entsteht weibliche Eigenständigkeit?

Von Schuldzuweisungen abzusehen und selbst neu zu wählen, ist der erste Schritt dazu. Ebenfalls unabdingbar für diese neue Generation an Frauen – egal welchen Alters, denn gemeint ist das Bewusstsein – ist die Heilung der Vergangenheit. Nur wenn wir damit in den Frieden gehen können, jedem anderen in unseren Leben sein Päckchen zurück geben, aber auch unser eigenes annehmen, akzeptieren und es wertschätzen, können wir wortwörtlich erleichtert voran gehen.

An dieser Basis entscheidet sich, ob die Frau sich lieben und auch wirklich als weibliches Wesen zeigen kann.

Wir tragen alles in uns, was wir für unser Glück brauchen. Es ist an der Zeit die eigene Größe wirklich anzuerkennen. Sie nur andauernd von der Männerwelt einzufordern, ohne ihr wirklich gewachsen zu sein, ist nicht zielführend. Deshalb sollte sich keine Frau belehren lassen, welchen Schritt sie als nächstes gehen sollte, denn dieses Bedürfnis muss im Inneren erwachen. Das ist pure Weiblichkeit: Etwas aus sich gebären, wenn die Zeit dafür reif ist.

Spreche ich auch für dich?

Ich selbst bin noch sehr jung, und doch bin ich schon mein Leben lang auf die eine oder andere Art mit dem Frau-Sein konfrontiert. Die Entwicklung begann wie bei allen Frauen im Teenager-Alter, als es wirklich ein Bestandteil unserer Existenz wurde. Zuerst war es scheinbar nur eine körperliche Veränderung, die aber zumindest mir mehr Probleme bereitete, als das ich sie angenehm fand. Einmal monatlich zu bluten und sich plötzlich notgedrungen mit dem eigenen Körper auseinander setzen zu müssen, war nicht gerade das absolute Highlight.

Jutta Waldvogel

Mein näheres Umfeld war zudem keines, das wirklich offen war, um sich auf die Weise, die ich mir gewünscht hätte, über die Themen auszutauschen, die junge Frauen bewegen. Für mich war zudem alles zutiefst mit Scham behaftet, was ich lange nicht verstehen konnte – bis ich halbwegs aus der Phase hinausgewachsen war, sodass ich mich mit etwas Abstand selbst innerlich auf die Suche nach Antworten begeben konnte.

Warum ich das erzähle? Weil ich vermute, dass auch du dich früher in einer ähnlichen Situation wiedergefunden hast und – wenn es nicht so günstig für dich gelaufen ist – immer noch dort drin steckst.

Meine Bewusstseinsveränderung begann, als die Pubertät zu Ende ging, dafür aber die Bauchkrämpfe während meiner Tage nicht wirklich. Instinktiv – und das ist für mich der springende Punkt am Frau sein, weil unser Element das Fühlen und unsere Gabe unsere Intuition ist – wusste ich, dass das keine rein physische Ursache wie etwa Magnesiummangel hatte, sondern dass ich tief in meine Gefühle und Ängste eintauchen muss, um mich letztendlich von dieser Belastung zu befreien.

Wie finden wir (wieder) in unsere Mitte?

Nun merke ich, dass alles zusammenhängt und übe mich in Annahme und schlicht Frau sein und zu fühlen, wobei mir die Tiere, allen voran die Pferde, dabei eine große Hilfe sind. So nehme ich auch wahr, dass sowohl mein Körper als auch meine Lust, meine Laune und allgemein meine Energie sich über meinen Zyklus verändert, und dass es mir erheblich besser geht, wenn ich einfach in diesem Fluss mitgehe und mich dem Geschehen vertrauensvoll hingebe.

Genau das sehe ich als große Aufgabe für alle Frauen und unser Frau-Sein: Vertrauen und Hingabe. Mit Vertrauen meine ich – präziser ausgedrückt -Selbstvertrauen, und dabei wiederum weniger das Vertrauen in die eigene Kraft, denn diese kennen die meisten Frauen, da sie sich viel in der männlichen Energie bewegen, sondern mehr das Vertrauen in die eigene Weisheit und die Verbindung zu allem und jedem.

frau seinUnd Hingabe bedeutet, dieses Vertrauen wirklich zu spüren und danach zu leben. Es heißt, sich selbst und die eigenen Impulse Ernst zu nehmen. Und sich zum Beispiel eben mal nicht zur Arbeit zu zwingen, wenn gerade das ganze System nach Ruhe und Erholung schreit.

Entspannung ist ein Punkt, an dem wir gut üben können, auf uns und unsere Intuition zu hören. Seit ich angefangen habe, diese Impulse wahrzunehmen, ernstzunehmen und immer mehr danach zu handeln, fühle ich mich deutlich mehr mit meiner weiblichen Energie verbunden und in Harmonie mit dem, was gerade ist.

 

Aber was ist die Lösung?

Ja, ich weiß, vielleicht ruft gerade in einigen ein leises oder auch lauteres Stimmchen, dass wir doch ein selbstbestimmtes Leben leben müssen, dass wir Stärke zeigen und leistungsmäßig mit den Männern mithalten sollten, um endlich Gleichberechtigung zu erreichen, anstatt uns irgendwelchen zyklusbedingten „Launen“ hinzugeben.

Aber ich möchte dir sagen, dass in diesem Fall Gleichberechtigung oft missverstanden wird, denn wir sind nicht gleich. Es geht viel mehr darum, dass wir alle das Recht haben sollten, individuell ohne Kampf in unsere Kraft kommen zu dürfen.  Nur so können wir uns mehr und mehr auf Augenhöhe begegnen.

Erst neulich hatte ich eine wichtige Erkenntnis diesbezüglich.

Jemand erklärte mir, dass man männliche Erfolge messen und rational erfassen kann, weibliche dagegen fühlen muss. Es ging darum, dass ich in den letzten Jahren – vor allem für mein Alter – bereits sehr viel gemacht und äußerlich sichtbar erreicht habe, was viele als außergewöhnlich bezeichnen.

Ich bekomme viel Bewunderung und Anerkennung dafür, aber immer mehr fiel mir auf, dass ich dieses Lob überhaupt nicht spürte und sich nur mein Kopf darüber freute, aber mein restliches System nicht. Ich fragte mich, ob ich einfach nur unfähig wäre, Lob anzunehmen und meine Leistung wertzuschätzen, oder ob ich einfach nur abgestumpft wäre.

Wie werde ich als Frau glücklich?

Aber als mir dieses Prinzip klar wurde, verstand ich plötzlich, warum ich nicht zufrieden sein konnte und das Gefühl hatte, noch mehr frau-sein-gluecklichleisten zu müssen, um die Anerkennung endlich als gerechtfertigt zu erleben. Die ganze Zeit über war ich zwar meinem Herzen gefolgt, hatte aber nur in der männlichen Energie gehandelt, dauernd nur gemacht und im Äußeren Veränderung geschaffen. Aber um die Bedürfnisse meines weiblichen Seins hatte ich mich während dessen wenig gekümmert.

Würde ich so weitermachen, hätte ich schon sehr bald gar keine Energie mehr, und gesund und glücklich kann ich so auch nicht werden.

Ich glaube, dass diese Erkenntnis sehr vielen Frauen Klarheit bringen kann. Denn wir dürfen alle noch mehr erkennen, dass es einfach nicht  Natur unseres Frau sein ist, uns über Leistung zu definieren, und dass uns dieser Druck, den wir von der Gesellschaft übernehmen, dauerhaft nicht gut tut.

Es gibt Zeiten im Zyklus, da können wir mit Hilfe der männlichen Energie Neues erschaffen und unvorstellbar viel Tatkraft freisetzten, es gibt aber auch die Zeiten, in denen wir uns bewusst gönnen dürfen, diese Energie, und damit auch neue Inspiration, wieder aufzutanken.

Ich solle mal „Weniger wollen und mehr sein“, sagte vor einiger Zeit mein Pferd in einer Tierkommunikation zu mir. Diese Worte begleiten mich seither und jetzt verstehe ich immer mehr, dass er mir damit die schlichtest mögliche Anleitung für Balance in der Weiblichkeit in unserer heutigen Zeit gab.

Die Tiere sind im Sein verwurzelt – kein Wunder also, dass so viele Frauen sich zu ihnen hingezogen werden, sie können die Brücke zu unserer wahren Natur werden…

Also Ladys, lasst uns die weiblichen Erfolge, das Sein, feiern und das Leben wirklich genießen!

Eure Jutta

Jutta über sich:

Mein Name ist Jutta Waldvogel, ich bin 19 Jahre alt und komme vom Bodensee. Mit 17 durfte ich mit dem pferdegestützten Coaching einen Weg entdecken, meine beiden größten Leidenschaften – spirituelle Persönlichkeitsentwicklung und Pferde – zu verbinden. Seit dem bilde ich mich stetig weiter, um nun auch andere – vor allem auch jüngere – Menschen auf ihrem persönlichen Weg mit meinem Wissen und den Pferden zu unterstützen. Kontakt und mehr zu mir findet man auf Instagram unter jutta.waldvogel oder bei Facebook unter Jutta Waldvogel – mit Herz & Huf.

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Suchst du noch Freundinnen und wundervolle weibliche Weggefährtinnen…?

 

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