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Freundschaften

So gestaltest du deine Freundschaften – und räumst in ihnen auf

Freundschaften sind etwas Elementares und Wunderbares – insbesondere in dieser unübersichtlichen, schnelllebigen Zeit.

Eine Freundschaft ist ein Miteinander mit einer anderen Seele, in der beide sich gegenseitig respektieren, bestärken und in ihrer Entwicklung unterstützen. Freundschaft bedeutet auch, nicht einander zu zerren, den anderen auch mal zu lassen und darauf zu vertrauen, dass beide wieder zusammen finden, sich Wege wieder kreuzen.

Voneinander nicht mehr oder nichts anderes zu erwarten, als der andere ist oder geben kann und will – auch dies kann Teil einer verbindenden, gleichzeitig freilassenden Freundschaft sein.

Langjährigen Freundschaften wohnt eine besondere Qualität inne – ein enges Band zwischen Menschen, die Ecken, Kanten und verschiedene Entwicklungsphasen des jeweils anderen kennen und sich dennoch oder gerade deshalb wohlgesonnen sind.

Freundschaften sind waches Einlassen

Eine das Leben immer wieder bereichernde Erfahrung ist auch das Schließen einer neuen Freundschaft. Und hiermit ist keine 392. Facebook-Freundschaft gemeint sondern ein wahrhaftiges, waches Einlassen auf ein Gegenüber. Ein Sich-Zeit-Nehmen, ein geduldiges, liebevolles Sich-Abtasten: Wie tickt der andere? Wie steht er oder sie im Leben? Was berührt den anderen in der Tiefe? Wovon flüstert seine Sehnsucht?

Darüber hinaus können tiefe, berührende Verbindungen ebenso via Internet möglich sein. Auch auf schriftlichem Wege können wir uns begegnen und essentielle, gemeinsame Themen kommunizieren – vorausgesetzt beide schreiben gern.

Analog lebt sich’s dennoch intensiver, sprich der Austausch von Aug‘ zu Aug‘ bleibt konkurrenzlos. Ich war viele Jahre lang in dem Glauben, ich bräuchte keine neuen Freunde – fühlte ich mich doch „in Sachen Freundschaften“ reich beschenkt.

Meine engen Freunde kenne ich mitunter auch seit Jahrzehnten. Nun verändern sich Menschen und Umstände auch im Laufe der Zeit – dies ist ein natürlicher und für viele Leute wünschenswerter Lauf der Dinge – so dass Menschen, die einem eine Zeit lang nah standen, die Verbundenheitdas eigene Leben, den eigenen Radius auch wieder verlassen können.

Richtig ist, was gut tut

FreundschaftenDas darf auch sein. Die Qualität der Beziehung kann trotzdem eine starke, eine intensive gewesen sein. Wir dürfen unserer Wahrnehmung trauen und uns unsere Freundschaften genauer ansehen, in unseren Freundschaftsbeziehungen aufräumen:

Tut uns diese Freundschaft gut? Gehe ich – allein wenn ich an diesen anderen Menschen denke – innerlich auf, fühle ich mich ermutigt und inspiriert? Unterstützen mich Freunde in meiner persönlichen Weiterentwicklung und akzeptieren sie diese? Können sie mit mir nicht nur Leid sondern auch meine Erfolge teilen? Oder nimmt meine Energie eher ab – selbst wenn ich diesen Menschen lieb habe, auch das gibt es ja? Werde ich eher in meinen Ängsten und Zweifeln bestärkt?

Unser Körper gibt uns meist sehr schnell und eindeutig darüber Auskunft, wie wir uns in Gegenwart des anderes fühlen: Sind wir erschöpft, werden wir müde, oder auch innerlich eng? Oder geht unser Herz auf, fühlen wir uns weit und gelöst? Meiner Beobachtung nach gucken wir uns ungern unsere Freundschaften an. In unserer Gesellschaft ist es anerkannt, langjährige Freundschaften zu haben.

Menschen vergleichen sich gerne, auch oder gerade Freunde. Oft entwickeln sich Weggefährten in unterschiedliche Richtungen, oder sie sind in unterschiedlichen Tempi unterwegs, mit anderen Themen oder Lebensaufgaben konfrontiert.

Was wir mit diesem Vergleich anstellen, hängt von dem Grad unserer Bereitschaft nach Wachstum ab: Wollen wir wachsen, werden wir vom anderen inspiriert.

Freundschaften verändern sich

Trauen wir uns nicht zu, uns zu verändern, werden wir gegebenenfalls eifersüchtig oder neidisch. Problematisch wird es, wenn ein Freund den anderen weiter so haben will, wie er ihn bislang kannte. Wenn der andere immer mehr das Gefühl bekommt, nicht er selbst sein zu können, sich anpassen zu müssen. Unter Umständen schlafen Freundschaften dann ein oder gehen in die Brüche.

In unseren Freundschaften aufzuräumen hilft uns, freier zu werden – freier für andere Menschen oder uns erfüllende Tätigkeiten. Es geht nicht darum, Menschen unbedacht und unreflektiert „aus unserem Leben zu schmeißen“, doch wir dürfen uns trauen uns zu fragen: Nährt oder erschöpft mich diese Freundschaft? Ist da evtl. etwas, das mir dauerhaft nicht gut tut, bedarf es eines gesunden Grenzen-Setzens?

Manchmal passt es auch nach einer Zeit lang wieder, oder aber wir sind auch mal eine Weile allein, und es kommen Freunde nach. Oft  erkennen wir auch: Das Alte trägt nicht mehr. Wir dürfen loslassen. Oder vielmehr: Die Beziehung lässt uns offenbar los.

Veit Lindau sagt: „Da jede deiner Beziehungen ein Feld ist, welches dich stärkt oder schwächt, ist es dein gesundes Recht zu wählen, mit wem du deine kostbare Lebenszeit verbringen möchtest.“

Du kreierst dein Umfeld

Für mich heißt dies: Ich habe das Recht und auch die Pflicht, dafür zu sorgen, mir ein Umfeld zu suchen, welches mir wohlgesonnen, welches unterstützend ist. Ich darf mich fragen: Welche Felder erheben mich? Welche zocken mir Energie ab? Fairerweise sollte ich das natürlich umgekehrt genauso fragen: Erhebe oder schwäche ich den anderen bzw. den Raum, den ich betrete?

Ich möchte mich so sicher fühlen, dass ich mich entspannen kann und gleichzeitig so frei fühlen, dass ich mich entfalten kann. Gesunde Beziehungen möchte ich pflegen und schützen, ungesunde ziehen bzw. fallen lassen. Und ich möchte nicht müde werden, mich neuen Freundschaften gegenüber zu öffnen.

Ein Hoch auf die Freundschaft.

Carolin Stark

seisofrei-lebenskunst.de

Dort findest du zum Beispiel auch diesen Artikel über “Kalte Depressionen”, den Carolin gerade veröffentlicht hat

 


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