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Titel Frieden aus systemischer Sicht

Frieden aus systemischer Sicht – und was das mit dir zu tun hat

Wie Frieden sich in systemischer Arbeit darstellt, und wie du damit in deinem Leben Frieden und Versöhnung finden kannst. Vielleicht hast du schon einmal von systemischen Aufstellungen gehört?  Die meisten kennen dieses Phänomen, in einer systemischen Aufstellung Konfliktsituationen ganz einfach aufzulösen oder in dieser Arbeit Paar- oder Familienprobleme zu erkennen und zu transformieren. In solchen Aufstellungen passieren kleine Wunder, die man mit Worten kaum beschreiben kann, da dies auf einer Ebene passiert, die wir so noch nicht wissenschaftlich erklären können. Die Heilpraktikerin Renate Blaschka hat sich aus den üblichen systemischen Personen-Aufstellungen herausgewagt und die weltlichen Zustände Frieden und Krieg aufgestellt. Lese hier den verblüffenden Bericht:

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FRIEDENSLUST                   

In einem systemischen Aufstellungsseminar in München waren überwiegend Teilnehmer, die Probleme und langjährige Streitigkeiten mit ihren Eltern, Partnern oder nahen Familienangehörigen hatten. Durch die Gefühle von Wut, Hass und tiefe Ablehnung ergab es sich, dass wir das Thema ‚Krieg und Frieden‘ universell, also nicht personenbezogen, aufstellten.

 Was ist ein systemisches Aufstellungsseminar?

Zustände, Probleme oder Gefühle können stellvertretend durch Menschen aufgestellt werden.  Nach dem eigenen inneren Bild stellen die Teilnehmer ihre systemischer-AufstellungskreisThemen mit Stellvertreter aus der Gruppe auf. Die Stellvertreter werden von einer größeren Kraft geführt und sprechen aus, was sie fühlen. Unsichtbares, Verdrängtes, Ungeliebtes, darf sichtbar werden, gelangt dadurch ins Bewusstsein  und kann somit von außen angesehen werden. Jeder erfährt die Unterstützung durch die anderen und ist ihnen wiederum als Stellvertreter bei  ihrem Ablösungsprozess behilflich.  Innere Bilder sichtbar gestellt, sagen mehr als tausend Worte.  Systemische Aufstellungen wirken durch die Resonanz und sind direkt im Herzen spürbar.

Systemisches Aufstellungsbeispiel „Krieg und Frieden“

Aus der Teilnehmergruppe meldeten sich ein Mann und eine Frau. Wir stellten den Mann als Stellvertreter für den Krieg und die Frau als Stellvertreterin für den Frieden auf. Beide suchten sich intuitiv ihren Platz und ließen sich dabei innerlich führen. Sie standen sich ungefähr drei Meter gegenüber, wobei die Stellvertreterin für den Frieden in Richtung Stellvertreter für den Krieg blickte und der ‚Krieg‘ nach unten sah. Er lief parallel mit geballten Fäusten einige Meter hin und her wie ein wildes Tier, mit blutunterlaufenen Augen. Man sah und spürte seine Aggressivität, seine mörderische Wut und Raserei. Ab und zu hob er den Kopf und starrte einige Augenblicke hasserfüllt in Richtung Frieden.

Die Stellvertreterin des Friedens stand ruhig und angespannt da, mit erhobenem Kopf und klarem, offenem Blick. Es schien so, als ob sie durch ihn hindurchschauen würde, doch sie beobachtete ganz genau das ‚Treiben‘ des Stellvertreters des Krieges. Gleichzeitig startete sie mehrere Versuche, ihn mit ihrem Blick zu fixieren. Dieses ‚nicht aus den Augen lassen‘ und gleichzeitige ‚Hindurchschauen’ des „Friedens“, trieb den „Krieg“ in noch mehr Wut und Raserei. Das Spektakel dauerte ungefähr fünf Minuten und es schien sich nichts daran zu ändern.

Die Gruppe hielt den Atem an, kein Geräusch im Raum war zu hören.

Ich fragte die Stellvertreterin des Friedens, wie sie sich fühlte in Bezug auf den Stellvertreter des Krieges und sie antwortete: „Ich fühle mich riesig, so groß, so riesengroß, und ich fühle mich besser. „Ja“ sagte sie und blickte dabei den „Krieg“ an, „ich bin besser als du“!

Kaum hatte sie die Worte ausgesprochen, blieb das ‚wilde Tier‘, der Stellvertreter des Krieges stehen, hob seinen Kopf und sah der Stellvertreterin des Friedens in die Augen. Sie standen sich schweigend gegenüber und schauten sich an. Nun hatten sie zum ersten Mal wirklichen Blickkontakt. Sie standen so einige Minuten da, der Blick des „Krieges“ aggressiv und der Blick des „Friedens“ überheblich.

Nun bat ich die Stellvertreterin des Friedens zum Stellvertreter des Krieges ganz ruhig zu sagen: „Nun schau ich dich an“ und „ich bin NICHT besser als du“. Kaum war der Satz ausgesprochen, schrie der „Krieg“ laut. Seine Schreie gingen durch Mark und Bein, seine riesige Aggressivität und Wut mündeten in pures Schreien. Nur ein kurzer Augenblick war es ein aggressives Schreien hörbar, gleich danach brach ein ‚anderes‘ Schreien heraus, ein tief verletztes Schreien. Es schien, als ob sich seine inneren Wunden und Verletzungen in Schreien verwandelten und endlich konnte er alles ausspucken, herauslassen, herausschreien. Endlich bekamen seine Schmerzen RAUM. Endlich.

Es herrschte wieder Totenstille im Raum, die einige Minuten andauerte

Diese Stille durchbrach die Stellvertreterin des Friedens, als sie von sich aus äußerte:  „Jetzt bin ich nicht mehr groß, jetzt bin ich am Boden“. Ich bat die Stellvertreterin des Friedens zum Stellvertreter des Krieges zu sagen: „Jetzt sehe ich dich, jetzt kann ich dich auf Augenhöhe anschauen “. „ Ich bin nicht besser als du, wir beide sind gleich“. Der „Frieden“, über  sich selbst erstaunt, blickte das erste Mal offen und entspannt zum Stellvertreter des Krieges.

systemischer-workshopDaraufhin atmete der Stellvertreter des Krieges schnell und laut, wurde dann langsamer und leiser und kam mehr und mehr bei sich an. Er richtete seinen Blick ruhig und gelassen zum „ Frieden“ und sagte: „Endlich fühle ich mich gesehen und geachtet“.  „Jetzt kann ich mich zurückziehen“!

Er drehte sich in Zeitlupe um und ging langsam ein paar Schritte weg vom „Frieden“.

Die Stellvertreterin des Frieden sagte zum Stellvertreter des Krieges, der sich bereits umgedreht hatte: „Jetzt kann ich dich endlich in FRIEDEN lassen“! (Ende der Aufstellung).

Der ganze Seminarraum bebte von Lebendigkeit und gleichzeitig von Stille, Einsicht und Nichtverstehen, Gewahr sein und Präsenz, Demut und Achtung. Wir alle waren tief in unseren Herzen berührt, mit unserem eigenen Herzen verbunden und gleichzeitig mit allem im außen. Ein kostbarer Moment. Einfach nur, weil etwas so sein darf wie es ist und als etwas anerkannt wird, was es ist.

Was hat das mit mir zu tun?

Frieden oder Krieg entstehen nicht einfach da draußen in der Welt. Sie entstehen in deinem  Herzen, in deiner Seele und Du gibst sie weiter in deiner Familie, in deinem Wirkungskreis.

Wie geht das, wie mache ich das? 

Über das „Hinschauen“, durch Zustimmung und Anerkennung ohne Überlegenheit!

Wenn du lernst deine ungeliebten Schattenanteile, deine ‚Kellerkinder‘ in dir genauso ‚da sein zu lassen‘, wie deine schönen angenehmen Gefühle, deine  ‚Sonnenkinder‘, werden sich mehr Frieden und Liebe in dir und deinem Herzen ausbreiten.

Aus systemischer Sicht beginnt Frieden und Versöhnung in deiner Seele, in deinem Herzen. In deinem Leben ist Transformation möglich, wenn du etwas in dich hinein nimmst, was du vorher ausgeklammert hast. Doch bevor du es in dich hinein nehmen kannst, gibt es einen Widerstand. Wenn du den Widerstand annimmst und ihn in dir wirken lässt, erst danach beschenkt dich das Leben mit Versöhnung und  Frieden. Du kannst nur wachsen, wenn du das, was du in deiner Seele ausgeklammert hast, integrierst.

Wie gelange ich zu Versöhnung und Frieden in mir?

Zum Beispiel durch Unterstützung eines Systemtherapeuten durch systemische Aufstellungsseminare oder systemische Coachings. Diese Arbeit lässt dich mehr und mehr in deine ‚wahre Größe‘, in deine Fülle, in deinen HERZENSFRIEDEN hineinwachsen.

Der Krieg ist die Mutter aller Dinge. Der Krieg ist auch die Mutter des Friedens. Ohne Krieg kein Frieden. Licht- und Schattenkinder brauchen sich gegenseitig, das ist unser Menschsein.

Ich liebe die systemische Arbeit und ich bin dankbar dafür, dass ich sie ausführen darf.  Für mich ist systemische Aufstellung und systemisches Coaching FRIEDENSARBEIT.

Friedensarbeit beginnt in DIR.

Ich habe so eine Friedenslust mit ALLEM, was es mich kostet. Ich sage JA dazu. Bist Du auch friedenslustig?

Die Welt ändert sich – nur durch DICH – mach mit!

Friedvolle Grüße,

Renate Blaschka

www.renate-blaschka.de

systemischer Coach Renate BlaschkaIch bin Heilpraktikerin, klassische Homöopathin, System- und Traumatherapeutin.

Meine ganze Liebe gehört den Menschen und sie auf ihrem Weg zu mehr

Gesundheit und Seelenfrieden zu begleiten. Einfühlsam unterstütze ich jeden einzelnen

dabei, seine innere „Größe“ zu entfalten. Seit über 20 Jahren leite ich Aufstellungsseminare

mit dem Schwerpunkt rund um das Thema „Wie die Liebe gelingt!“.

 

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