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Fülle, Vielfalt und Freiheit – ein alternatives Geldsystem könnte uns so weiterbringen

Was deine persönlichen Ressourcen und unser Geldsystem damit zu tun haben, unsere Welt zu einem besseren Platz zu machen.

“Geld ist Macht – Ich hab’ nix – macht nix!” – dieser umgewandelte Spruch von „Wissen ist Macht – ich weiß nix – macht nix“, kam mir neulich in den Sinn. Der Spruch zeugt neben dem Witz von Trotz, einem Hauch Selbstbewusstsein und zugleich Resignation. Diese Gefühle kenne ich so gut! Gerade in alltäglichen Dingen werde ich herausgefordert alles, was mein Leben beeinflusst, im Blick zu behalten, es “richtig” zu machen. Es gibt so viel abzuarbeiten, vorzubereiten, zu bedenken und wahrzunehmen.

Woher nehme ich da noch Zeit, mich mit den großen Themen der Weltrettung, Wirtschaft und nicht zuletzt der Umsetzung der Menschenrechte zu befassen? 

Ständig habe ich etwas zu entscheiden. Das ist in der Regel nervend, aber auch ein Zustand von Fülle, Vielfalt und Freiheit, den ich sehr schätze.

Deine persönlichen Ressourcen: DANKE dir für all das, was du tust

geldsystem, GenugTrotz aller Effizienz und möglicher Befähigung, eine liebevolle Beziehungspflege, achtsame Kommunikation, sowie eine gehörige Portion Selbstliebe an den Tag zu legen, bleibt manchmal das Gefühl, nicht genug zu tun. Dann regt sich Trotz in mir: „Kann ich nicht einfach anerkennen was ist, einen Schnitt machen durch alle Ansprüche und Erwartungen?“

Ach ja, einfach das Zuviel loslassen, dankbar sein für alles, was ich leisten konnte und bewegt habe. Dann mit neuen Ideen und Aktivitäten, aber auch lehrreichen Erfahrungen weiter gehen. Vielleicht würde ich dann einen optimalen Energiehaushalt für mich erreichen?

Das geht scheinbar anders,  als ich es bisher versucht habe, und das gilt nicht nur für mich und andere. Das gilt genau so für Gesellschaften in ihren Staaten und mit ihrer Wirtschaft.

Kann eine harmonische Balance für Körper, Geist und Seele (Gesellschaft, Potenzialentfaltung und Natur) nicht endlich zu einem gemeinsamen Anliegen werden für alle, die sich als Teil des Wandels sehen?

Die globalen Nachhaltigkeitsziele – Orientierungsrahmen für ein menschlicheres Miteinander

geldsystem, sdgsGenau diese Frage bewegte mich, als ich neulich auf den Zusammenhang zwischen der Ökonomie nach dem Vorbild der Natur (Gradido) und den UN-Nachhaltigkeitszielen angesprochen wurde. Uns, die wir uns mit einer neuen, mitmenschlichen Wirtschaft befassen, kommen die Nachhaltigkeitsziele sehr entgegen.

Alle die Menschen, die sich über viele Jahre hinweg für „nachhaltige Entwicklungsziele“ (englisch: sustainable development goals – SDGs) engagiert haben und eine Beschlussfassung in der UN erreicht haben, bewundere ich aus ganzem Herzen. Ihr Engagement führte im Herbst 2015 zu dem erstaunlichen Ergebnis, die SDGs gemeinsam mit allen Staaten der Erde zu beschließen.

Die Ziele beschreiben, was gemeinsam bis 2030 erreicht werden soll: Das Ende von Armut und Hunger und die Verwirklichung einer Lebensweise überall auf der Welt im Einklang mit den ökologischen Grenzen unseres Planeten. Ein Zusammenschluss vieler Wissenschaftsbereiche an Schulen und Universitäten diversen Ländern der Welt bringt ein Potential zur Lösungsfindung und Bildung hervor, wie es dies noch nie gegeben hat.

Das Geld als einer der Schlüssel für eine würdevollere Welt

Eine alles verbindende Stellschraube ist dabei: das Geld!

Um nicht missverstanden zu werden: Weder Geld oder neue Wirtschaftsformen allein noch die Aktiven, die für die SDGs stehen, können den Wandel gegen die herrschenden Machtverhältnisse zur Umsetzung bringen. Meines Erachtens ist es an der Zeit, mit den Argumenten und Vorurteilen gegenüber dem jeweils anderen Wirkungsfeld kräftig aufzuräumen.

Co-Kreation statt Separation

geldsystem, ko-creationAuch die Separierungen der unterschiedlichen Netzwerke (trotzt ähnlicher Ausrichtung) voneinander, dürfen von co-creativen Prozessen abgelöst werden. Das Machtprinzip „Teile und herrsche“ lässt sich friedlich nur mit ehrlichem Interesse füreinander und im Miteinander wandeln.

Vom Schuldenschnitt bis zum Durchschneiden veralteter, hierarchischer Kommunikationsmuster – jeder Abschied von dem, was zuviel, unmenschlich und trennend ist, steht jetzt an.

Dieses Werden & Vergehen in unserem täglichen Leben, unsere Gesellschaftsbildung und Wirtschaft bewusst zu integrieren, wird unweigerlich zu einem optimalen Energiehaushalt für uns alle führen.

Ein Blick auf unser heutiges Geldsystem

Geldsystem, GrünDoch unser heutiges Geldsystem funktioniert eben anders. Resultate unseres Geldsystems sind extreme Ungleichheit, Armut, Ausbeutung, Hunger, Kriege, Flüchtlinge, Krankheit, Umweltzerstörung und damit verbundene Naturkatastrophen.

Dies passiert vor allen Dingen durch folgendes drei Prinzipen:

  • Geldschöpfung durch Schulden. Über 95 % des weltweit verfügbaren Geldes (also praktisch alles Geld) wird durch Schulden kreiert. D.h. jedes Guthaben auf der einen Seite ergibt zwingend die selbe Menge Schulden bei anderen. Dieses Null-Summen-Spiel bedeutet »ich oder du« – das Gesetz des Krieges.
  • Durch Zins und Zinseszins klafft diese Schere von Guthaben und Schulden, Reich und Arm, immer weiter auseinander – bis hin zum unvermeidlichen Crash!
  • Die Missachtung des Kreislaufs von Werden und Vergehen lässt uns dieses Naturgesetz unfreiwillig erfahren. Ungewollte Formen von Vergänglichkeit sind Finanzkrisen, Crash, Inflation, Kriege, Umweltzerstörung und sonstige Katastrophen.

Bauen wir unser Geldsystem auf alternativen Prinzipien auf und achten dabei auf das Wohl für Alle, hat die Menschheit realistische Chancen, sich in kurzer Zeit von diesen scheusslichen Entwicklungen zu befreien.

Die Natur weist uns den Weg, überall einen Ausgleich zu finden. Diese Sichtweise stärkt mich und gibt mir Vertrauen, zur richtigen Zeit mit der Hand an unser aller Stellschraube und am richtigen Ort zu sein.

Ob das ein kleinster gemeinsamer Nenner wird, von dem aus wir uns alle aufeinander zu bewegen werden? Wie wird es dann, wenn wir uns mit Interesse und freundlicher Zugewandtheit begegnen? Vor welchen neuen Aufgaben für ein friedliches Miteinander, unserer Kommunikation und Mitbestimmungen, ohne Kämpfe um Geld, stehen wir dann?

Gemeinschaft ist anstrengend – Macht nix!

 

Ich wünsche uns, dass wir gemeinsame alternative Lösungen für unser Geldsystem finden.

Herzliche Grüße,

Bri Sandtner

 

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