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Gesunde Kinder – Wunden heilen, die von außen keiner sieht

Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern mit liebevoller Achtsamkeit erkennen und behandeln.

Manchmal ist das innere System unserer Kinder in Not und sie fallen aus ihrem Gleichgewicht. In diesem Gastartikel von Katja Weidemann erfährst du, was es wirklich bedeutet, wenn Kinder Verhaltensauffälligkeiten zeigen und ruhig, zappelig, traurig oder lustlos werden.

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Wenn Kinder aus ihrer inneren Mitte fallen, dann sind sie in ihrer noch kleinen Welt oft überfordert. Das kann erstaunlich schnell passieren. Und wir Erwachsenen bekommen das größtenteils gar nicht mit.

Kinder leben ganz und gar über ihr Gefühl, denn ihr kleines System ist noch nicht in der Lage, bestimmte Lebenssituationen über den Verstand zu regulieren. 

So können sich unangenehme Ereignisse, überwältigende Eindrücke oder belastende Erfahrungen früher oder später in Form von Stress im vegetativen Nervensystem und daraus folgend in körperlichen Beschwerden bemerkbar machen.

Kinder tragen also durchaus mehr unverarbeitete Gefühle wie Angst, Wut, Trauer, Kummer und Schmerz in sich, als sie verkraften oder verarbeiten können. Diese werden dann im Unterbewusstsein abgespeichert.

Jedoch können sich diese Gefühle auch durch verschiedene Symptome äußern.

Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern

Die wenigsten Erwachsenen sind sich bewusst, welche große Ängste in den Kindern schlummern und welche Lösungsstrategien sie aus ihrem kindlichen Erleben, aus Hilflosigkeit oder ihrer Not heraus entwickeln – wie z. B. Verhaltensauffälligkeiten.

Ihr kleines System ist in Not. Und um diese Not zu kompensieren, müssen sie mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln eine Lösung  finden, um ihr System innerlich wieder auszugleichen – und um funktionieren zu können, damit sie den Anforderungen, die an sie gestellt werden, auch gerecht werden können.

Erwachsene bemerken dann bei den Kindern oft die folgenden Auffälligkeiten:

Mangelndes Selbstvertrauen,  Unsicherheit, Unruhe, Aggressivität, Wutanfälle oder Zerstreutheit, Konzentrationsstörungen, Hyperaktivität oder gelegentliches Lügen.

Sie zeigen möglicherweise auch körperliche Symptome wie:

Fingernägelkauen, Ticks, Haareausreißen, Schlafstörungen, Durchfall, Verstopfung bis hin zu Kotsteinen, Einnässen, Einkoten, unklare Bauch- und Kopfschmerzen oder gar Panikattacken.

Andere Symptome sind schwieriger zu erkennen:

Die Kinder sind still, introvertiert, bedrückt, traurig, in sich gekehrt oder geistig abwesend. Kurz gesagt: Sie ziehen sich in ihre eigene Welt zurück.

Diese Kinder fallen zunächst nicht auf, weil sie nicht stören, nach außen hin „lieb“ sind und keine Probleme machen. Dieses Verhalten wird von den Erwachsenen meistens noch verstärkt, weil ihnen nicht bewusst ist, was mit den Kindern gerade passiert.

kinder-angstHinzu kommt, dass sich der innerliche Stress, dem die Kinder durch die Verhaltensauffälligkeiten und Ängste ausgesetzt sind, sich auf das vegetative Nervensystem und auf den Darm auswirkt. 

Dieser ist das erste Organ, das reagiert. Und dadurch entsteht eine Rückkoppelung zum Gehirn.

Da der Darm mit dem Gehirn ständig austauscht und mit ihm kommuniziert, hat diese Kommunikation wiederum eine Wirkung auf die Emotionen und den Gesundheitszustand der Kinder.

Und diese Korrelation hat ihrerseits Auswirkungen auf die Konzentration, das Lernen und das Gedächtnis.

Das alles geschieht über die Darm-Hirn-Achse, die mit dem 10. Hirnnerv verbunden ist, dem Parasympathikus, der sich zum größten Teil aus dem Nervus Vagus heraus entwickelt. Dieser reguliert fast ausschließlich die inneren Organe.

Durch verschiedene Analysen und Studien konnte nachgewiesen werden, dass eine nicht intakte unausgeglichene Darm-Hirn-Achse für einige Erkrankungen mitverantwortlich sein kann.

Die körperlichen Folgen 

Das heißt, dass bei ungesehenen Ängsten und Dauerstress in den Kindern eine Dysbiose

(Ungleichgewicht im Darm zwischen guten und schlechten Darmbakterien) entstehen kann.

Dadurch kommt es zu einer krank machenden Darmflora, die langfristig die Darmschleimhaut verändert und zu einer Entzündung in der Darmwand führt, was sich in Form eines undichten oder leckenden Darms, dem sogenannten „Leaky Gut“, äußert.

Diese diffuse Entzündung im Darm verläuft jedoch zunächst ohne direkte Symptome und ohne Schmerzen. So wird der Krankheitszustand des Darms häufig nicht diagnostiziert und kann sich immer weiter verschlimmern.

Über Jahre hinweg werden dann lediglich körperliche Symptome behandelt, die an einer ganz anderen Stelle im Körper auftreten können, ohne dass dabei die Ursache erkannt oder behoben wird.

Wenn wir dann noch berücksichtigen, dass das Immunsystem zu 80 % im Darm sitzt und nun permanent geschwächt wird, dann verstehen wir auch, warum die Kinder immer kränker werden und häufiger an Infekten, Bronchitiden, Asthma oder Nasennebenhöhlenentzündungen und an Neurodermitis leiden.

Leaky Gut-Syndrom

Das Leaky Gut-Syndrom ist auch eine der Hauptursachen für Allergien und Nahrungsunverträglichkeiten, die bei Kindern immer mehr zunehmen.

zeit-fuer-kinderUm die Anzeichen zu erkennen, ist es für die Erwachsenen umso wichtiger, immer da zu sein und stets achtsam und fürsorglich mit den Kindern umzugehen. Die Eltern müssen sich in die Kinder einfühlen, um Veränderungen direkt wahrzunehmen und entstehende Ängste bei den Kindern als solche zu erkennen.

Vor allem müssen sie sich immer wieder vor Augen führen, dass Kinder über ihre Gefühle leben, und sie dort abholen. In diesen Situationen nützt es nichts, rational an die Kinder heranzutreten, denn das können sie nicht verstehen. Es sind Kinder und keine kleinen Erwachsenen.

Die beste Herangehensweise besteht darin, den Kindern ganz bewusst Zeit zu widmen, mit ihnen zu spielen, für sie da zu sein. Beispielsweise raus in die Natur zu gehen oder Blödsinn mit ihnen zu machen, sodass die Kinder Freude und Spaß haben, unbefangen sein können und in ihrem Element, der Leichtigkeit des Seins, sind.

Die Eltern sollten bewusst Pausen mit den Kindern machen, in denen die Kinder Ruhe bekommen und einfach mal nichts tun müssen, außer zu atmen und sich zu spüren.

Des Weiteren ist darauf zu achten, dass die Kinder eine ausgewogene, gute Ernährung haben, ausreichend trinken und einen erholsamen Schlaf finden.

Kuscheleinheiten, liebevolle Worte, Lob, Anerkennung, Wertschätzung  und ein respektvoller Umgang lassen jedes Kinderherz höher schlagen.

Die Kinder sollten altersentsprechend gefördert werden, auf körperlicher, emotionaler und geistiger Ebene. Ein ausgeglichenes, intaktes Familiensystem kann viel auffangen.

Glückliche Kinder, zufriedene Eltern

Dies ist eine gute Prävention, um Verhaltensauffälligkeiten vorzubeugen.

Wenn die Probleme sich aber schon manifestiert haben, bedarf es einer ganzheitlichen Behandlung, um das Kind psychisch und physisch wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Eine solche Behandlung hat Katja Weidemann entwickelt und bietet diese in ihrer Praxis an.

Dabei werden die Kinder eingehend untersucht, um festzustellen, welche Symptome bereits aufgetreten sind. Anschließend wird ein Behandlungs- und Ernährungsplan aufgestellt, um sowohl die Symptome als auch die Ursache zu beheben. Dabei bezieht sie die Kinder intensiv und aktiv in die Behandlung mit ein.

Kinder_darm-BuchSie entwickelte eine märchenhafte Symbolsprache, mit der sie den Kindern erklärt, was ihre Gefühle mit ihrem Körper machen, wie sich seelische Konflikte, die sie als Zwerge bezeichnet, bei ihnen auswirken und wie diese ihnen Beschwerden bereiten.

Dabei steht jeder Zwerg für ein Symptom oder einen Konflikt. Die Aufgabe des Kindes ist es dann, den Zwerg entsprechend zu füttern oder zu pflegen, damit er schließlich aus dem Körper des Kindes ausziehen kann. Durch dieses „Zwergenkonzept“ wird den Kindern nicht nur auf kindgerechte Weise erklärt, was in ihnen vorgeht, sie werden außerdem in den Heilungsprozess eingebunden und erhalten eine Aufgabe. Und die nehmen sie alle sehr ernst.

Hilfestellung und Therapien zu Verhaltensauffälligkeiten findest du in Katja Weidemanns Buch „Verhaltensauffällig“ und auf ihrer Webseite unter www.katja-weidemann.de

 

 

 

 

 


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