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Dankbarkeit

Du willst glücklicher sein? Trainiere deine Dankbarkeit!

Warum Dankbarkeit für mehr Lebensglück sorgt.

Am morgigen Sonntag ist Erntedankfest. Ein Brauch, dem schon die alten Römer und Griechen oder Germanen frönten und den die Christen auch in unserer Gesellschaft fest verankert haben.

Ich bin recht christlich erzogen worden. Tischgebete waren an der Tagesordnung und für mich eher lästige Pflicht denn große Offenbarung. Und auch das jährliche Erntefest in meinem putzigen Heimatdorf, inklusive Umzug mit Erntewagen, war für mich als junger Spund vor allem ein Erlebnis, weil alle meine Freunde auch da waren und wir uns epische Schlachten mit Maiskörnern geliefert haben. 😉

Heute sehe ich das anders. Wie vieles, was aus dem Christentum kommt, ist die Kernbotschaft des Erntedankfestes eine heilige.

Dankbarkeit macht glücklich

Wirklich zu verstehen, wofür ich als Mensch in meinem Leben dankbar sein kann, ist wahrlich eine Offenbarung und hat die Macht das Ausmaß des Lebensglückes einmal komplett durch die Decke zu boosten. Denn wen auch immer du für die exorbitante Fülle, die in deinem Leben zu jeder Zeit existiert, verantwortlich machst – ob den Gott im christlichen Sinne, das Leben/Universum oder ob du die Dinge als „einfach nur da“ begreifst – dankbare Menschen sind glücklicher.

Warum aber ist in unseren Breitengraden die Dankbarkeit ein Stück weit verloren gegangen?

Wir leben in einer Gesellschaft, die in vielen Bereichen des Lebens wirklichen Mangel niemals kennengelernt hat. Nur die älteste Generation sowie vielleicht Geflüchtete wissen zum Beispiel, was es heißt, im Krieg und somit in ständiger Angst um das eigene Leben oder das Leben geliebter Menschen zu bangen.

Die Bewohner von Ländern wie Nordkorea oder Russland haben wahrscheinlich gar kein Bild davon, was unsere politische Freiheit bedeutet. Wir dürfen jederzeit andere Gedanken hegen als die anderen, uns für unsere Überzeugungen einsetzen und dafür sogar auf die Straße gehen (tun es leider nur viel zu selten).

Und auch materiell führen wir ein Leben im Überfluss. Ich denke, jeder von uns hat in seinem Leben immer genug zu essen gehabt. Wir besitzen Autos, Smartphones, Internetverbindungen und auch im Fall von zum Beispiel Arbeitslosigkeit die Sicherheit, zumindest in den Grundbedürfnissen abgesichert zu sein,

Was für ein Luxus all diese existenziellen Probleme nicht wirklich zu kennen, nicht wahr?

Das Problem an der Geschichte: Emotionalen Mangel kennen wir oftmals sehr gut. Dass wir uns mit Themen wie Selbstverwirklichung oder Selbstoptimierung überhaupt beschäftigen können, ist ein Zeichen davon, dass wir nicht mehr wie viele, viele Generationen vor uns, jeden Tag um das nackte Überleben kämpfen müssen.

Emotionaler Mangel sorgt für Unglück

Emotionaler Mangel entsteht dadurch, dass wir unseren Fokus auf die Dinge lenken, die wir nicht können, nicht haben, nicht sind. Das beginnt schon in unserer Kindheit oder Schulzeit, wo uns leider viel zu oft eingebläut wird, was wir nicht können. Als Kinder übernehmen wir diese Ansichten und auch weitere negative Glaubenssätze („Wir haben zu wenig“, „Es ist nicht gut genug“ etc.) unserer Eltern und Vorbilder. Und auch wenn wir schon älter sind, geht es noch weiter. Der mächtigste Gegenspieler der Dankbarkeit ist das ständige Vergleichen. Wer hat mehr, wer ist schöner, wer ist vielleicht schon weiter in seinem spirituellen Transformationsprozess? 😉 Der Punkt ist: Wir werden immer, wirklich immer jemanden finden, auf den das zutrifft. Und wenn wir auf die Schnelle niemanden finden, dann suchen wir solange, bis wir doch noch jemanden auftreiben. Teilweise nimmt das echt absurde Züge an.

DankbarkeitSchluss damit. Lasst uns gemeinsam unser Mind-Set in die richtige Richtung verändern. Denn die gute Nachricht ist: Dankbarkeit ist trainierbar. Wie ein Muskel. Und dafür musst du nicht einmal ins Schwitzen kommen.

Dankbarkeit ist eine Frage des Fokus. Eine Frage dessen, worauf du ganz aktiv dein Bewusstsein lenkst. Komm doch heute mal von den Punkt, was du schon hast. Was immer da ist. Die Sonne, die Natur. Das Essen, was heute auf deinem Tisch steht. Achtsames, dankbares Essen macht glücklich – und ist nebenbei auch noch gesünder. Welche Beziehungen zu tollen Menschen, die du kennst, siehst du als selbstverständlich an? Zur Familie, zu Freunden? Alles kann theoretisch morgen vorbei sein. Heute ist der Tag, an dem du dich auf die Fülle besinnen darfst und nicht darauf, welche Menschen und Dinge dir noch zu deinem Glück fehlen. Und neben den großen gibt es viele kleine Dinge, die das Leben jeden Tag lebenswert machen. Ein Kinderlachen auf der Straße, der Schmetterling, der vorbeifliegt, dein Lieblingslied im Radio.

Je mehr und je öfter du den Fokus auf das Positive lenkst, umso einfacher wird es dir fallen, die Dankbarkeit immer wieder abrufen zu können.

Dankbarkeit durch Demut

Dankbarkeit geht mit einem weiteren wichtigen Wert einher: Demut. Demut bedeutet, das Leben wirklich als ein Geschenk zu betrachten und zu begreifen, dass nichts, aber auch wirklich gar nichts selbstverständlich ist. Nicht einmal, dass wir am Leben sind. Jeder Tag ist ein kostbares Wunder. 24 Stunden, 1440 Minuten, 86400 Sekunden, die immer wieder neu auf unser unsichtbares Zeit-Bankkonto eingezahlt werden. Ein Reichtum, der uns oft gar nicht bewusst ist – und mit dem viele Menschen deswegen fast schon ausufernd fahrlässig umgehen.

Wie wäre es mit einer kleinen Bestandsaufnahme? Definiere deine fünf wichtigsten Lebensbereiche und finde für jeden zwei, drei Aspekte – gerne natürlich auch mehr – für die du wirklich und wahrhaftig dankbar bist. Und Obacht – wir haben die starke Tendenz, diese Aspekte so inventurlistenmäßig wirbelwindschnell in unseren Köpfen abzuhaken. Das Geheimnis dabei ist es, wirklich ins einsichtige Denken und dann vor allem auch ins Fühlen zu kommen. Lasst uns diesen Tag (und gerne auch alle weiteren Tage) als ein großes Dankbarkeitsfest begreifen und das Wunder der Ernte zelebrieren. Im wörtlichen Sinne, dass wir genug (und dazu oft noch so leckere Sachen) zu essen haben. Aber auch im übertragenen Sinne – nämlich dass die ganze Existenz ein großartiges, unbegreifliches Geschenk ist und du durchaus auch mal die Früchte (in Form von Glücksgefühlen) der ganzen Arbeit, der ganzen Energie ernten darfst, die du bisher ins Leben investiert hast und die dich an Punkt gebracht hat, an dem du jetzt stehst. Jeder von uns gibt immer sein Bestes. Du bist schon sehr weit gekommen. Es ist an der Zeit, dieses Gefühl und die Fülle um dich herum mal wirklich zu genießen.

Wofür bist du ganz konkret heute dankbar?

 

(Titelbild: Fotolia.com / Alexander Raths)

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