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Glücksministerin: Fantasie – so wichtig für unser Glück

Wann wart ihr das letzte Mal so richtig verrückt? Habt Gedanken und Ideen geäußert, die eure Mitmenschen haben schräg schauen lassen? Wann habt ihr euch selbst überrascht oder gar über euch schmunzeln müssen? Wann habt ihr euer inneres Kind mal wieder raus gelassen, Luftschlösser gebaut und der eigenen Fantasie keine Grenzen gesteckt?
Das ist wahrscheinlich schon wieder viel zu lange her. Und doch ist es so wichtig für uns, alle Regeln, Konformen und Erwartungen auch mal gut sein zu lassen und größeren Visionen, Träumen und Wünschen Platz einzugestehen. Und eben auch – oder erst recht? – wenn sie utopisch erscheinen.
„Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut.“
– Pippi Langstrumpf
Genau wegen solcher Aussagen ist Pippi Langstrumpf für mich ein großes Vorbild und eine starke Inspiration. Denn sie hat doch einfach recht! Wieso verharren wir so oft im Alteingesessenen? Trauen uns nichts Neues, Verrücktes und Noch-nie-da-gewesenes zu? Weil es schief gehen könnte? Viel schlimmer wäre es doch, wenn wir es gar nicht erst versuchen.

fantasie-schaukelstuhlStell dir vor, du bist eine alte Ome und sitzt im Schaukelstuhl…

Mein Vater machte mir ganz zu Beginn meines Glücksministerinnendaseins großen Mut, indem er mir dieses Bild vor Augen hielt: Stell dir vor, du sitzt im Schaukelstuhl, bist eine alte Oma und lässt dein Leben Revue passieren. Wäre es nicht viel schlimmer zu realisieren, dass du deinem Traum gar nicht erst eine Chance gegeben hast anstatt das Scheitern zu riskieren? Wir bereuen im Alter doch viel öfter die Dinge, die wir NICHT getan und gesagt haben!

„Menschen mit einer neuen Ideen gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat.“
– Mark Twain
Auch ich hatte in meinen Anfängen mit Widerständen, Kritikern und ungläubigen Blicken zu tun. Das Zitat von Mark Twain bestärkte mich, denn manchmal braucht es eben solche „Spinner“, damit Neues entstehen kann und dann heißt es stark sein. Mein Dickkopf kommt mir da zum Glück zu Gute!

Das Unmöglichste…

Aber nun lasst doch mal unsere Vorstellungskraft in Aktion treten und wilde Spinnereien erfinden. Was ist das Unmöglichste, das ihr euch gerade jetzt vorstellen könnt? Fallschirm springen? Beruflicher Neuanfang? Wolkenmonster? Fliegende Nashörner? Es gibt kein richtig und kein falsch.

Hilft hartnäckiges Träumen?

Neulich lief ich an einem Schaufenster vorbei und auf der Scheibe stand groß geschrieben „Hilft hartnäckiges Träumen?“ Meine spontane Antwort war sofort: JA KLAR! Denn nur, wenn wir träumen und uns unsere Ziele und Wünsche in den buntesten Farben ausmalen, sie uns lebhaft vorstellen, für uns realistisch zurecht legen, mit anderen teilen und sie nach außen tragen (Bewertungen sind egal!), dann haben sie überhaupt nur eine Chance, irgendwann und irgendwie zur Realität zu werden!

Das Gesetz der Anziehung

Denn ihr wisst ja: Das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, das wächst und vermehrt sich. Wenn wir aus unserer Lethargie und Bequemlichkeit herauskommen, hartnäckig träumen, Ängste überwinden und zu uns selbst stehen, kann Großartiges zustande kommen. Ihr werdet euch selbst überraschen! Ich sage das aus ganzem Herzen, denn hätte ich damals auf all die „Ja aber’s“ gehört, wäre ich heute nicht Glücksministerin.

Realität oder Hirngespinst?

fantasie-kunstDas Gehirn macht keine Unterschiede zwischen Vorstellungen, ausgedachten Geschichten und der Wirklichkeit. Ob wir die Erlebnisse tatsächlich hatten oder sie uns nur in der Fantasie ausgemalt haben, sie werden als Geschehnisse abgespeichert. Das heißt: Je detaillierter wir unsere Ziele visualisieren, je öfter wir uns das vor Augen halten, desto wahrscheinlicher wird es auch, dass man es wirklich macht, weil man sich quasi selbst den Weg ebnet und sich dahingehend orientiert.

Zum Beispiel ein Visionboard

Wie wäre es zum Beispiel, ihr bastelt euch ein buntes Visionboard? Klebt, schreibt und sammelt wild drauf los, wie ihr euch euer Leben, die Gesellschaft oder eure Zukunft vorstellt. Egal, ob es machbar erscheint oder nicht. Hängt es euch auf, ergänzt es, schätzt es wert, zeigt es anderen… Ihr werdet sehen, es wird wachsen, genauso wie all die kleinen Möglichkeiten, Teile davon Schritt für Schritt wahr werden zu lassen.

Die Geschichte vom kleinen Vogel

Gerne möchte ich euch noch die Geschichte vom kleinen Vogel mit auf den Weg geben, die mir auf meiner letzten Reise „zufällig“ über den Weg gelaufen und mich sehr berührt hat:

Ein Funke Fantasie

Auf den ersten Blick scheint es leicht zu sein, aber das ist es nicht: Ein Vogel zu sein. Fliegen erfordert Kraft und Koordination. So erzählten es alle erwachsenen Vögel dem kleinen Küken als es sein Flugtraining begann. Viele Dinge fürchteten ihn. Und Fliegen erst recht. Um seine Ängste zu überwinden, schickte seine Mutter ihn zu einem alten und weisen Uhu, der viele Geschichten zu erzählen hatte. Der kleine Vogel hatte keine Lust und wollte lieber im gemütlichen Nest bleiben. Er war fest davon überzeugt, dass die Geschichten ihn langweilen werden. Als der Uhu aber mit seiner tiefen und rauen Stimme zu erzählen begann, war der kleine Vogel sofort gefesselt.

“Es war einmal…”

Uhu-fantasieEr berichtete von Vögeln, die weite Strecken über das Meer zurück legen. “Das Meer?” fragte das Küken, welches das Wort noch nie zuvor gehört hatte. So erklärte der Uhu, dass es ein riesiges Gebiet ohne Bäume sei, wo man sich während des Fliegens nicht ausruhen kann. Er erzählte ebenso von all den Tieren, die unterhalb der Wasseroberfläche leben und wie unterschiedlich das Leben im Vergleich zu dem in der Luft ist. Nachts schloss das Vogelkind die Augen und stellte sich vor, wie es über das Meer flog und sich die Luftströme zu Nutze machte, um während des Fliegens nicht müde zu werden.
Nun konnte es sich alles genau vorstellen. Sogar auch so weit weg von seinem Nest zu sein machte ihm nichts aus. Was der Uhu erzählte war immer spannend. Manchmal berichtete er von grünen Wäldern, wo große Raubkatzen herum spazieren, von großen rosafarbenen Vögeln mit langen Beinen, von allerlei Tieren, die im Meer oder auch hoch oben in den Bergen leben. Er erzählte auch von Städten, wo trotz des ganzen Betons Vögel unaufhörlich singend den Tagesanbruch feierten. Das Küken konnte nicht genug bekommen von all den Erzählungen.
Und eines Tages bemerkte es erstaunt, dass die Flugangst verschwunden war. “Wie ist das nur möglich?” fragte es den Uhu nach einem kurzen Flug. “Genau das habe ich erwartet!” sagte der alte Uhu lachend. “Du hast das Fliegen dank deiner Fantasie gelernt. Das ist die wichtigste Eigenschaft, die wir lernen müssen, wenn wir die Welt samt all ihrer Geheimnisse kennenlernen wollen.” Von diesem Moment an erzählte das Vogelkind allen, die fliegen lernen wollten, dass es, selbst wenn es auf den ersten Blick schwierig erscheint, nur eine Frage der Kraft und Koordination sei. Es fügte aber stets auc seinen Geheimtipp hinzu: Manchmal braucht es eben auch einen Funken Fantasie.
(Autor unbekannt, Geschichte aus dem Spanischen übersetzt von Gina Schöler, gefunden im Boardmagazin der Avianca Airline)

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Kennt ihr schon „Das kleine Glück: Der Podcast für positive Ideen, Impulse und Inspirationen.”? Echt, authentisch und mitten aus dem Leben berichtet Glücksministerin Gina über Geschichten und Gedanken rund um die Themen Glück, Zufriedenheit und Lebensgestaltung. www.soundcloud.com/MinisteriumFuerGlueck
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