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Good morning, liebe Welt! Jeder Tagesstart ist eine neue Geburt

… deine fünf Minuten-Morgenroutine für einen sanften Tagesstart.

Meine Freundin Susa hasst es, in der Früh aufzuwachen. „Der Tag überfällt mich immer so.“ meint sie. Bei mir ist dieses Unwohlsein zu Beginn des Tages vielleicht nicht ganz so ausgeprägt, aber ich kann das Gefühl von Susa gut nachempfinden.

Eben hat man noch geschlafen – und auf einmal ist der Tag da. Der Wecker klingelt: Aufstehen! Manchmal drücke ich mehrmals die Snooze-Taste und pendele zwischen der Traumwelt und der „richtigen“ Welt hin und her. Tatsächlich gibt es eine Grauzone zwischen Müdigkeit und Wachheit. Unser Gehirn muss umschalten – von Traumzustand auf Wachzustand.

Eine kleine Geburt

tagesstart-GeburtTagesanfang als Geburt? Die Metapher ist gar nicht so schlecht. In Geburts- und Krankenhäusern wird mittlerweile darauf geachtet, dass das Baby sanft auf die Welt kommt, dass es nicht gleißend hell ist, dass es möglichst warm und kuschelig für das Baby ist und dass es ganz schnell Körperkontakt bekommt.

Wenn wir dieses Prinzip auf unseren Tagesanfang übertragen, würde es bedeuten, dass wir behutsam in den Tag gleiten.

Nicht von Null auf Hundert hochfahren, wie es manche Ratgeber empfehlen, sondern eher langsam und bedacht.

Wenn der Wecker klingelt …

Anstatt nach dem Weckerklingeln sofort loszustolpern, habe in den letzten Jahren Einiges ausprobiert, um bewusst und sanft in meinem Tag zu landen. Im Laufe der Zeit habe ich eine flexible Morgenroutine für mich entwickelt, die ich dir gerne vorstellen möchte:

Ich nehme mir jeden Morgen Zeit für mich, mindestens 10 Minuten. Meistens berücksichtige ich zwei Elemente: Body and Mind – 5 Minuten für die Seele und 5 Minuten für den Körper.

Willkommen in der Welt – flexible Morgenroutine

Du kannst dir die Elemente nach Lust und Laune zusammenstellen und damit experimentieren.

Fünf Minuten Körperwahrnehmung:

tagesstart-MorgengrauenDiese kleine Übung kannst du noch im Bett machen. Du wanderst mit der Aufmerksamkeit durch deinen Körper. Am besten fängst du mit den Füßen an und arbeitetest dich dann hoch.

Wenn du magst kannst du auch die einzelnen Körperteile liebevoll begrüßen: „Guten Morgen liebe Füße, guten Morgen ihr lieben Waden“  usw.

Fünf Minuten Dehnen:

Räkele und dehne dich wie eine Katze. Strecke dich und gähne. Die Harvardprofessorin Amy Cuddy hat herausgefunden, dass das Räkeln und Strecken unserem Körper signalisiert: „Jetzt sind wir wach.“

Fünf Minuten Tanzen:

Spiele deine Lieblingsmusik und tanze dazu. Beim Tanzen wird man meistens richtig wach und kann von da aus gut in den Tag starten.

Fünf Minuten Ausstreichen:

Streiche und streichele deinen Körper. Die Berührung der Außengrenzen unseres Körpers stärkt die Wahrnehmung nach innen, d.h. wir kommen mehr und mehr in uns an und sind für den Tag gerüstet.

Fünf Minuten Schmusen:

Wenn du das Glück hast, neben deinem Liebsten/deiner Liebsten aufzuwachen, kannst du dich an sie/ihn herankuscheln. Körperkontakt und Zärtlichkeit am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen. 😊

Fünf Minuten Schreiben:

tagesstart-SchreibenLege ein Heft neben dein Bett und notiere die ersten Gedanken des Tages, am besten wild durcheinander, ohne sie zu zensieren. Natürlich kannst du auch deine Träume aufschreiben, falls du dich noch daran erinnerst.

Fünf Minuten nichts denken:

Versuche direkt zu Beginn des Tages, dich von deinen Gedanken zu distanzieren. Konzentriere dich auf die kleinen Momente zwischen den Gedanken, bei denen du (ausnahmsweise) nichts denkst. Wenn wir diese kleine Übung direkt zu Anfang des Tages machen, erinnern wir uns: „Ich habe Gedanken, aber ich bin nicht meine Gedanken.“

Fünf Minuten Lesen:

Ich schlage jetzt nicht vor, dass du am Morgen einen Krimi liest. Sondern lese etwas, was dich inspiriert – einen spirituellen Text oder einen Sinnspruch, über den du nachdenken magst und der dich durch den Tag begleiten kann.

Fünf Minuten in den Tag glotzen:

Diese kleine Übung kann man auch mit einer Kaffeetasse in der Hand machen. Schau in deinen Tag hinein. Richte dich auf deinen Tag aus. Überlege dir: Wer wird mir begegnen? Wie möchte ich wirken? Was werde ich tun?

Fünf Minuten sind niedrig schwellig, da macht es uns nichts aus dafür den Wecker etwas eher zu stellen.

Natürlich kann man jedes Element auch ausweiten und zu einer längeren Morgenroutine ausbauen. Ich bin neugierig, mit welchen Elementen du gute Erfahrung gemacht hast. Vielleicht hast du ja Lust darauf, deine Morgenroutine mit uns in dem Kommentarfeld unten zu teilen?

Und wie startest du gern in den Tag? Danke, wenn du deine Morgenroutinen mit uns teilst!

Viel Freude beim Ausprobieren und Finden der für dich richtigen Morgenrituale!

Deine Julia Tomuschat.

Alle Artikel von Julia Tomuschat findest du hier.

Weitere Inspirationen von Julia Toschumat findest du in ihrem Buch: Das Sonnenkind-Prinzip, und auf ihrer Website www.sonnenkindprinzip.de

 

Hier hat Susanne Nadler einen wunderbaren Artikel darüber geschrieben, wie du deinen eigenen Lebensrythmus findest:

Lebst du schnell oder langsam ? Wie du deinen eigenen Rhythmus findest

 

 

 

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