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Glücksgefühle

Einfach mal das Glücksgefühl heraussprudeln lassen

Wie du mit Beharrlichkeit und starken Visionen deine Glücksgefühl-Lorbeeren ernten kannst.

Wann hattest du das letzte Mal ein wirklich großes Glücksgefühl? Es gibt viele Arten davon. Wir meinen heute so eines, wie man es nur haben kann, wenn du ein wirklich großes Projekt abgeschlossen hat? Wenn man sich nicht von der Größe, von der Gesamtheit an Aufgaben, von dem vermeintlich großen Berg hat abschrecken lassen, sondern mit Beharrlichkeit Schritt für Schritt gegangen ist.

Die gute Nachricht ist: Der Funke des Feuers kann sehr schnell von einer Person auf eine andere überspringen.

Dieser Gastartikel von Susanne Ertle ist ein sprudelndes Feuerwerk, eine Verschriftlichung dieses wunderbaren Gefühls und macht dir hoffentlich Lust darauf, mit deinen großen Zielen nicht hinterm Berg zu halten, sondern diesen Berg einfach zu besteigen.

Kannst du es spüren?

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Der Mann, der den Berg abtrug, war derselbe, der anfing, kleine Steine wegzutragen.“
(Chinesisches Sprichwort)

Ich liebe dieses Zitat! Denn es beinhaltet eine Vision und trifft sowas von auf mich zu. Auch, wenn die einzelnen „Brocken“ auf den ersten Moment das Gegenteil auszusagen scheinen…

Es fängt schon damit an, dass ich eine Frau bin. Das ist glücklicherweise nicht weiter tragisch. Es hätte mich schlimmer treffen können 😉 Als nächstes trage ich keine kleinen Steine weg, sondern schreibe. Ich schreibe, schreibe und schreibe. Seite für Seite für Seite. Damit trage ich keinen Berg ab, sondern erschaffe mir sogar einen. Einen Riesenberg Papier. Ok, das ist jetzt eher als Metapher zu sehen. Denn genaugenommen haue ich in die Tasten und tippe wie irre ein Wort nach dem anderen auf den Bildschirm. So fülle ich bereits fast 200 Seiten einer stinknormalen Schreibdatei aus. Krass!

Falls du dich gerade frägst, ob ich das einfach so zum Spaß mache, oder damit meine Brötchen verdiene, dann frage ich dich gerne zurück: Schließt das eine denn das andere aus?

Worum geht es wirklich?

Ganz ehrlich lag meine Motivation in der Selbstreflektion. Ich begann einfach meine Gedanken aufzuzeichnen. Erst eine Seite, dann die nächste, dann nochmal eine. Auf dieselbe Weise, wie der Mann im Zitat anfing, einzelne kleine Steine wegzutragen. Doch plötzlich sah ich vor meinen Augen ein großes Ganzes. Ich hatte eine Vision: Ich, die „unbedeutende Susanne“ mit meinen 34 Lebensjahren, schreibe ein Buch. Ich hatte eine Mission: Mein erlebter „holy fucking shit“ soll anderen auf ihrem Lebensweg behilflich sein und erkennen lassen.

Diese Vorstellung trieb mich an. Doch es kostete, und kostet noch immer, viel Kraft und Ausdauer. Aber Aufgeben? Das ist für mich ein Fremdwort. Jede Seite, jedes Wort ist eine geschaffte Hürde. Und dann war es soweit.

Der Moment, an dem ich meinen letzten Satz in der Buchgeschichte beendete:

GlücksgefühlIch kann es noch gar nicht glauben! Das letzte Wort in meiner Geschichte ist geschrieben.
Was für ein geiles Gefühl!!!
Ich bekomme Gänsehaut. Ein unbeschreibliches Kribbeln durchfährt meinen Körper und steigt den Nacken hoch.
HAMMER! GEIL! WAHHHH!!

Noch einiges ist nachzuarbeiten: korrigieren, lektorieren, Schlusswort und Danksagung verfassen. Doch dazu bin ich momentan gar nicht mehr in der Lage. Ich fühle mich, als hätte ich Unmengen Alkohol getrunken und bin in einem absoluten Rauschzustand. Voll im Hier und Jetzt. Fokussiert auf den Moment.

Es ist vollbracht

Und in diesem Moment bin ich euphorisch. Ich befinde mich in einer absoluten Hochstimmung. Mein Herz brennt. Es steht lichterloh in Flammen. Doch es verbrennt nicht. Ich brenne für das, was ich geschafft habe. Ich, ja genau ich habe es geschafft! Durch das Schaffen erschaffen. Ich bin eine Schöpferin. Kreativ und produktiv. Eigenschaften, die ich nie in mir vermutet hätte.

Hast du mal eine Trinkflasche mit Kohlensäure ordentlich geschüttelt und sofort danach geöffnet? Ja richtig! Das kann eine richtige Sauerei geben. Der Inhalt spritzt unkontrolliert in sämtliche Richtungen und sprüht einfach nur. Es ist unbändig prickelnd! So kannst du dir mein Innenleben zu genau diesem Zeitpunkt vorstellen.

Ich springe vom Stuhl auf und tanze im Zimmer. Ich hüpfe von einem Bein auf das andere, renne wie ein aufgedrehtes Huhn, schwebe regelrecht und vollziehe meinen ganz persönlichen Freudentanz. Unkontrolliert kreischt ein schriller Ton aus mir heraus. Ich habe keine Ahnung warum. Das ist wohl so ein Frauen-Ding. Vielleicht, weil meine innere Anspannung der letzten Jahre auf einmal abfällt? Jedenfalls komme ich mir federleicht vor. Ich bin leichtfüßig, beschwingt und entdecke eine unglaubliche Motivation zum Vollenden dieses Werkes in mir. Fühlt es sich so an, wenn jemand beflügelt ist?

Gerade tanze ich an einem Spiegel vorbei. Freudestrahlend schenke ich mir selbst ein zauberhaftes und herzliches Lächeln. Mich durchdringt eine angenehme Wärme, als würde eine Sonne mitten in meinem Herzen aufgehen, den Brustkorb und nach und nach jede einzelne Zelle meines Körpers damit durchfluten. Ich bleibe stehen, schließe meine Augen, halte inne und genieße diese wahnsinnige Empfindung. Ich fühle mich rundum wohl.

Das Glücksgefühl teilen

Diesen Augenblick, dieses „Lebensgefühl des größten Wohlbefindens“ halte ich schriftlich fest. Klar, sonst wäre ich doch keine Autorin, nicht wahr? Und ich möchte dieses Feeling nicht vergessen. Niemals! Außerdem ist sprichwörtlich doch Glück das einzige, was sich vermehrt, wenn du es teilst. Und so kann ich mein Glücksgefühl mit anderen teilen.

Zum Beispiel MIT DIR!

Kannst du es bereits nachspüren? Oder willst du es vielleicht selbst spüren?

Ich kann dich beruhigen. Das sind keine Drogen. Nein. Das ist Hormonausschüttung pur! Echte tiefe Begeisterung. Mein Geist war selten so lebendig.

Ein wichtiger Etappensieg ist erreicht und ich bin meinem Traum näher gerückt. Nicht nur ein kleines Stückchen, sondern einen Riesenbrocken. Bald werde ich meinen „ganz persönlichen Berg abgetragen haben“ und wirklich mein eigenes Buch „Burnout im Baby-Glück“ in den Händen halten. Aber wie werde ich dann reagieren? Wo sind die Grenzen einer Emotion? Geht noch mehr als überzusprudeln?

Ich werde es wissen.

Was ist mit dir? Wann konntest du zuletzt deinen eigenen Etappensieg feiern? Wann hast du selbst zuletzt so oder so ähnlich empfunden? Welche Berge trugst du im Lauf der Zeit bereits ab?

Wenn du magst, erzähle mir/uns deinen ganz individuellen Glücksgefühl-Moment des positiven Übersprudelns. Ich freue mich darauf!

Sprudelnde Herzensgrüße zu dir
Susanne Ertle

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