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Gut genährt – Im Einklang mit den Ressourcen dieser Welt

Gesunde Ernährung, die auch die Ressourcen unserer Erde schont. 

Gerade habe ich im Rahmen der frei & leicht-Kur mit Andrea und Veit Lindau gefastet – im klassischen Sinn, d.h. für eine Woche komplett auf feste Nahrung verzichtet und nur Wasser, Tee, Gemüsebrühe und ab und zu mal einen Gemüsesaft zu mir genommen. Jetzt – nach den drei Aufbautagen – beschäftigt mich das Thema „Gut essen“ – wortwörtlich genommen.

Ich möchte so essen, dass es gut für mich ist, aber auch klimafreundlich, damit ich einen möglichst geringen ökologischen Fußabdruck durch die Art und Weise, wie ich mich ernähre, produziere.

Denn vor kurzem habe ich auf der Website von SIRPLUS, dem ersten deutschen Supermarkt für gerettete Lebensmittel, von einer Zahl gehört, die mich sehr nachdenklich gestimmt hat:

„Wäre Lebensmittelverschwendung ein Land, dann wäre es nach China und den USA der drittgrößte CO2-Emittent der Welt.“

Dass Fleisch ebenfalls in hohem Maße zum Klimawandel beiträgt, hat sich ja vielleicht schon herumgesprochen. Laut Greenpeace gehört die weltweite Tierhaltung mit rund 20 Prozent der Treibhausgasemissionen zu den wichtigsten Verursachern der globalen Erwärmung.

Doch was darf ich beachten, wenn ich mich so ernähren mag, dass mein Fußabdruck möglich niedrig bleibt?

Hierzu habe ich fünf ganz einfach Tipps für dich zusammengestellt:

  1. Regional und saisonal

ressourcen-ErnteFlug-Mangos und -Avocados sind out. Ganz klar: Du solltest Lebensmittel erwerben, die einen kurzen Transportweg hinter sich haben. Am besten, sie kommen direkt aus der Nachbarschaft vom Bauern um die Ecke, oder du erwirbst sie auf dem Wochenmarkt.

Viele landwirtschaftliche Betriebe bieten mittlerweile eine Gemüsekiste an, d.h. du kannst dir von Woche zu Woche Gemüse bestellen, und dann wird es dir sogar nach Hause geliefert.

Auch die Mitgliedschaft in einer Solidarischen Landwirtschaft ist erwägenswert, wenn es das in deiner Nähe schon gibt. In einer SoLaWi tun der Landwirt und seine Kunden sich direkt zusammen und etablieren einen eigenen Marktplatz, d.h. der Landwirt wird direkt von seinen Kund*innen bezahlt, ohne Zwischenhändler wie Supermärkte etc.

So weißt du wirklich, woher dein Obst und dein Gemüse kommen. Vielleicht bist du sogar bei Ernte und Co. beteiligt. Mach dich mal schlau, ob es in deiner Nähe eine SoLaWi gibt. Hier gibt es weitere Informationen: https://www.solidarische-landwirtschaft.org/index.php?id=92

Die radikalste Variante ist sicherlich, wenn du – zumindest teilweise  – zum Selbstversorger wirst und dein Obst und Gemüse im eigenen Garten oder in einem Gemeinschaftsgarten anpflanzt und erntest. In den letzten Jahren ist Gärtnern zunehmend in, und gerade in den letzten Jahren sind in vielen Städten Gemeinschaftsgärten wie Pilze aus dem Boden geschossen. Hier gibt es einen Überblick über die urbanen Gemeinschaftsgärten in Deutschland.

  1. Möglichst wenig verarbeitete Lebensmittel

    Sonnenklar ebenfalls: Die Lebensmittel, die du beziehst, sollten möglichst wenig verarbeitet sein. D.h. auch, dass du möglichst wenig Fleisch, Fisch, Käse und Butter zu dir nehmen solltest, denn diese Lebensmittel sind ja durch weitere Lebensmittel produziert worden, was automatisch dazu führt, dass sie eine schlechtere Klimabilanz haben als weniger verarbeitete Lebensmittel.

  2. Große Mengen

    Wenn du kochst, dann möglichst keine Miniportionen für dich allein, sondern gern für viele Menschen. Vielleicht kannst du auch mehrere Portionen auf einmal zubereiten.

  3. Reste verwerten

    Bitte achte dabei auch darauf, dass du Essensreste möglichst verwertest. Wenn dir die Ideen fehlen, wie du Reste kreativ verwerten kannst, hilft dir vielleicht das Buch „Weil wir Essen lieben. Vom achtsamen Umgang mit Lebensmitteln: Mit Rezepten für die Resteküche“ von Daniel Anthes und Katharina Schulenburg weiter.

    Da wir schon bei diesem Thema sind: Setz dich doch bitte dafür ein, dass ein Gesetz künftig verbietet, dass Supermärkte und Co. weiterhin Lebensmittel wegschmeißen. Dazu kannst du dich mit wenigen Klicks an dieser Petition beteiligen: Petition gegen Verschwendung

  1. Lebensmittel möglichst verpackungsfrei

Von selbst versteht sich auch, dass die Lebensmittel, die du kaufst, möglichst verpackungsfrei sein sollten. Besonders absurd sind Verpackungen bei Lebensmitteln, die eigentlich über eine natürliche Schutzhülle verfügen – etwa Salatgurken, Bananen, Orangen oder Eier, die geschält in Plastikverpackungen landen.

An vielen Orten haben sich mittlerweile verpackungsfreie Läden etabliert. Vielleicht machst du demnächst mal einen Ausflug in einen solchen Shop. Hier gibt es eine Übersicht der „Loseläden“ im D-A-CH-Raum.

Klimafreundlich kochen – tolle Rezeptideen

Wenn du bei dieser Thematik noch tiefer tauchen möchtest, empfehle ich dir das Klimakochbuch von Boris Demrovski und Christian Noll. Sie haben darin einige schmackhafte, klimafreundliche Gerichte zusammengestellt.

Ich wünsche dir viel Freude beim Austesten einer klimafreundlichen Küche!

Herzlichen Gruß,

Stephanie Ristig-Bresser.

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