Kategorien Anzeigen

Erfolg Body Arbeit Beziehungen Deine Welt Glück Seele Podcasts humantrust @Redaktion

lebensrhytmus

6 Tipps für deinen perfekten Lebensrhythmus

Wusstest du, dass dein Lebensrhythmus mit verantwortlich ist, wie es dir geht?  Hier bekommst du sechs wichtige Tipps, wie du ihn perfekt auf dich abstimmst, um leicht, kraftvoll und gesund durchs Leben zu gehen.

Kürzlich habe ich einen Vortrag über Lunge und Darm gehalten. Darin ging es unter anderem auch darum, dass die Lunge unsere Taktgeberin ist. Dazu findest du weiter unten zwei sehr machtvolle Atemübungen.

Sie gilt in der chinesischen Medizin als der Minister für die rhythmische Ordnung. Und daher unterliegen ihr alle Rhythmen in unserem Körper, wie Atmung, Herzschlag, Verdauung und der Schlaf-/und Wachrhythmus. Ebenso unterliegt ihr aber auch unser gesamter Lebensrhythmus, wie tages- oder jahreszeitliche Rhythmen und Rituale und die allgemeine Lebensführung eines Menschen.

Lebensrhytmus-hektik„Wie kann ich denn in der heutigen Arbeitswelt nach meinem eigenen Lebensrhythmus leben?“ und „Woher weiß ich überhaupt, was mein Rhythmus ist?“, fragte eine Zuhörerin nachdenklich.

Die Fragen sind durchaus berechtigt, denn vieles unserer heutigen Lebensweise ist nicht mehr im Einklang mit unserem eigenen Lebensrhythmus, z. B. Schichtarbeit, unregelmäßige Essenszeiten, zu wenig Pausen, also ein Ungleichgewicht zwischen Ruhe und Aktivität.

Gerät unser Rhythmus langfristig aus dem Takt, sind wir anfälliger für Krankheiten. Ebenso fällt es uns dann schwerer, uns abzugrenzen.

Wie sieht es mit deinem Lebensrhythmus aus?

Der Herbst ist eine gute Zeit, um dir dieses Thema anzuschauen und ggf. etwas daran zu verändern.

Es geht hier darum, deinen eigenen Rhythmus zu finden. Menschen, die ihren individuellen Takt gefunden haben und danach leben, sind sehr gefestigt in ihrer Struktur. Sie sind in der Lage, sich gut von anderen abzugrenzen.

                                                                  Abgrenzung und Schutz

lebensrhytmus-lungeIst ebenfalls ein wichtiges Aufgabengebiet der Lunge. Haut und Schleimhäute gehören nach TCM zum Organsystem der Lunge. Sie bilden die erste Abwehrschicht zum Schutz vor äußeren Einflüssen oder Erregern.

Bei intakter Abwehrenergie kann von außen nichts in den Körper eindringen. Letztendlich bedeutet dies auch:

Wo kannst du dich gut gegenüber anderen Menschen und Situationen abgrenzen? Wo fällte es dir schwer?

 

Was bringt dich aus deinem Rhythmus?

Und welche Möglichkeiten hast du, um dich wieder mehr in deinen natürlichen Rhythmus zu bringen?

Folgende Fragen können dir dabei helfen:

  • Wie viel Zeit erlaube ich mir für Pausen und Regeneration?
  • Ist mein Arbeitsumfeld sehr fordernd oder werden mir Pausen „erlaubt“?
  • Bekomme ich genügend Schlaf?
  • Habe ich feste Essenszeiten oder ist es häufig das schnelle Essen zwischendurch?
  • Haben wir in unserer Familie Platz und Zeit für Rituale?
  • Nehme ich mir Zeit für „Stille“, z. B. Meditation am Morgen oder Achtsamkeit am Abend, Stillpoints zwischendurch?
  • Welche Dinge mache ich regelmäßig, z. B. jede Woche zum Sport gehen?
  • Welche festen Rhythmen gibt es bereits in meinem Leben? Dienen sie mir oder sind sie gar nicht gut für mich?

So kannst du wieder einen stabilen Rhythmus in deinem Alltag integrieren:

Eigentlich ist es ganz einfach: Achte auf Ausgleich und Gleichmäßigkeiten!

  • Regelmäßige Essenszeiten: Wenigsten einmal am Tag zu einer festen Zeit in Ruhe essen. Auch die Zubereitung einer Mahlzeit kann als festes Ritual gesehen werden.
  • Schlafzeiten: Schlafengehen vor Mitternacht, zeitiges Aufstehen am Morgen. Zu wenig Schlaf schwächt, aber auch zu viel Schlaf, da dann der Rhythmus und die Struktur fehlen.
  • Lege zwischendurch immer mal wieder eine Pause ein. Zum Beispiel während deiner Arbeit alle 1-2 Stunden eine kleine Pause von 1-2 Minuten, in der du tief durchatmest. Es gibt einige Achtsamkeits-Apps, die dich durch einen kleinen Signalton daran erinnern.
  • Bei längeren sitzenden Tätigkeiten gehe regelmäßig in die Bewegung. Kurz aufstehen, ans Fenster stellen, tief durchatmen und die Schultern kreisen, hüpfen, schütteln o.ä. . Bist du mit mehreren im Büro, lade deine Kollegen ein mitzumachen!
  • Bist du beruflich viel unterwegs und bewegest dich viel, plane entsprechend Zeiten der Ruhe ein.
  • Integriere kleine Rituale in deinem Alltag, z. B. wenn du von der Arbeit nach Hause kommst, in Ruhe eine Tasse Kaffee oder Tee trinken. Oder deinen Morgen 15 Minuten in Stille beginnen – auch wenn du dann evtl. vor allen anderen aufstehen musst! Ein schönes Abendritual vor dem Schlafen gehen ist, dir 3-5 Dinge aufzuzählen für die dankbar bist. – Dir fallen selbst bestimmt noch andere schöne Dinge ein, die du zu einem kleinen Ritual machen kannst.
  • Spüre zwischendurch immer mal wieder in dich und deinen Körper und nimm wahr, wie es dir gerade wirklich geht.

Schau einfach, was dir guttut und mach dann mehr davon! Mach es ohne Stress und Druck, sondern mit Freude.

Eine wunderbare Möglichkeit, um dich wieder mit deinem ursprünglichen Takt in Verbindung zu bringen, ist der Atem

atem-lebensrhytmusDie Atmung ist DAS Tonikum für unsere Lungenenergie und das wichtigste Bindeglied zwischen Körper, Geist und Seele. Mit Hilfe der Atmung können wir zur Ruhe kommen, wieder in unseren Rhythmus finden und uns wieder spüren.  Regelmäßige Atemübungen dienen daher deiner Regeneration und Stärkung.

Folgende Übungen können dir dabei helfen:

 

Atemübung 1:

  • Stelle dich aufrecht und entspannt hin, die Knie weich und entspannt, die Beine schulterbreit auseinander, dein Becken aufrecht. Atme nun langsam und weich tief durch die Nase ein. Die eingeatmete Kraft bei der Ausatmung ganz bewusst in den Bauch (in deine Mitte, Punkt unterhalb des Nabels) lenken. Auch hier ist der eigene Rhythmus wichtig. Du kannst die Übung solange durchführen bis du Ruhe und Zentrierung spürst. –mind. 10 x wiederholen.

Atemübung 2:

  • Setze oder stelle dich aufrecht vor ein geöffnetes Fenster. Atme langsam durch die Nase ein, bis du das Gefühl hast, dass die Lungen vollständig gefüllt sind. Atme dann langsam aus und forme dabei den Laut „sss“. (Ton ist wie ein scharfes, zischendes“ S“; so als würde Luft aus einem Reifen entweichen.)
  • Wenn du die Luft vollständig ausgeatmet hast, beginne wieder mit dem Einatmen. Diese Übung solltest du 24- bis 36-mal wiederholen und den ganzen Herbst über täglich ausführen.

Die Atemübung wirkt durch die Stärkung des Lungen-Qi vorbeugend gegen Erkältungen. Auch bereits bestehender Husten kann so gelindert werden.

Wenn es mal schnell gehen muss: 😉 

  • Stell dich morgens nach dem Aufwachen ans offene Fenster und nimm einige tiefe Atemzüge. Heiße den Tag willkommen!

Ich wünsche dir viel Freude bei der Findung deines Rhythmus!

Noch mehr zum Thema „Achtsame Lebenspraxis“ findest du auf meiner Seite www.herzens-raum.info

Solltest du noch Fragen haben, bin ich gerne für dich da!

Alles Liebe,

deine Ramona Wagener

www.naturheilpraxis-ramonawagener.de

 

Alle Artikel von Ramona Wagener findest du hier.


humantrust

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gefällt mir 128 Personen gefällt das

Wie hilfreich fandest du den Artikel?1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertungen: 5,00 von 5)

Diskussion

fan