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Gutes Leben für alle: Was ist das eigentlich?

Wenn es um das Thema „Nachhaltiger Lebensstil“ und „Bessere Welt“ geht, ist häufig von einem „Guten Leben für uns alle“ die Rede. Darüber haben auch schon viele kluge Köpfe vielerlei Disziplinen inspirierende und fundierte Gedanken gemacht. Alle haben ihre eigene Sicht auf die Dinge.

Was ist “Gutes Leben”? Antworten aus verschiedenen Disziplinen

Gutes LebenDas „Gute Leben für uns alle“ beschäftigt natürlich die Nachhaltigkeitswissenschaftler, die sich ihm eher aus der Perspektive eines „Wir müssen weniger, wir müssen uns beschränken“ sehen und diesem dafür den Namen „Suffizienzpolitik“ (also eine Politik des Weniger) geben – siehe dazu Buch mit diesem Untertitel von Prof. Dr. Angelika Zahrnt und Prof. Dr. Uwe Schneidewind.

Aus Sicht der Politik und Volkswirtschaft leistet der ecuadorianische Politiker und Intellektuelle Alberto Acosta mit seinem Werk „Buen Vivir – vom Recht auf gutes Leben“ einen Beitrag. Sein Plädoyer: Die indigenen Völker wissen noch, wie ein gutes Leben geht. Wir sollten uns ein Beispiel an ihnen nehmen. Ein gutes Leben in diesem Sinne meint ein „Zusammenleben in Vielfalt und Harmonie mit der Natur“. So setzte sich Acosta mit Erfolg dafür ein, dass in der Präambel der Verfassung Ecuadors die Rechte der Mutter Erde integriert wurden.

Für die Philosophen ist gutes Leben gleich Lebensart, die Kunst, das Leben mit Esprit und Würze zu genießen. So geht dieses Thema etwa der Publizist Rolf Dobelli in seinem Buch „Die Kunst des guten Lebens: 52 überraschende Weg zum Glück“ an.

Schließlich befasst sich auch die Szenerie von Coaching und Persönlichkeitsentwicklung mit diesem Thema. Der humantrust von Andrea und Veit Lindau nennt sich nicht ohne Grund Life Coaching Campus für ein gutes Leben. Hier bedeutet „Gutes Leben“ ebenfalls Glück, ein gelungenes Leben, Erfüllen der eigenen Vision. In Veit Lindaus Buch “Seelengevögelt: Manifest für das Leben” zeichnet nach, was ein “Gutes Leben” hier bedeutet, ein seelenvolles Leben.

Gutes Leben – Find your own style

All das gibt Hinweise darauf, was zu einem guten Leben gehören kann. Doch gibt es sicher nicht die eine feststehende Definition für DAS gute Leben. Das mag jede*r für sich selbst definieren. „Aber“, magst du dann vielleicht denken, „wenn das so ist, dann denkt doch jeder nur an sich selbst und sein eigenes feines Leben, dann werden wir die Welt insgesamt nicht zu einem besseren Platz machen. Dann bleibt alles beim Alten.“

Genießen wir schon ein “Gutes Leben”?
Bist du dir da so sicher?

Gutes-Leben-FragezeichenTrotz der immer weiter auseinander klaffenden Schere zwischen Arm und Reich auch in Europa, haben “wir” in der westlichen Welt einen immensen Wohlstand geschaffen. Wir dürfen unendlich dankbar dafür sein, du und ich, dass wir HIER leben und uns gerade jetzt mit diesem Text beschäftigen dürfen. Du kennst sicherlich dieses häufig zitierte Passage des US-amerikanischen Philosophen David Woodruff Smith „Wenn die Welt ein Dorf von 100 Einwohnern wäre…“: Dann hätten u.a. 80 unzureichende Wohnverhältnisse, wären 70 Analphabeten und 50 unterernährt.

Wie glücklich bist du WIRKLICH?

Trotzdem es uns vergleichsweise exorbitant gut geht, würden bestimmt die meisten von uns nicht unterschreiben, dass sie ein gutes Leben genießen. Die Tatsache, dass so viele Menschen an psychischen Erkrankungen und an Burnout leiden, sind deutliche Anzeichen dafür, dass es uns doch nicht so gut geht, wie es den Anschein hat. Das liegt zum einen sicherlich am Tempo und dem Erwartungsdruck unserer Leistungsgesellschaft (die wir uns übrigens selbst geschaffen haben).

Unterwegs im neuen Takt

Zum anderen bin ich fest davon überzeugt, dass wir uns tief in uns nach etwas sehnen, das ich „integrierte Geborgenheit“ nenne. Wir wollen im Grunde nicht nur in unsere eigene Tasche und im “Höher, schneller, weiter“-Leistungs-Modus wirtschaften. Wir wollen Sinn stiften in der Welt, wir wollen wirklich Gutes tun. Wir wollen Verbundenheit spüren, in Symbiose sein, zum Ganzen etwas beitragen. Dass wir den Höher-Schneller-Weiter-Takt nicht mehr länger mitmachen wollen, heißt übrigens nicht, dass wir im Bestehenden verharren wollen. Wir wollen uns sehr wohl weiter entwickeln und lernen, nur mit dem Bewusstsein, dass es wirklich gut für das Gesamtsystem ist.

Radikale Meisterschaft für ein gutes Leben

Gutes Leben-MeisterschaftIch glaube, dass sich dein Leben gut und erfüllt anfühlt, wenn du in diesem Sinne wirken kannst. Und ein solches Wirken geht nicht im Akkord und Schnell-Schnell. Einen guten sinnstiftenden Beitrag für diese Welt zu leisten, ist komplex. Dafür braucht es Ruhepunkte, in denen du dich mit dem Ganzen verbindest, wie auch integrale Fähigkeiten. Ich mutmaße, dass Arjuna Ardagh in seinem Buch „Radikale Meisterschaft“ einen Orientierungsrahmen für ein solches, auf allen Ebenen gutes, brillantes Leben skizziert.  Und daher freue ich mich schon sehr darauf, in Kürze mehr über seine Arbeit und seinen Ansatz zu erfahren und das auch hier zu teilen.

Das also sind meine momentanen Überlegungen dazu, was ein gutes Leben sein könnte.

Jetzt stelle ich DIR diese große Frage:
Was ist ein gutes Leben für DICH? Was macht für dich ein gutes Leben aus?

Danke, wenn du deine Gedanken mit mir und mit uns teilst.

Neugierige Grüße,

Steffi aka Stephanie Ristig-Bresser.

 

 

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Wenn du dich für die Arbeit von Arjuna Ardagh interessierst, dann gibt es hier einen spannenden Artikel über ihn:

Arjuna Ardagh: Radikale Brillanz – entdecke das Genie in dir

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