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Emotionales Essen- so kommst du wieder in das normale Essgefühl

Kennst du das? Dein Magen knurrt so laut, dass es jeder hören kann, du hast seit Stunden nichts gegessen und jetzt hängt er dir in den Kniekehlen. Du würdest alles geben für irgendwas Essbares, ein Stück trockenes Brot wäre gerade der Himmel auf Erden! Und wenn du es dann tatsächlich in Händen hältst, atmest du den Duft des frischen Brotes ein, genießt jeden Bissen und bist glücklich….

Das kennst du nicht???

Da bist du nicht alleine, das kennen leider nur noch die wenigsten Menschen, weder das Gefühl wirklich Hunger zu haben, noch ein Essen Bissen für Bissen zu
genießen. Wir snacken uns durch den Tag, Essen ist immer und überall verfügbar, wir essen hier ein Brötchen, dort ein Teilchen und zwischendrin knabbern wir irgendwas aus der Schreibtischschublade oder
– wir essen mittags um 12, weil da alle in der Firma essen

– wir essen am Nachmittag was Süßes, um den langen Arbeitstag zu überbrücken

– wir essen aus Frust weil wir uns über den Chef, den Partner, die Kollegin geärgert haben

– wir essen weil wir uns gestresst fühlen und uns über Essen beruhigen

– wir essen unterwegs beim Einkaufen, weil es noch so lange dauert, bis man zuhause ist

– wir essen auf der Heimfahrt im Auto oder während dem Bügeln

– wir essen nach dem Abendessen beim Fernsehen, weil es so gemütlich ist

– oder wir belohnen uns für alles was wir heute so geschafft haben
Es gibt unzählige Gründe warum wir essen, in den wenigsten Fällen ist es aber der einzig wirkliche Grund warum wir essen sollten: HUNGER 

Wenn das nur ab und zu mal passiert ist das auch nicht tragisch, wie im Urlaub oder auf einer Feier. Zum Problem wird es erst, wenn du tägliche Gewohnheiten hast, die dir nicht gut tun, dein Gewicht stetig steigen lassen oder auf Dauer sogar krank machen. 
Der Emotionale Hunger überfällt dich oft völlig unerwartet  und er verlangt nach einer ganz bestimmten Speise – und das ist sicher nicht Gemüse – sondern meist Süßes, Fettiges oder Herzhaftes. Emotionales Essen findet also immer statt wenn wir ohne Hunger essen und damit Gefühle stillen wollen. Dieses Essen steht für eine Ersatzbefriedigung und findet rein in deinem Kopf statt – und ist dadurch veränderbar! Oft überdeckt es eine Sehnsucht, nach etwas was wir noch nicht leben, was uns fehlt und wir essen um diese Leere zu stopfen.
Welche Gefühle können dahinter stecken?

In meinem letzten Workshop auf der Summer-Celebration in Kißlegg haben die Teilnehmerinnen folgende Gründe gefunden:

eemotionales essen 2Langeweile, Stress bei der Arbeit, Antriebslosigkeit, Frust, Einsamkeit, Wut, Belohnung, Angebot, Genuss, Lust, Überforderung, Müdigkeit, Probleme in der Beziehung, soziale Einflüsse…
Bei Stress wird z.B. das Hormon Cortisol ausgeschüttet was wiederum Heißhunger auslöst, d.h. bei Stress überfallen uns besonders oft Heißhungerattacken. Gerade in Stresszeiten verbraucht unser Körper aber auch MEHR Vitalstoffe, v.a. die Vitamine B 1 + B 6. Wenn wir jetzt zu Süßigkeiten greifen kommt es zu einem noch größeren Mangel, da auch Zucker die B-Vitamine zu seiner Verarbeitung im Körper verbraucht. Zusätzlich konsumierter Kaffee (schüttet noch mehr Stresshormone aus) und Fastfood (null Vitalstoffe) tun ihr übriges dazu.
Fragen die dir helfen deiner Sehnsucht auf den Grund zu kommen:

  • Wo kommen meine Essgewohnheiten her, was ist die Ursache?
  • Worauf habe ich wirklich Appetit, nach was gelüstet es mich in Wahrheit?
  • Welche Alternativen könnte ich mir stattdessen gönnen? (kein emotionales Essen als Alternative!)
  • Warum habe ich JETZT das Verlangen nach dieser Speise?
  • Was erhoffe ich mir davon und bin ich mir sicher dass sie mir das erfüllen kann?
  • In welchen Situationen neige ich zum emotionalen Essen?
  • Welches Bedürfnis steckt wirklich dahinter?

Um Antworten zu finden, kannst du dir eine Woche alle deine Situationen aufschreiben, in denen emotionales Essen eine Rolle spielte. So kommst du deinen Verhaltensmustern auf die Spur und kannst sie verändern. Sehr viele Muster kommen auch aus der Kindheit und sind im Unterbewusstsein abgespeichert. Die Kapazität unseres Unterbewusstseins ist ca. 60 000 mal größer als die des Bewusstseins, alles was wir denken, fühlen, hören, riechen, schmecken, sehen wird hier gespeichert und  bei Bedarf abgerufen. Wurdest du als Kind mit Essen belohnt, getröstet, ruhiggestellt, zum Mehressen verführt, durftest nicht „Nein“ sagen, dann wird sich dieses Verhalten auch im Erwachsenenalter wiederholen.
Dein Ziel sollte sein, dass Essen ein normales Verhalten ist, dass du essen kannst wenn du hungrig bist und v.a. dass du aufhören kannst wenn du satt bist. Dass du Angebotenes einfach ablehnen kannst und dass du erkennst wann du am Abend einfach nur erschöpft bist und nicht hungrig. Das Ziel ist, dass du erst an Essen denkst wenn dein Magen dir unmissverständlich klar macht dass er mal wieder was braucht.
Solange das noch nicht so leicht funktioniert musst du das üben.
Aber bitte sei geduldig mit dir, denn das geht nicht von heute auf morgen.
Die gute Nachricht: du kannst das täglich üben, denn essen müssen wir jeden Tag! Und mit nur einer kleinen Handlung am Tag FÜR deine Gesundheit,  sind das schon über 300 gute Handlungen im Jahr!
Diese Fragestellung oder Handlung hilft dir noch auf deinem Weg zur Erkenntnis:

  • Nach welchen Lebensmitteln gelüstet es dich? Warum? Kann dir die Konsistenz der Speise etwas sagen? (z.B. süße Cremes  – das Verlangen nach der Süße im Leben, scharf gewürztes Essen – Sehnsucht nach mehr Würze im Leben usw.)
  • Welche Auslöser verführen dich zum Essen? (z.B. Werbung im Fernsehen, eine bestimmte Uhrzeit, Gerüche, bestimmte Situationen)
    Welche wahren Bedürfnisse stecken dahinter?
  • Hast du Glaubenssätze, die dich hindern etwas zu ändern? (z.B. „ich schaffe das sowieso nicht…“?)
  • Gehe den Weg der Achtsamkeit, beim Essen, bei der Wertschätzung für deinen Körper, für dein Bewusstsein
  • Affirmationen helfen dir auf deinem Weg (z.B. „Alle guten Veränderungen in meinem Leben passieren mit Leichtigkeit“).

emotionales essen angehenIn meinem Workshop ab Ende September gehen wir den Weg der Achtsamkeit, um zu einem selbstbestimmten Esser zu werden, setzen uns persönlich gut gehbare Ziele, die zu deinem Alltag passen und wandeln negative Gewohnheiten in nährende Energie und Wertschätzung für dich um.
Kennst du emotionales Essen? Steckst du noch mittendrin oder hast du für dich einen guten Weg gefunden für bewusstes Essen und magst das mit uns teilen?
Ich wünsche dir viele kleine Freudenpunkte,

♥-lich, Alexandra

Küche RosenRot
Facebook: Küche RosenRot
Kartenset „Wohlfühlbox – 70 Karten für Deine Gesundheit“  Ein schöner täglicher Begleiter auf allen Ebenen

Ißt du auch manchmal aus emotionalen Gründen? Steckst du noch mittendrin oder hast du für dich einen guten Weg gefunden für bewusstes Essen und magst das mit uns teilen?

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