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Haustier statt Hausarzt?

Können Tiere Krankheiten ihrer Menschen übernehmen?

Ja, sie können. Eine schlichte Antwort – die ganze Komplexität dahinter gehen wir in diesem Artikel an.

Immer wieder schildern Tierärzt/innen und Tierheilpraktiker/innen  mir und vielen meiner Kolleg/innen, mit denen ich im Austausch bin,  dass auffallend oft Haustiere die gleichen Krankheiten haben wie ihre Menschen – über Rückenprobleme und Diabetes zu chronischem Husten  –  dies sind lediglich drei Beispiele von vielen. Es liegt  für diese Tiermediziner/innen und -behandler/innen sehr nahe, dass es energetische Einflüsse gibt, von Mensch zu Tier und umgekehrt.

Tiere übernehmen manchmal Krankheiten ihrer Menschen,- und das  aus vielen verschiedenen Gründen und zu unterschiedlichen Graden, und sie tun es manchmal bewusst und manchmal unbewusst.

Aber warum tun sie das? 

Vielleicht habt ihr selbst schon mal das Gefühl gehabt, dass ihr eurem Kind, eurem/r Partner/in oder auch eurem Tier eine Krankheit und Schmerzen abnehmen möchtet, wenn ihr nur könntet. Oder ihr wollt  sie vielleicht zumindest mit ihm teilen, damit es für beide erträglich ist.

Die gleiche Liebe, das gleiche Mitgefühl und die gleiche Empathie empfinden Tiere für uns.  Sie sperren sich nicht gegen die Energie, die von dem kranken Menschen ausgeht, sie nehmen sie auf und teilen sie mit ihm. Manchmal gelingt es ihnen, sie ganz zu übernehmen und ihre u.U.  zu diesem Zeitpunkt stärkeren Selbstheilungskräfte reichen aus, um beiden, Mensch und Tier die Gesundung zu ermöglichen.

Es gibt einige Bücher dazu (u.a. von Rüdiger Dahlke „Das Tier als Spiegel der menschlichen Seele“, in dem er auch auf das Übernehmen von Krankheiten eingeht). Zu bedenken gebe ich jedoch:  Sie tun es nicht immer, dieser Eindruck kommt manchmal auf.  Es wäre überaus einfach, wenn wir grundsätzlich sagen könnten „Das Tier hat diese Krankheit, ergo hat der Mensch jenes psychosomatisch dahinterstehende Problem“.

Nur sehr wenige Tiere geben ihre eigene Persönlichkeit völlig auf, um zu 100 % den Menschen zu spiegeln, dem sie nahe sind. Sie haben immer auch ihre eigenen genetischen, systemischen, durch falsche Fütterung oder durch Impfungen erzeugten oder anderweitig im Leben erworbenen Themen, die Krankheiten verursachen können. Auch ohne, dass ein Problem ihres Menschen dahinter steckt.

Es ist mir wichtig, dies voran zu stellen, damit im Nachfolgenden kein missverständlicher Eindruck erweckt wird.

Nun dazu, dass dieses „Auffangen/Übernehmen von Krankheiten“ tatsächlich geschieht:

Es kommt vor, dass ich z.B. eine bestimmte organische oder andere körperliche Problematik beim Tier spüre und die/der Kund/in äußert daraufhin „Auch ich habe damit Probleme“.  In meiner Praxis als Tierkommunikatorin gilt es immer wieder sorgsam hinzuspüren, inwieweit Fdas Tier eine Krankheit des Menschen übernimmt und inwieweit umgekehrt der Mensch auf meist unbewusste Weise dies für sein Tier tut.

Energie fließt in einer liebevollen Beziehung auf manchmal höchst subtile Weise in beide Richtungen – zwischenartlich ebenso wie zwischenmenschlich. Generell als auch in den vielen Einzelfällen kann  gewiss nicht absolut sicher und „beweisbar“  festgestellt oder diagnostiziert werden, welche Richtung überwiegt. Es ist auch nicht relevant. Weil Heilung erfahrungsgemäß meist gemeinsam erreicht wird.

Es gibt viele Menschen, die nur das Allerbeste für ihr Tier möchten und tun – die gesündeste artgerechte und biologische Ernährung, allumfassende Fürsorge,  die beste Versorgung mit Naturheilmitteln, Entgiftung, ausreichenden Kontakt mit Artgenossen gewährleisten etc. Und doch – das Tier ist ständig krank.

toschaWas daran liegen kann, dass all die Maßnahmen nicht fruchten (können), weil der Mensch nicht ebenso gut für sich selbst sorgt. Ein großer Wunsch der Tiere wird  erfüllt, wenn wir dies tun,  allein schon deshalb, weil sie sich dann entspannt zurücklehnen können, weniger für ihre/n Menschen mittragen müssen  und – von ihm oft noch unerkannte – Krankheiten übernehmen und offensichtlich werden lassen.

Da hilft es nicht, wenn Mensch sagt: „Ich möchte aber doch nicht, dass mein Tier so viel für mich übernimmt, bitte, es soll das nicht tun“. Sie tun es FREIWILLIG und weil sie es für notwendig erachten,  vielleicht auch unbewusst, jedoch die Botschaft und die Aufgabe dahinter ist meist: Lieber Mensch, schau auf DICH!

Gut, achtsam und mit viel Selbstliebe für sich selbst sorgen hat immer noch für manche Menschen etwas „Egoistisches“. Wenn sie es aber tun, damit es ihrem Tier besser geht (diese Rechtfertigung brauchen manche Menschen, weil ihnen Achtsamkeit für sich selbst somit  leichter fällt), dann steigen die Chancen, dass der Mensch sorgsam mit sich, seinem Körper, seiner Seele umgeht und all die guten Dinge auch für sich selbst tut. Ja, tatsächlich, alles, was wir uns selbst Gutes tun, tun wir auch unseren Tieren Gutes. Es ist für sie eine große Erleichterung.

Es kommt uns manchmal so vor, als ob die Umsetzung der wirklich und wahrhaftig guten Selbst-Fürsorge zu herausfordernd ist, nicht umzusetzen, unrealistisch, zu herausfordernd, einfach nicht zu schaffen wäre.  Es geht jedoch – mit Hilfe der Tiere und falls nötig, werden sie nachdrücklicher ;o). Durch ihr gelebtes Selbstverständnis („Es ist notwendig, gut für mich selbst zu sorgen“) reduzieren sie uns  auf das Wesentliche unser eigenes Leben betreffend, wenn wir nur bereit sind, die dafür nötige Selbstreflexion anzugehen. 

Damit meine ich natürlich keinen Kummer wie z.B. die Trauer um ein geliebtes Lebewesen, ob Mensch oder Tier. Da geht es nicht zwangsläufig um „Arbeit an sich selbst“, sondern meist darum, die Trauer, die Traurigkeit zuzulassen, zu achten und sie zu durchleben.

haustier Wenn dies in einem natürlichen Prozess geschieht, tragen die Tiere mit,  gerne und selbstverständlich, trösten oft hilfreicher, als es Menschen möglich ist. Dann, wenn ein gemeinsamer „gesunder“ und  heilsamer Weg zum Bewältigen von Seelenkummer gegangen wird, trägt das Tier keinen  Schaden davon, der sich in Form körperlichen Krankheiten  äußert.

Ein anderer Grund dafür, dass ein Tier sehr oft krank ist – obwohl doch alles Naheliegende für seine Gesundung getan wird – ist, dass der Mensch es braucht, meist völlig unbewusst. Wenn es ihm/ihr dauerhaft an Lebensinhalt, an Lachen und Freude, an Selbstliebe und -wertschätzung, an einer erfüllenden Aufgabe fehlt, dann wird sehr viel und natürlich unabsichtich, auf das Tier projiziert, was in Überfürsorglichkeit münden kann.

Dies geht dann tief in den seelisch-emotionalen Bereich hinein. Auch solche Belastungen übernehmen Tiere natürlich, und besonders dann ist es hilfreich, nein, wirklich notwendig, dass der Mensch sich  seinen Themen stellt, sie achtet und wahrnimmt, ins Handeln kommt und sie in der individuell benötigten Zeit auflöst. Falls nicht,  manifestieren sie sich oft in physischer Form bei seinem Tier. Wenn der Mensch nicht nach innen schaut, trägt das Tier es nach außen, damit es offensichtlich wird.

Und übrigens – all das gilt nicht nur für Haustiere, sondern natürlich ebenso für Pferde und andere Weidetiere, mit denen wir eng verbunden sind. Gerade Pferde übernehmen sehr direkt all unsere Belastungen, ob sie physischer oder psychischer Natur sind – wenn wir sie reiten, sitzen wir in ihrem energetischen Herzzentrum.

mara_khabar_girruEine Fallgeschichte dazu:  Das Pferd einer Kundin hatte schweren chronischen Husten, obwohl die Stute absolut artgerechtim Offenstall am eigenen Haus gehalten wurde und gewaschenes Heu bekam. Eine homöopathische Behandlung brachte ebenso wie Akupunktur und einige andere alternative Therapieansätze immer lediglich eine kurzzeitige Besserung, auch allopathische Mittel wirkten natürlich immer nur in der Zeit der Verabreichung und auch das nicht immer.

Als sie mich anrief, ob ich tierkommunikatorisch tätig werden könnte, um eventuelle psychosomatische Ursachen für den Husten zu ergründen, übermittelte das Pferd sehr deutlich das Gefühl, dass sie nur zusammen mit ihrer Besitzerin gesund werden kann, die unter asthmatischen Anfällen litt. Diese antwortete mir: „Nein, nein, erst einmal schau ich jetzt, dass Ruka gesund wird, dann kümmere ich mich um mich selbst“. Als ich erwiderte, dass es so nicht funktionieren kann und wird, war ihr das gar nicht recht. Sie wollte sich ihrem eigenen Thema nicht stellen, akzeptierte jedoch die Notwendigkeit und begab sich in klassisch homöopathische Behandlung, die viel aus- und auflöste. Es ging beiden dann einige Jahre weitaus besser, Husten- und Asthma-Anfälle wurden sehr selten – als sich jedoch alte Verhaltensmuster, als auch wieder stärkeres Asthma bei Rukas Besitzerin erneut einstellten und sie keine Bereitschaft zu einer weiteren Selbstreflexion zeigte, begann die Stute wieder zu husten, schwerer und unheilbarer als zuvor und musste eingeschläfert werden.

Bei chronischen Krankheiten ist es natürlich oft ein langwieriger Prozess, da geht es dann, wie dieser Fall zeigt, nur mit der Bereitschaft zu anhaltenden Veränderungen.

In diesem Sinne, liebe Leser/innen, möchte ich euch einladen:  sorgt gut für euch (auch, wenn es keine Tiere in eurem Leben gibt. Besonders dann ;o), weil dieser Spiegel nicht vorhanden ist) und tut vieles, das euch Freude und Lachen bringt …

Viel Freude mit der Kommunikation,

von Herzen

Karina Heuzeroth

 

Karina Heuzeroth ist seit 15 Jahren professionelle Tierkommunikatorin und Ausbilderin auf diesem Gebiet, sowie die 1.te Vorsitzende BVTK –  Bundesverband Tierkommunikation  

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