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Die Heilkraft der Meditation – 3 Wege, auf denen sie deine Gesundheit stärkt

Wahrscheinlich hast auch du schon öfter gelesen, dass regelmäßige Meditation für deine Gesundheit förderlich ist. Aber womöglich möchtest du dazu auch gerne wissen, warum das möglich ist und wie Meditationen auf deinen Körper und deine Psyche wirken? In diesem Artikel möchte ich dir drei Wege vorstellen, auf denen Meditationen auf deinen Körper und deine körperlich-geistige Gesundheit einwirken.

Gesundheit: mehr als nur symptomfrei

Bevor ich dir erkläre, wie sich Meditationen auf deine Gesundheit auswirken, möchte ich aber zunächst den Begriff „Gesundheit“ etwas näher beleuchten. Für mich bedeutet Gesundheit viel mehr, als nur frei von körperlichen Symptomen zu sein. Gesund ist, wer mit seinem Körper, dem Denken, dem Fühlen, seinem Umfeld und seiner Lebensaufgabe im Reinen ist.

Körper, Geist und Seele hängen direkt zusammen. Der Körper kann dabei als Leinwand betrachtet werden, auf der sich seelisch-geistige Prozesse abbilden. Hast du zum Beispiel viel Stress, wenn dein Denken sich um tausende, dringend zu erledigende To-dos dreht, wirst du dies früher oder später körperlich spüren. Durch Anspannung deiner Muskulatur, Rücken- und Kopfschmerzen, Magenprobleme oder ein Druckgefühl in der Brust.

Auch vergangene schmerzhafte Erfahrungen und Trauma oder negatives, angstbesetztes Denken wirken sich auf deinen Körper aus. In der Psychosomatik sprechen wir von Somatisierung, wenn sich unverarbeitete Gefühle und Erlebnisse auf der „Leinwand Körper“ zeigen. (Hierzu erfährst du noch mehr in meinem kostenlosen E-Book „Psychosomatik – wie Körper, Geist und Seele aus der Balance geraten“)

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Gesundheit umfasst weit mehr als die Abwesenheit von Fieber, Schnupfen, Husten

 

Sprechen wir also von Gesundheit, geht es nicht bloß darum, dass dein Körper keine Symptome zeigt. Sondern dass alle drei Ebenen „gesund“ sind. Und genau hierbei hilft Meditation:

Für deine Seele: Meditation verringert Anspannung, Angst und Stress

Meditieren bedeutet, bei sich anzukommen. Stress als Wurzel aller Erkrankungen und emotionalen Dysbalancen entsteht, wenn du den Bezug zu dir selbst verlierst und deine Aufmerksamkeit im Außen ist. In unserer reizüberflutenden, hektischen Welt wird deine Aufmerksamkeit immer wieder nach außen gezogen. Werbung, Social Media, Nachrichten – alles ist darauf ausgelegt, einen Teil deiner wichtigen Aufmerksamkeit zu erhaschen. Das führt dazu, dass dein Nervensystem regelmäßig überfordert ist. Die Nervensysteme von uns allen sind dadurch überfordert, so lange wir nicht den Fokus wieder von den äußeren Reizen abziehen und uns nach innen hin ausrichten.

Indem du deinen Fokus nach innen richtest und einfach nur deinen Atem beobachtest, geschieht Folgendes: Dein Nervensystem erkennt, dass es gerade keinen Alarm schlagen muss. Du gibst deinem Nervensystem und deinem Körper das Signal, dass gerade alles gut ist. Dadurch steigst du aus dem Gefühl der Überforderung aus, dein autonomes Nervensystem wird ausbalanciert. Zugleich wird der Parasympathikus, der Anteil deines Nervensystems, der für Entspannung und Regeneration zuständig ist, aktiviert.

Dein Körper bekommt so den Impuls, sich selbst zu heilen.

Automatisiertes Denken 

Ich weiß nicht, wer sich die Mühe gemacht hat, diese Zahl zu prüfen, doch es ist bekannt, dass ein Mensch im Durchschnitt 60.000 bis 70.000 Gedanken am Tag denkt.

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Bis zu 70.000 Gedanken haben wir durchschnittlich – pro Tag. Und längst nicht alle tun uns gut.

 

Die meisten dieser Gedanken bekommen wir nicht bewusst mit. Das ist wohl auch gut so – sonst würden wir wahrscheinlich alle durchdrehen. Doch diese Gedanken, die im Hintergrund ablaufen, beeinflussen, wie du dich fühlst und dein Leben siehst. Das Denken ist ein automatisierter Prozess. Diese unglaublich vielen Gedanken entstehen auf Basis von Glaubenssätzen und Denkmustern, die du dir im Laufe deines Leben zu eigen gemacht hast. Zu diesen Glaubenssätzen gehören auch Sätze wie: „Ich bin krank“, „Ich bin überfordert“, „Heilung ist nicht möglich“, „Alles ist so anstrengend, „Ich bin schwach“ und ähnliche.

Für deinen Geist: Meditation klärt dein Denken

Die Wissenschaft hat mittlerweile bewiesen, wie stark das eigene Denken auf körperliche Heilungsprozesse wirkt. Das zeigt schon der Placebo-Effekt. Menschen können durch ihre Überzeugungen und ihr Denken die entsprechenden, erwarteten körperlichen Reaktionen hervorrufen und heilen – auch wenn ihnen eine Zuckerpille statt eines wirksamen Medikaments verabreicht wurde.

In der Meditation werden dir deine Gedanken bewusster. Du beginnst, das Gedankenchaos stärker wahrzunehmen und bekommst mit, welche Muster im Hintergrund bei dir ablaufen. So kannst du dein Denken überprüfen und Glaubenssätze auflösen. Und das wiederum wirkt dann auf deine körperliche Gesundheit.

Stress wirkt auf das Immunsystem

Meditation und Achtsamkeit im Allgemeinen stärken dein Immunsystem, das ist heute ebenfalls wissenschaftlich bewiesen. Mit der Psychoneuroimmunologie gibt es sogar einen ganzen Wissenschaftszweig, der sich mit der Erforschung der Zusammenhänge deiner Psyche, deines Nervensystems und deines Immunsystems befasst.

Die Erkenntnisse, welche die Psychoneuroimmunologie bereits hat, sind eindeutig. So konnte festgestellt werden, dass Stress das Immunsystem maßgeblich beeinflusst. Stress entsteht auf viele Arten, nicht nur dadurch, dass du viel zu tun hast. Er entsteht – wie bereits oben erwähnt – eben auch durch vergangene und nicht aufgearbeitete Traumata, schmerzhafte Erfahrungen, negatives Denken, innere Konflikte und emotionalen Schmerz. Durch sie wird der Fight-Flight-Freeze-Mechanismus deines Nervensystems angeworfen.

Bei diesem Mechanismus bereitet sich dein Körper darauf vor, sich entweder einem Gegner im Kampf zu stellen, vor ihm wegzulaufen oder sich tot zu stellen. Alle Kraft und Energie fließen in deine Muskulatur, die sich bereit macht zum Absprung. Dein Herz wird schneller und kräftiger pumpen, um deinen Muskeln den nötigen Sauerstoff zur Verfügung zu stellen. Der Fokus liegt gerade nicht auf Regeneration und Heilung – deshalb werden alle Ressourcen aus deinem Immunsystem und der Regenerationsfähigkeit abgezogen.

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Flüchten, kämpfen oder erstarren – mehr Reaktionen kennt der Körper bei extremem Stress nicht

 

Die Folge: Dein Immunsystem kann seinen Job nicht mehr zu hundert Prozent machen. Dies wird zwar durch die entzündungshemmende Wirkung des Cortisols, einem Hormon, das bei Stress ausgeschüttet wird, kurzfristig abgepuffert. Langfristig gesehen kommt dadurch die Heilkraft deines Körpers komplett aus dem Gleichgewicht.

Für deinen Körper: Meditation stärkt dein Immunsystem

Das Fiese am Stress ist, dass du – wenn du ihn öfter oder längerfristig hast – lernst, diesen Stress als „normal“ zu empfinden. Das bedeutet: Auch wenn die schädliche Wirkung der Stresshormone vorhanden ist, wirst du diesen Stresslevel vielleicht nicht bemerken, sondern als normal empfinden. Und ein Tag mit nur fünf statt zehn Terminen kommt dir dann entspannt vor, obwohl dein Körper das anders sieht.

Meditation bringt dich raus aus dem Fight-Flight-Freeze-Modus. Sie führt deinen Körper in den jetzigen Moment zurück. So erkennst du, was es wirklich bedeutet, entspannt zu sein. Du beginnst zu spüren, wann dein Körper sich tatsächlich regeneriert und kannst echte Regenerationsphasen in deinen Alltag einbauen. Dein Immunsystem wird seine Arbeit wieder voll aufnehmen und beginnen, deinen Körper zu reparieren und gesund zu halten.

Wenn du mehr über die heilsame Kraft von Meditation auf deinen Körper, aber auch dein Denken und dein Fühlen erfahren möchtest, höre doch mal in meinen Podcast „Glücklich und gesund auf deinem Herzensweg“ rein. Du findest ihn auf meiner Homepage projecthappiness.de. Hier findest du auch noch weitere Vorteile der Meditation sowie einen Anfänger-Guide inklusive einer geführten Meditation, um das Meditieren in deinen Alltag zu integrieren.

Alles Liebe,

deine Martina

 

 

Der Beitrag war für dich spannend und nun möchtest du noch mehr erfahren? Bei Veit Lindau findest du vertiefende Informationen sowie zu verschiedenen Themen kostenlose geführte Meditationen zum Ausprobieren und Vertiefen.

 

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