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Hilfsbereitschaft – so hält sie deine Partnerschaft lebendig

Nicht immer bedarf es in Sachen Hilfsbereitschaft vieler Worte. Taten bringen unsere Nächstenliebe oft weit mehr zum Ausdruck und lassen unsere Partner staunen.

Im August war ich für eine Woche auf einem Seminar in Südtirol. Auch wenn ich vieles selbst in die Hand nehme, solange ich zu Hause bin – bin ich einmal weg, kann ich ganz entspannt loslassen. Ich weiß nämlich, dass alles in dieser Woche auch ohne mich funktionieren wird. Ob es die Gartenarbeit ist, die Versorgung unserer Katzen, die Wäsche oder das Frühstück für unseren Sohn. Auch dieses Mal hatte mein Mann die Wohnung bereits gesaugt und geputzt, als ich zurückkam. Die Wäsche war gebügelt und für die nächsten Tage hatte er für mich Gemüse und Obst eingekauft, damit ich meiner Rohkost frönen konnte.

hilfsbereitschaft

Oft sind es die kleinen, aber liebevollen Gesten, die uns die Liebe unseres Partners zeigen

Hilfsbereitschaft als Zeichen der Liebe

Diese Art von Hilfsbereitschaft gibt mir das Gefühl, für meinen Mann wichtig zu sein und geschätzt zu werden. Er wusste, dass ich mich darüber freue. Wenn ich mich um den Haushalt kümmere, die meisten Einkäufe erledige, seine Hemden bügle und darauf achte, dass immer ein Arbeitshemd bereit hängt, dann ist das meine Art zu zeigen: Du bist mir sehr wichtig. In dem Moment, wo ich seine Hemden bügle, vermisse ich meinen Mann und freue mich schon, wenn er nach Hause kommt. Jedes Mal, wenn er dann die gebügelten Hemden sieht, bedankt er sich bei mir. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass solch ehrlich gemeinte Handlungen deine Partnerschaft immer wieder aufs Neue beleben.

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Gegenseitige Wertschätzung hält eine Beziehung lebendig und vital

Stelle Fragen

Viele Frauen und Männer beklagen sich, dass sie nicht mehr dieselbe Aufmerksamkeit von ihrem Partner geschenkt bekommen wie vor der Hochzeit. Vieles ist eingeschlafen und die Partnerschaft ist zur reinen Routine geworden. Wie konnte es überhaupt dazu kommen? Wenn man sich kennenlernt, ist man sehr bemüht, sich gut zu benehmen. Man möchte dem anderen gefallen. Die Aufmerksamkeit ist ganz auf die neue Person gerichtet. Alles finden wir interessant, wir hören gespannt zu und stellen neugierig Fragen.

Sollte dir das Zuhören und Fragen stellen in deiner Partnerschaft abhanden gekommen sein, dann rate ich dir, dieses wieder schnellstens zu aktivieren. Mit aktivem Zuhören und Fragen stellen zeigst du deine|n Partner|in, dass er/sie dir nicht egal ist. So erfährst du, was ihn/sie bewegt und worüber er/sie sich Gedanken macht. Nur so hast du die Möglichkeit, eine Kommunikation zu beginnen und darauf einzugehen.

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Aufrichtiges Interesse am Befinden des Partners signalisiert ihm Wertschätzung

Möchtest du das aktive Zuhören in eurer Beziehung wieder mehr kultivieren, können dir z. B. folgende Sätze den Einstieg erleichtern:

  • „Erzähl mir mehr“
  • „Klingt interessant“
  • „So habe ich das noch gar nicht gesehen“
  • „Sprich weiter“
  • „Das verstehe ich“
  • „Wie meinst du das?“
  • „Erklärst du mir das näher?“
  • „Davon möchte ich mehr erfahren“

Was bereitet deinem Partner Freude?

Zuhören und Fragen stellen wird dein|e Partner|in wie Balsam auf der Seele empfinden. Doch wie steht es um seine/ihre Freude? Hilfsbereitschaft deinerseits wird sicherlich für viel Freude sorgen. Aber vielleicht gibt es darüber hinaus noch etwas? Wenn du vergessen hast, wie du ihm/ihr eine Freude machen kannst, dann empfehle ich dir, dich an die Zeit zu erinnern, wo ihr euch kennen gelernt habt:

  • Wie hast du damals gezeigt, dass du an ihm/ihr interessiert bist?
  • Womit hast du ihn/sie überrascht?
  • Womit konntest du ihm/ihr eine Freude machen?
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Kleine Überraschungen geben der Beziehung immer wieder einen “Frische-Kick”

Denkst du heute noch manchmal daran, deine|n Partner|in wissen zu lassen, dass er/sie für dich wichtig ist?  So zeigst du deinem/deiner Partner|in, dass du gerne mit ihm/ihr zusammen bist.

Hier noch ein paar Anregungen, wie du Freude bereiten kannst:

  • Du bringst von Zeit zu Zeit das Essen mit nach Hause und ersparst ihm/ihr das Kochen.
  • Es ist ein lauer Sommerabend und du deckst den Tisch auf der Terrasse oder dem Balkon.
  • Du begleitest deine|n Partner|in auf eine Vernissage o.ä., die ihm/ihr wichtig ist, dich jedoch langweilt.
  • Du bringst Blumen mit, einfach so, ohne einen bestimmten Anlass.

Wenn die Hilfsbereitschaft sich langsam verabschiedet

Oft ist es so, dass sich mit der Zeit beim Partner auch Gewohnheiten einschleichen, die uns so gar nicht gefallen. Diese könnten sein:

  • Dein Mann/deine Frau trifft sich viel zu oft mit seinen/ihren Freunden
  • Es ist für ihn/sie selbstverständlich geworden, dass du dich um alle Termine kümmerst
  • Er/sie lässt den vorbereiteten Müllsack stehen, statt ihn mit runter zu nehmen, um ihn in den Container zu werfen
  • Er/sie erwartet, dass ……………………………………………………. (ergänze für dich diesen Satz)

 

Womit könnte dir dein Partner heute seine Liebe zum Ausdruck bringen? Welche Hilfsbereitschaft würdest du dir wünschen?

Ergänze die folgenden Sätze mit vier deiner Wünsche:

  • Ich wünschte, er/sie würde …………… (… 1 x in der Woche den Rasen mähen)
  • Ich wünschte, er/sie würde …………… (… sich um die Kinder kümmern, während ich koche)
  • Ich wünschte, er/sie würde …………… (… mir ohne Anlass Blumen mitbringen)
  • Ich wünschte, er/sie würde …………… ( die Katzen ohne Aufforderung füttern)
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Es ist völlig legitim, dem Partner/der Partnerin die eigenen Wünsche auch einmal mitzuteilen

Teile ihm/ihr deine Wünsche mit und erwarte nicht, dass er/sie von selber drauf kommt. Es ist nicht böse von ihm/ihr gemeint, wenn er/sie von dir erinnert werden will. Im Gegenteil, er/sie wird dir dafür dankbar sein! Sag ihm/ihr, dass auch du im Gegenzug auch wieder mehr auf seine/ihre Bedürfnisse eingehen möchtest. Frage ihn/sie, was er/sie sich von dir wünscht.

Hilfsbereitschaft von beiden Partnern, die von Herzen kommt und wirklich ehrlich gemeint ist, kann eurer Partnerschaft wieder zum Aufschwung verhelfen.

Ich hoffe, mein Beitrag konnte dir auch diesmal hilfreich sein.

Alles Gute,

Silvia

www.silviamajka.at

Über Silvia:

miteinander-reden-silvia

Vor ca. 20 Jahren begann meine Arbeit als Kommunikations-Coach. Schon in sehr jungen Jahren erkannte ich, dass Worte eine Wirkung haben, die in den Gesichtern der Menschen und in deren Körperhaltung zu lesen ist. Worte können einen Menschen beispielsweise erröten lassen,  verlegen oder auch wütend machen, vielleicht sogar zum Stottern bringen.  Ich habe Müttern in Seminaren die Kraft der Worte vermittelt und ihnen geholfen, ihre Kinder besser zu verstehen.  Heute gebe ich Workshops rund ums Thema Kommunizieren in der Partnerschaft und coache Frauen, wie sie ihre Gefühle und Bedürfnisse in der Partnerschaft ausdrücken, damit diese beim Partner ankommen und Missverständnisse vermieden werden. Kommunizieren in der Partnerschaft darf leicht sein und Freude machen.

+++

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Richtig kommunizieren: Wie Beziehungen mit dem Gefühle-Wortschatz aufleben

 

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