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Kollektiver Schöpfungsraum für eine bessere Welt

Wie wir die Noosphäre zur Weltrettung nutzen können.

Jetzt ist das Jahr fast schon vorbei, mit Riesenschritten geht es auf Silvester zu. Früher zu meiner Jugendzeit und auch in früheren Erwachsenenjahren machte sich in diesen Tagen fast Langeweile breit. Es war wie das Warten aufs Christkind, nur viel unspektakulärer. Denn die Geschenke waren ausgepackt, es ging nur darum, auf Silvester zu „warten“. In Kindertagen füllte sich die Zeit damit, die Geschenke zu erspielen und die Weihnachtsserien zu schauen, die in diesen Tagen liefen: Timm Thaler, Silas oder auch das Nesthäkchen. Als ich älter war, trafen wir uns mit Freunden.

Neuer Zeitgeist im Anlauf: Die Rauhnächte begehen

noosphaere-rauhnächteIn den letzten Jahren hat es sich für mich zunehmend zum Ritual etabliert, die Rauhnächte zu begehen: Ich ziehe mich zurück, gehe in die Stille, nehme Rückschau auf das vergangene Jahr, ziehe Bilanz. Und ich schmiede Pläne für das kommende Jahr. Ich gestalte diese Zeit immer bewusster, weil ich spüre, dass mir dieses Innehalten gut tut, Struktur gibt und mich vor allen Dingen die kommenden Monate intensiver erleben lässt. Viele meiner Freund*innen und Bekannten schließen das Jahr ähnlich ab.

Auch wenn ich vorwiegend in Kreisen unterwegs bin, die dafür offen sind, weil sie in der Regel Wert auf Spiritualität legen, spüre ich: Das ist Zeitgeist. Immer mehr Menschen halten eine bewusste Rückschau, fassen nicht nur einfach gute Vorsätze. Da ist mehr dahinter. Da ist etwas im Aufbruch, die Ahnung davon, dass wir nicht nur im Kleinen sondern im großen Ganzen diese unsere Welt beeinflussen können. Weitere Indizien dafür: Nachdem Jeanne Ruland mit ihrem Standardwerk „Das Geheimnis der Rauhnächte. Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte“ im Jahr 2009 den Anfang machte, ist in den letzten Jahren die Literatur zum Thema förmlich explodiert.

Vom Egoding zum kollektiven Traum

Wenn „wir“ früher gute Vorsätze fassten – wie etwa abzunehmen, mit dem Rauchen aufzuhören, Sport zu treiben, das Studium abzuschließen oder ähnliches, dann war es in der Regel „unser Egoding“. Heute erforschen wir in den Rauhnächten die neue Zeitqualität. Natürlich geht es primär noch immer um uns, doch wir spüren, dass wir gleich schwingen, in der gleichen Zeit unterwegs sind. Mit diesem Artikel möchte ich dich einladen, noch einen Schritt weiter zu gehen: Wie wäre es, wenn wir zu Silvester hin nicht nur mentale Wunsch-Feuerwerke für uns selbst gen Himmel schickten, sondern zusätzlich erträumten, wie wir uns eine bessere Welt insgesamt vorstellen?

Dein Traum von einer besseren Welt ist gefragt

noosphaere-TraumweltJetzt magst du vielleicht den Kopf schütteln und denken: „Das ist doch vertane Zeit und Energie. Ich will mich auf mich konzentrieren und meinen eigenen Kram auf die Kette kriegen.“ Doch das ist zu kurz gedacht: Dein Erleben, dein Leben, dein gutes Leben ist so gut wie die Welt, in der du lebst. Unser individuelles Erleben ist sehr entscheidend davon geprägt, welche kollektive Muster wir uns gemeinsam erschaffen haben und sie befolgen. Wenn du dir also selbst ein glückliches, gesundes und erfolgreiches 2018 wünschst, dann du tust du sehr gut daran, dir zusätzlich die Welt zu erträumen, in der du leben willst. Zwar gilt natürlich der berühmte Spruch von Mahatma Gandhi:

„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst in dieser Welt.“

Doch genau dieser Spruch ist zugleich ein Schlüssel und ein weiterer Beweis dafür, dass es Sinn macht, dir deine zukünftige Wunschwelt zu erträumen: Um die Veränderung zu sein, brauchst du eine ganz klare Vorstellung davon, in welche Welt du hineinleben willst. Logisch, oder? (Welche Werkzeuge zum kollektiven Träumen du nutzen kannst, habe ich dir im hier verlinkten Artikel skizziert.)

Die Noosphäre mit positiven Utopien fluten

noosphaere-UtopieJetzt magst du einwenden, dass das ja nur bloße Gedanken sind, die keinen Unterschied machen. Doch vielleicht hast du schon einmal von diesem Phänomen gehört, welche sich Noosphäre nennt. Der Begriff Noosphäre – erstmals entweder vom Theologen Pierre Teilhard de Chardin oder aber vom Geochemiker Wladimir Iwanowitsch Wernadski verwandt – bezeichnet den „Raum aller denkbaren Gedanken“. Stell dir also vor, „wir“ fluten diesen Raum mit positiven Utopien einer möglichen besseren Welt. Stell dir vor, „wir“ „manifestieren“ diese Gedanken auch noch, indem wir sie beispielsweise in den digitalen Netzwerken veröffentlichen. Glaubst du nicht auch, dass das einen Unterschied machen kann? Denk an den mahnenden Aphorismus aus dem Talmud:

„Achte auf deine(n)

… Gedanken, denn sie werden deine Worte.
… Worte, denn sie werden deine Handlungen.
… Handlungen, denn sie werden deine Gewohnheiten.
… Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
… Charakter, denn er wird dein Schicksal.“

Wenn du diese Sätze mal nicht mit gedanklich erhobenen Zeigfinger liest, sonst als Aufmunterung und Inspiration zum Träumen auffasst, dann kann es ganz schön motivierend sein, sich eine Utopie von einer besseren Welt zu erschaffen.

 

In dem Sinne wünsche ich dir eine freudvolle, entspannte und innige Silvesterfeier, bei der du dir Zeit nimmst, nicht nur gute Vorsätze für dich selbst zu fassen, sondern auch kühn eine bessere Welt zu visionieren. Und ich wünsche dir ein fantastisches, gesundes und glückliches 2018.

Hoffnungsfrohe Grüße

Steffi aka Stephanie Ristig-Bresser.

 

 

 

PS: Ich freue mich, wenn du deinen Traum einer besseren Welt (und welchen Beitrag du dazu bereit bist zu leisten) im Kommentarbereich mit uns teilst.

PS: Wenn dir das zu spooky ist: Beim Träumen allein darf es natürlich nicht bleiben. Ganz logisch, wir brauchen auch handfeste Handlungen. Die Plattform Utopia hat in diesem Artikel zehn gute Taten zusammengetragen, mit denen du deinen Beitrag leisten kannst, um diese Welt zu einem besseren Platz zu machen.

+++

Wenn dieser Artikel dich inspiriert hat, lies doch in folgenden Beitrag aus der Serie “Make. World. Wonder.” von Steffi hinein:

Selbstermächtigung: Dein Geschenk an die Welt

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