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Innere Arbeit: Lebensweg vom Schmerz in die Freude

Schmerzhafte Erfahrungen und Schicksalsschläge gehören zum Leben dazu. Aus ihnen können wir lernen, an ihnen wachsen wir und wir gehen stärker aus ihnen hervor. So sollte es zumindest sein. Das ist die große Chance, die in allen Tiefpunkten im Leben verborgen ist. Dazu ist es jedoch nötig, mit einer bestimmten Perspektive auf die Situationen zu schauen. Es ist innere Arbeit nötig und Heilung. Zeit und Selbstreflektion. Wie diese innere Arbeit aussehen kann und wie du vom Schmerz zurück in deine Lebensfreude finden kannst liest du in den folgenden 5 Schritten.

Schritt 1: Übernehme Eigenverantwortung

Erkenne an, dass alles was du in deinem Leben heute siehst bewusst oder unbewusst, komplett oder zum Teil von dir erschaffen wurde. Vorsicht, hierbei geht es nicht darum, dass du dich schuldig fühlst für das was du erlebt hast. Ich weiß, es gibt viele Erfahrungen – vor allem solche die andere Menschen mit einschließen – die wir nicht alleine zu verantworten haben. Wenn ein geliebter Mensch stirbt warst es sicherlich nicht du alleine, die oder der das veranlasst hat. Es gibt größere Zusammenhänge, die unser Denken einfach nicht verstehen kann. Worum es viel mehr geht ist, dass du über den Gedanken, dass du auf seelischer Ebene einen Anteil an deinen schmerzhaften Erfahrungen hast raus kommst aus der Opferrolle. Du beginnst zu sehen, dass du nicht hilflos bist sondern es einen größeren Plan gibt. Einen Plan, der dir Erfahrungen schenkt – so schmerzhaft sie auch sein mögen – und dich an diesen Erfahrungen wachsen lässt.

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Sich aus der Opferrolle zu befreien, ist der erste Schritt vom Schmerz in die Freude

Wenn du über diesen Gedanken deine Opferrolle ablegen kannst, kommst du wieder ein Stück zurück in deine eigene Kraft. Du veränderst dein Gefühl für dein Leben. Weg von Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein – hin zu dem Gefühl, dein Leben beeinflussen und verändern zu können. Und so kommst du zurück in deine Eigenverantwortung.

 

Schritt 2: Sage JA zu dem, was in deinem Leben ist

Solange du deine Erlebnisse nicht annehmen kannst und in einer Abwehr gegenüber deinen Erfahrungen bleibst, bleibst du gefangen im Schmerz. Das, wogegen wir uns wehren, das was wir ablehnen und versuchen zu verdrängen wird stärker. Der Schmerz, der sich unbeobachtet fühlt wächst und frisst sich durch dein Sein. Er sucht sich seinen Weg durch dein Unterbewusstsein, vielleicht über deinen Körper (Stichwort Psychosomatik und Somatisierung) und wird so zu einem fiesen Dieb deiner Lebensfreude und Kraft.

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Oft präsentiert uns das Leben die karmischen Lektionen so lange, bis wir sie verstanden haben

Dazu kommt, dass du nur verändern kannst, was du siehst. Du musst deine Erfahrungen annehmen, damit sie heilen können. Du musst ihnen ins Auge blicken, denn solange sie sich vor dir verstecken, kannst du sie nicht verarbeiten. Es geht um Heilung auf spiritueller, energetischer und ganzheitlicher Ebene. Erfahrungen die du gemacht hast und die noch nicht verarbeitet sind, durch eine Erweiterung deines Bewusstseins an die richtige Stelle deines Körper-Geist-Seele-Systems einzuordnen. Sie werden dort zu einer bewussten und neutralen Erinnerung, wo sie ihre Emotionalität verloren haben.

 

Schritt 3: Lasse deine Gefühle zu

Ein erfülltes, freies und glückliches Leben zu leben bedeutet auch, das ganze Spektrum an Gefühlen zulassen zu können. Es geht im Leben nicht nur darum, immer happy zu sein und alles zu einer großen Party zu machen. Das ist schön, doch ebenso brauchen wir auch das Gegenteil. Wir brauchen Tiefe, wie brauchen das Gefühl von Trauer und ja, wir brauchen es auch, Schmerz fühlen zu können. Besonders wenn es darum geht, schmerzhafte Erfahrungen zu verarbeiten und wieder in die Lebensfreude zu kommen. Weil es mit dem Energiesystem so funktioniert (und Freude ist pure Lebensenergie): In unserer dualen Welt hat alles immer zwei Seiten, Gegensätze. Auch Gefühle. Liebe vs. Angst, Freude vs. Traurigkeit, Kraft vs. Schwäche und so weiter. Wenn du also unterdrückst was für dich unangenehm ist, unterdrückst du gleichzeitig das erwünschte Pendant. Und insgesamt gesehen deine ganze Lebensenergie.

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Verdrängen bringt uns nicht weiter – es geht um das Annehmen und überwinden der Dualität

Wenn Gefühle wieder fließen können, steigt deine Kapazität das Leben zu erfahren wieder an. Das Leben wird bunter, es bekommt mehr Höhen, aber auch mehr Tiefen. Deine Erfahrungen werden intensiver. Doch gleichzeitig wirst du auch lernen, mit diesen Höhen und Tiefen auf eine gesunde Weise umzugehen.

 

Schritt 4: Entscheide dich neu und setze eine kraftvolle Intention

Jede Veränderung beginnt mit einer klaren Entscheidung. In einer Entscheidung und einer scharfen Intention liegt so unglaublich viel Kraft. Deine Entscheidung etwas zu verändern und deine Situation anders zu betrachten, ist wie das GO für deine Entwicklung. Und deine Intention ist wie der Laserpointer, der auf dein Ziel zeigt. Du brauchst beide um voran zu gehen. Und du brauchst sie, um dem Universum zu zeigen, dass du es ernst meinst. Dass du bereit bist, dich auf den Weg deiner inneren Heilung zu begeben. Und dass du Freude statt Schmerz wählst. Vielleicht versuchst du dein Leben zu kontrollieren. Vielleicht möchtest du die Oberhand über deinen Entwicklungs- und Heilungsprozess behalten. Doch leider ist das meistens nicht möglich. Es kommt ein Punkt in deinem Prozess, da musst du loslassen und dich an eine höhere Kraft als dein Ego-Wille übergeben.

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Heilung hat immer auch mit Loslassen zu tun

Nenne diese Kraft wie du willst – das Universum, dein higher Self, deine Seele, Gott – aber eins ist klar: Es kommt der Punkt, an dem du “alleine” nicht weiterkommen wirst. Es kommt der Punkt, da darfst du dich in die Hände des Lebensflusses geben. Da darfst du die über deinen Weg erarbeitete Eigenverantwortung, ein Stück weit wieder abgeben und in den großen Plan vertrauen.

 

Schritt 5: Vergebe dir selbst und anderen

Höre auf, dich und andere zu beurteilen und zu verurteilen. Jeder Mensch handelt so, wie er es im Moment kann. Ja, es gibt schlimme Dinge die passieren. Dinge, die keinem Menschen passieren sollten. Diese möchte ich auf gar keinen Fall schönreden. Doch wenn du frei sein willst von deinen schmerzhaften Erfahrungen und wieder mehr Lebensfreude erfahren möchtest, dann darfst du vergeben. Dir selbst und anderen. Du darfst erkennen, dass es nur dir selbst schadet wenn du in deinem Schmerz feststeckst. Dass du dich dadurch selbst bestrafst. Und deinen Schmerz immer wieder aufs Neue durchlebst. Freude stellt sich dann wieder ein, wenn du dich von deinen Urteilen befreit hast.

 

Wie stehst du dazu? Bist du deinen Weg aus dem Schmerz und zurück in die Lebensfreude bereits angetreten? Welche Erfahrungen hast du gemacht?

Alles Liebe,

deine Martina

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