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Integrale Medizin

Integrale Medizin: Stärke dein Immunsystem und sag Infekten Adieu…

Wie durch integrale Medizin tiefergehende Heilungsprozesse und eine echte Stärkung des Immunsystems möglich sind.

Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Teile. Das zeigt sich auch in der Medizin immer mehr. Krankheit, aber auch Heilung entsteht oftmals aus vielen Aspekten, die die Schulmedizin außer Acht lässt.

Dr. Matthias Struve hat sich dem Thema “Integrale Medizin” verschrieben. Fortan können wir uns jeden Monat auf einen Artikel zu diesem Thema freuen und heute gibt es – passend zur kalten Jahreszeit – Teil II…

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Dieser Artikel widmet sich, passend zur Jahreszeit, dem Thema Infektanfälligkeit – und damit unserem Immunsystem.

Was macht uns aus integraler Sicht anfällig für Infekte – und umgekehrt: Was stärkt uns gegenüber Infekten?

Kurz zu unserem Immunsystem ein paar Worte: Wichtig für eine gesunde Abwehr sind intakte Barrieren. Das betrifft die Haut genauso wie den Darm.

Unser Körper verfügt über ein differenziertes Abwehrsystem, das Bakterien, Viren und Pilze abfängt und vernichtet. Dabei sind zwei Systeme voneinander zu unterscheiden:

Das so genannte unspezifische Abwehrsystem richtet sich ganz allgemein gegen eingedrungene Krankheitserreger. Es entfernt diese Keime unabhängig von der Spezifität der Erreger. Dieses System ist ständig in uns aktiv.

Das zweite System, das spezifische Abwehrsystem, geht gezielt gegen Krankheitskeime und Fremdsubstanzen vor. Diese spezifische Abwehrfähigkeit muss erst erworben werden, nachdem der Erreger erkannt worden ist und gegen den Antikörper gebildet werden konnten.

Bei einem Erstkontakt wird also eine Immunität aufgebaut, die dann bei einem weiteren Kontakt über Jahre abgerufen werden kann. Viele Krankheiten bekommt man daher nur einmal im Leben (z. B. Masern, Mumps, Röteln).

Von den Zellen des spezifischen Abwehrsystems bleiben nach der Infektion „Erinnerungs-Zellen“ zurück, die bei einem erneuten Kontakt mit dem Erreger sofort aktiv werden und somit eine erneute Erkrankung verhindern.

Auf diesem Prinzip beruht auch das „Impfen“. Obwohl ich das Prinzip des Impfens genial finde, stehe ich aus verschiedenen Gründen der heutigen flächendeckenden und wenig hinterfragten „Impfwut“ kritisch gegenüber, was ich gerne in einem der weiteren Artikel genauer erkläre.

Wiederkehrende Infekte sind für die Betroffenen wirklich sehr lästig. Auf der objektivierbaren Ebene ist eines oder beide der vorgenannten Systeme ineffektiv.

Eine Infektion ist immer eine Heilreaktion auf ALLEN Ebenen

So sehen wir das in der integralen Medizin zumindest. Einerseits versucht unser Körper mit Hilfe immunologischer Reaktionen wie Fieber und anderer Entzündungsreaktionen wie u.a. vermehrter Schleimbildung mit Husten und Schnupfen das gestörte Gleichgewicht wiederherzustellen, damit so auf immunlogischer Ebene der Keim vernichtet oder ausgeschieden wird.

Auf einer anderen Ebene kann es sein, dass das System versucht einen Ausgleich zwischen Überbeanspruchung (z. B. Arbeit) und ausreichenden Ruhephasen herzustellen und somit ein fieberhafter Infekt, der uns zur Ruhe zwingt einen zusätzlichen Sinn bekommt.

Auf der objektivierbaren Ebene gibt es u.a. folgende Ursachen für ein geschwächtes Immunsystem:

  • zu wenig Schlaf, Sonnenlicht, Bewegung an der frischen Luft
  • unsere Ernährung führt oft zu Übersäuerung, Gift- und Schlackenbelastung des Organismus, Vitamin– und Vitalstoffmangel
  • zu viel Alkohol/Nikotin, Umweltgifte (Pestizide oder Giftstoffe aus Industriechemikalien wie chlorierte Kohlenwasserstoffe, Benzol, Schwermetalle wie z. B. Quecksilber in Amalgam; Blei; Cadmium aus Düngemitteln), Schimmelpilz in Wohnräumen
  • Ungleichgewicht der Darmflora und Pilzerkrankungen des Darms
  • chronische Nieren- und Darmerkrankungen
  • Elektrosmog
  • Störfelder wie Zahnherde und andere chronische Infektionsherde wie z. B. schleichende Streptokokken Infektionen der Mandeln
  • Medikamente wie u.a. Cortison, Antibiotika, Schmerzmittel und Therapien wie Strahlentherapie und Chemotherapie
  • Hohe körperliche Belastungen wie Leistungssport, Operationen

Es gibt auch sehr seltene Erbkrankheiten mit einer Entwicklungsstörung des Immunsystems. Diese Erkrankungen werden als Primäre Immundefekte (PID) bezeichnet.

compassioner_immunsystemDie nicht messbaren Ursachen, die meines Erachtens einen erheblichen Beitrag zu unserer Gesundheit und damit auch zu einem gesunden Immunsystem beitragen, sind unsere persönlichen, individuellen und seelischen Belastungen: Zu viel Stress, Reizüberflutung, chronische ungelöste Konflikte, Mangel an Selbstliebe und Liebe, Ängste, Einsamkeit und depressive Verstimmungen.

Eine höchst mögliche Kongruenz zwischen dem, was ich fühle, was meinen Werten entspricht und dem, was ich nach außen lebe, ist meiner persönlichen Erfahrung und Beobachtung nach ein ganz wesentlicher Faktor für ein gesundes Immunsystem.

Ebenso, ob ich das Immunsystem störende Faktoren „kompensieren“ kann oder nicht. Anders gesagt, meine Lebensführung spielt eine wesentliche Rolle, ob ich anfällig durch das Leben gehe oder ob ich in meiner Kraft bin und damit weniger anfällig für Infekte bin.

Wissenschaftlich nachgewiesen und auch nach meinen Beobachtungen in der Praxis sind Faktoren, die das Immunsystem stärken können, folgende:

  • Eine gesunde und ausgewogene Ernährung.
  • Eine gesunde Darmflora, da ein Großteil unseres Immunsystems im Darm sitzt (Peyer‘sche Plaques).
  • Ausreichend Sport, insbesondere Ausdauersport stärkt unser Immunsystem – zu viel jedoch kann das Gegenteil bewirken!
  • Ausreichend erholsamer Schlaf.
  • Formen der Meditationen (Zen-Meditation, Tai Chi, Qi Gong u.a.).
  • Eine erfüllende Sexualität stärkt unser Immunsystem nachweislich!
  • Sinnvolle orthomolekulare Vitalstoffe – möglichst natürliche – können Infektionen verhindern oder aber den Verlauf verkürzen.
  • Wovon ich zudem überzeugt bin und was ich in meiner Praxis beobachten darf ist, dass unsere Gesundheit und unser Immunsystem stark ist, wenn das was wir im Alltag hauptsächlich tun unsere „Passion“ ist – uns durch und durch begeistert. Tun wir eben genau das was uns erfüllt und sozusagen „glückselig“ macht, stärkt das unser GESAMTES System – und auch unsere unmittelbare Mitwelt – also insbesondere unsere Mitmenschen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine Infekt-freie und GLÜCKliche Winterzeit und wenn nicht, dass ihr die Signale eures Körpers dankbar annehmen und ihm die Ruhe gönnen könnt, die er offenbar jetzt gerade braucht. Vielleicht eine gute Zeit, in sich zu lauschen…

Herzlichst, Matthias

www.dr-struve-integrale-medizin.de

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humantrust

 

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