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Kooperation

Vom IQ zum WeQ – Kämpfst Du noch oder kooperierst Du schon?

Warum Kooperation in der Arbeitswelt in der heutigen Zeit unerlässlich geworden ist beschreibt in diesem Gastartikel Annette Freund:

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Bist Du auch jemand der meint, alles alleine schaffen zu müssen? Willst Du es anders? Dann habe ich gute Nachrichten für Dich!

In diesem Compassioner-Artikel erlebst Du, warum wir die Illusion des kompetitiven Einzelkämpfertums verlassen dürfen, um mit Kooperation sinnhafte und innovative Lösungen für die Herausforderungen in unserer Arbeitswelt zu finden und wirklich umzusetzen.

Hast Du auch Lust auf eine echt gute Zusammenarbeit, in der wir erblühen und auch noch richtig gute Lösungen entwickeln?

I have a dream – Kooperation everywhere

Martin Luther King hat in seiner berühmten „I have a dream“-Rede 1963 für Millionen Menschen ein inspirierendes Bild von einer in Freiheit und Gleichheit vereinten Nation entworfen.

Auch ich habe einen Traum für unsere Art der Zusammenarbeit im 21. Jahrhundert:

  • Von einer Arbeitswelt, in der jeder Einzelne von uns authentisch, stark und bewusst lebt, mit seinen Werten verwurzelt ist und dementsprechend handelt und arbeitet.
  • Dann können wir Teams bilden, die nicht nur zu guten Leistungen performen, sondern auch kreativ und flexibel mit anderen Teams interagieren.
  • Somit können wir gemeinsam zu Lösungen kommen, die auf einem höheren Niveau liegen und alte destruktive Strukturen in Unternehmen und Organisationen transformieren.
  • Mein Traum ist es, dass die Jahrtausende lang überbetonten männlichen Erfolgsprinzipien durch weibliche Erfolgsprinzipien ergänzt werden.
  • Mein Traum ist es, dass wir als Organisationen und Menschheit unser gewaltiges Potential nutzen, um die Herausforderungen unserer Zeit wirklich zu lösen.

Und ich bin überzeugt, dass das Wissen für die Lösungen längst vorhanden ist. Was es braucht ist lediglich ein Shift in unserem Denken und Bewusstsein. Doch wie geht das?

Schauen wir uns an, wie solche Shifts in der Vergangenheit das Welt- und Wirtschaftsgeschehen entscheidend veränderten:

Von der Eisenbahn zum Internet und wie weiter? – der 6. Kondratieff

Wir erleben immer wieder konjunkturelle Schwankungen in unserer Wirtschaftswelt. Neben den kurz-und mittelfristigen Schwankungen mit einer Dauer von 3-11 Jahren, gibt es die langen Konjunkturzyklen, auch Kondratieff-Zyklen genannt, mit einer Periode von 40-60 Jahren. Auslöser dieser langen Wellen sind bahnbrechende Erfindungen, sogenannte Basisinnovationen. Diese erschaffen wiederum führende industrielle und kommerzielle Sektoren.

Seit dem späten 18. Jahrhundert haben 5 Kondratieffzyklen stattgefunden:

  1. Dampfmaschine und Textilindustrie
  2. Eisenbahn und Stahlindustrie
  3. Elektrotechnik und Chemie
  4. Automobil und Petrochemie
  5. Informationstechnik

Jede dieser Basisinnovationen hat nicht nur einen neuen Konjunkturaufschwung hervorgerufen, sondern revolutionär unsere Arbeits- und Lebensbedingungen verändert.

Und was kommt jetzt als nächstes nach dem IT-Zyklus?

Prof. Dr. Nefiodow, der bereits den IT-Zyklus vorausgesagt hatte, beschreibt in seinem Buch „Der 6. Kondratieff“, dass sich zum ersten Mal ein Soft-Faktor als Basisinnovation für den nächsten langen Zyklus abzeichnet, die „Psychosoziale Gesundheit“.

Ein wesentlicher Aspekt der „Psychosozialen Gesundheit“, auf den ich mich beziehe, ist die Kooperation, „Die hohe Kunst, Beziehungen zu anderen Menschen so zu gestalten, dass sie von allen Beteiligten als fruchtbar empfunden werden.“

Erkennst Du diese Riesen-Chance? Hier kann wirklich jeder einzelne von uns mitwirken. Hast Du Lust dazu? Bei mir fängt mein ganzer Körper an zu brizzeln, wenn ich mir das Ausmass der Möglichkeiten bewusst mache.

Die Praxis zeigt es

Kooperation_CompassionerEin Beispiel: Während meiner Tätigkeit als internationale Projektleiterin leitete ich einst Projekte u.a. von Produktions-Standort-Verlagerungen. Es gab jede Menge Hindernisse und Herausforderungen zu bewältigen: Ich hatte eine funktions-übergreifende Teamsitzung angesetzt und erinnere mich noch heute mit Begeisterung an den Moment als sich die höhere Lösung aus der gemeinsamen Diskussion herauskristallisierte. Es war förmlich wie eine reife Frucht, die vom Baum fiel. Die Lösung war wirklich grösser als die Summe aller Einzellösungen und danach lief das Projekt geschmeidig weiter. Faszinierend!

Dieses Phänomen begleitete mich über die verschiedenen Stationen meiner Industriekarriere und ich begann es zu erforschen:

Das Kooperationsprinzip kennen wir auch aus der Natur und von unserem Körper. Beispielsweise kooperieren unsere einzelnen Körperzellen und Organe auf hervorragende Weise miteinander. Vereinfacht ausgedrückt: Hört die Kooperation auf, werden wir krank (Krankheit = dis-ease (engl.))

Vergleichen wir ein Unternehmen oder Organisation mit unserem Körper, die verschiedenen Funktionen bzw. Abteilungen mit den Organen, dann wird schnell deutlich wie wichtig die gute Zusammenarbeit bis zu jedem einzelnen Mitarbeiter, jeder Körperzelle ist. Wie wirkst Du als ganz besondere Zelle in Deiner Arbeit, in Deinem Unternehmen? Und wie kooperierst Du mit den anderen Zellen in bei Deiner Arbeit?

In den letzten Jahrzehnten wurden die Themen Kooperation, Kommunikation und Teamarbeit in vielen Unternehmen stark gefördert. Angesichts der Bedeutung, die diesen Themen zugeschrieben wird, entfalten sie in vielen westlichen Unternehmen immer noch nicht ihr volles Potential. Woran liegt das?

  • In westlichen Management-Strukturen werden individuelle Performance und Konkurrenz zwischen den Mitarbeitern weiterhin hauptsächlich gefördert, be- und entlohnt.
  • Trotz mehr Frauen in Führungspositionen, Frauenquoten etc. werden in westlichen Unternehmen auch heute noch männliche Erfolgsstrategien wie „Eroberung, Konkurrenz, Zielorientierung und Fokus“ höher bewertet als weibliche Erfolgsstrategien wie „Kooperation, Intuition, Teilen und Hüten“.3 Bitte nicht missverstehen: jeder Mensch trägt männliche und weibliche Anteile in sich, das Animus und Anima- Prinzip, und kann somit auch auf beide Erfolgsprinzipien zurückgreifen und sie einsetzen.
  • „Entweder-Oder“-Logik/Verhalten schränkt unseren Entscheidungs- und Lösungs-Spielraum ein. Es wird Zeit den Blickwinkel zu weiten und grösser zu denken.
  • Wenn der Teambuilding-Ansatz verfolgt wird, werden die verschiedenen Phasen –  Forming, Storming, Norming, Performing  – in typischer Weise durchlaufen. Als oberstes Ziel gilt es „High Performing Teams“ zu bilden.

Performing Teams sind sehr leistungsfähige und -bereite Teams. Individueller Einsatz und Weiterentwicklung der persönlichen Fähigkeiten und Potentiale stehen nicht im Widerspruch zur Leistungsentwicklung des Teams, sondern sind Grundvoraussetzung und streben nach Balance. „Best Practice Sharing“ ist ein wichtiges Tool. Klingt erstmal vielversprechend, oder?! Wo ist der Haken?

Oft entstehen jedoch Barrieren gegenüber anderen Teams innerhalb der Organisation. Es findet eine Art „Hautbildung“ gegenüber anderen Teams statt, was zu Silo-Denken führt. Ein klassisches Beispiel aus meiner Praxis ist Marketing vs. Sales: „Marketing hat ja keine Ahnung, was wir draussen brauchen!“ „Sales folgt ja nicht der Strategie!“ etc. Kennst Du das? Wie erlebst Du das auf Deiner Arbeit? Was ich so inspirierend finde, ist, dass an diesem Innovationszyklus wirklich jeder einzelne von uns im Arbeitsalltag mitwirken kann. Bist Du bereit?

KooperationIm zweiten Teil dieses Compassioner-Themas, der in der nächsten Woche erscheint, widme ich mich den Fragen:

  • Welche Lösungsansätze gibt es?
  • Welchen Beitrag kannst Du konkret leisten?
  • Was sind die Vorteile von Reforming Teams gegenüber Performing Teams?
  • „Sowohl-als-Auch“ als Booster für die alte „Entweder-Oder“ -Denke
  • Und was hat es mit dem Megatrend WeQ auf sich?

Lass Dich inspirieren!

Mit kooperativen Gruß,

Annette Freund

www.inspiredmove.ch

Annette Freund ist Gründerin und Managing Director der Unternehmensberatung FREUND INSPIRED MOVE in der Schweiz. Sie begeistert sich für Veränderungsprozesse: Strong Individuals! Reforming Teams! Transforming Organizations!

 

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