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Iss dich GLÜCKLICH – die Rolle der Ernährung bei Stress, Depression und Burnout

Egal mit wem man spricht, jeder jammert über zuwenig Zeit und zuviel Stress. Fast jeder kennt jemanden der an einer Depression leidet oder das Burnout-Syndrom diagnostiziert hat. Die Zahl dieser Erkrankungen steigt nicht nur , v.a. kommen immer mehr junge Menschen mit psychosomatischen Beschwerden in unsere Praxis. Als allgemeine Ursache wird der tägliche Stress angesehen, der zu große Ehrgeiz, ein Helfersyndrom, Angst oder auch zu wenig Selbstbewusstsein.

Aber kann nicht auch die tägliche Ernährung bei Depression eine Rolle spielen?

Das wird leider viel zu wenig berücksichtigt. Dabei hat es einen ganz wesentlichen Einfluss auf mein Wohlbefinden welche Nahrungsmittel ich meinem Körper zuführe. Und da wir täglich – mehrmals – essen müssen, lohnt es sich dies mal  genauer anzuschauen.

Alleine die Tatsache WER bestimmt, was in den Supermärkten liegt und damit über meine Gesundheit entscheidet, sollte uns schon nachdenklich werden lassen, nämlich Großkonzerne, staatliche Behörden, Nahrungsmittelindustrien und sogar Pharmaindustrien – ob diese wirklich daran interessiert sind dass wir uns naturbelassen und vitalstoffreich ernähren? Wohl eher nicht. Die Zutatenlisten auf den vielen bunten Packungen sind lang und  fast nicht zu durchschauen. Und es besteht tatsächlich – und das wurde vielfach wissenschaftlich  nachgewiesen – auch ein Zusammenhang zwischen der Ernährung und psychischen Erkrankungen, z.B. dem Ausbruch von Depressionen. Darum können wir nicht nur vorbeugend etwas für unser Wohlbefinden tun, sondern auch bei einer bestehenden Erkrankung haben wir durch unsere tägliche Nahrungsauswahl die Macht den Verlauf einer Depression oder eines Burnouts positiv zu beeinflussen.

2011 wurde eine Meta-Studie über 11 Langzeituntersuchungen zu unipolaren Depressionen und/oder Anzeichen einer Depression bei Erwachsenen im Alter von 18 – 97 Jahren veröffentlicht, die Ergebnisse zeigten eindeutig dass die Ernährung  das Risiko an Depressionen zu erkranken positiv beeinflussen kann. Prof. Andrew Stoll (Uni Harvard) sieht die Veränderungen in den Nahrungsinhalten als wesentliche Ursache für die Veränderungen in der menschlichen Psyche. Die gewaltigen Veränderungen in unserer Ernährung haben zu den steigenden Raten psychiatrischer Erkrankungen beigetragen“.

Welche Stoffe gehören zu den Risikofaktoren?

Da haben wir an erster Stelle FABRIKZUCKER jeglicher Art, der uns nicht nur körperlich krank macht sondern auch unsere Psyche ganz wesentlich beeinflussen kann. Durch die starken Auswirkungen auf unseren  Blutzuckerspiegel und auch durch den konstanten Mangel an B-Vitaminen (Zucker + Weißmehlprodukte verbrauchen B-Vitamine)  kommt es z.B. zu: großer Müdigkeit/chronischer Müdigkeit, Konzentrationsstörungen/Lernschwächen, Hyperaktivität, Aggressivität, Depressionen, Kopfschmerzen, Gereiztheit, Schwindel usw.

Warum sind B-Vitamine so wichtig für uns? Sie sind an allen Vorgängen des Nervensystems beteiligt.

Prof. Sclafani, Prof. der Psychologie am Brooklyn College in New York sagt:  „Zucker erzeugt im Gehirn die gleichen Aktivitätsmuster wie süchtig machende Drogen“. 

Und vor allem: Zucker macht Appetit auf MEHR, er ist ein Suchtstoff!

Der nächste große Punkt der eine Rolle spielt in Bezug auf unsere Psyche und Ernährung sind die TRANSFETTE. Transfette kommen in der Natur nicht vor, sie werden hergestellt um Öle schnittfest und länger haltbar zu machen.  „Wissenschaftler der Universitäten von Las Palmas de Gran Canaria bestätigten das erhöhte Risiko für Depressionen durch den Konsum von Fast Food und kommerziellen Backwaren. An der sechsmonatigen Studie, die im Frühjahr 2012 in dem Fachblatt Public Health Nutrition veröffentlicht wurde, nahmen knapp 9.000 Testpersonen teil. Es stellte sich heraus, dass diejenigen, die im Laufe der Studie stark verarbeitete Nahrungsmittel zu sich nahmen, eine zu 51 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit aufwiesen, an einer Depression zu erkranken“. (Quelle: http://cordis.europa.eu/news/rcn/34469_de.html)

Forscher machen vor allem die Transfettsäuren für Depressionen verantwortlich, weil sie m Körper bestimmte Entzündungsstoffe fördern (Interleukin 6  und C-reaktives Protein) und die Neurotransmitter im Gehirn stören, was letztlich unsere Stimmung beeinträchtigt. Auch körperlich wirken Transfette schädlich indem sie Herzerkrankungen fördern, Darmkrebserkrankungen, Allergien, Unfruchtbarkeit, Übergewicht usw. Transfette

 sind nicht nur in Pommes, Donuts, Hamburgern, Croissants, Chips sondern können auch in Margarine, Keksen, Instantsuppen, Müsliriegeln usw. enthalten sein.

Noch ein unterschätzter Punkt für unser körperliches und seelisches Wohlbefinden ist der Konsum von KAFFEE: Für viele ist Kaffee kein Genussmittel mehr, den man sich vielleicht am Sonntag zu einem Stück Torte gönnt, sondern Kaffee ist alltäglich präsent, der Aufputscher, das „ohne komm ich nicht  in die Gänge-Getränk“. Gerade wer in der Leistungsspirale ist, Stress hat ohne Ende, der greift zwischendurch immer wieder zur Tasse Kaffee.

Wie wirkt Kaffee im Körper?
Ernährung bei depression kaffee
Trinken wir Kaffee, wird Adrenalin ausgestoßen, d.h. die Muskeln werden angespannt, der Blutzuckerspiegel steigt an um zusätzliche Energie freizusetzen, der Puls und die Atmung beschleunigt sich, die Aufmerksamkeit wird gesteigert. Wenn der Adrenalin-Kick wieder abebbt bekommt man Anzeichen wie Erschöpfung, Müdigkeit, Kopfschmerzen. Dies ist dann der Moment für den nächsten Gang zum Kaffeeautomaten. Wer seinen Körper konstant auf einem hohen Koffeinlevel hält, verweilt permanent in einer körperlichen Stresssituation und hat parallel noch den Stress von Außen. Gleichzeitig reduziert der Körper den beruhigend wirkenden Neurotransmitter Serotonin.  In diesem permanenten Alarmzustand des Körpers kommt es zu Erschöpfung, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen.

In Stresszeiten bräuchte unser Körper eigentlich MEHR Vitalstoffe, aber gerade da ernähren wir uns besonders schlecht mit viel Fast Food und Kaffee/Energydrinks usw. Die körperliche Reaktion auf Stress ist dieselbe wie bei Koffein: Adrenalin wird ausgeschüttet.  Folgt auf die Stresssituation keine Ruhephase mehr gerät das Gleichgewicht von Körper und Seele  dauerhaft in Schieflage.  

Bei Patienten mit Depressionen ist immer auch ein Mangel an Botenstoffen, den sog. Neurotransmittern festzustellen. Diese Botenstoffe sind an der Weiterleitung der Nervenimpulse beteiligt. Die bekanntesten und wichtigsten Vertreter sind Serotonin und das Dopamin. Besonders ein Serotoninmangel kann zu Depressionen führen. Ist nicht genügend Serotonin vorhanden, bricht unser Gefühlsleben in sich zusammen, wir werden ängstlich, unzufrieden, grundlos gestresst, zickig, schlecht gelaunt und anfällig für Migräne und Depressionen.

Wie kannst du dem gezielt entgegenwirken?

In dem du täglich genügend naturbelassene Nährstoffe wie Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate zu dir nimmst und v.a. auch genügend Vitalstoffe (Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Enzyme etc.) die die Bildung von Serotonin und Dopamin fördern! Es hat keinen Sinn nur eiweißlastig oder kohlenhydratfrei/-reduziert oder auch fettfrei zu leben. ALLE diese Nährstoffe sind wichtig für dich und deinen funktionierenden Stoffwechsel. 

Kohlenhydrate sind unsere Hauptenergiequelle, Fette sind Energielieferanten und sorgen dafür dass wir bestimmte Vitamine überhaupt aufnehmen können (auch Omega-3-Fettsäuren!) und Eiweiße/Aminosäuren brauchen wir für die Bildung von Neurotransmittern (z.B. den „Glückshormonen“). Bestimmte Mineralstoffe und Spurenelemente sind gut für unsere Nerven und unterstützen unsere Leistungsfähigkeit.

gute Ernährung bei depressionDas heißt aber nicht dass du jetzt Eiweißkonzentrate oder zig verschiedene Ergänzungsmittel nehmen musst, die Schöpfung hat es so eingerichtet dass alles DA ist in unseren frischen naturbelassenen Lebensmitteln, die z.B. für gute Nerven sorgen und bei Stress helfen, als Stimmungsaufheller wirken oder Unruhe mindern. Vitamine die für Vitalität sorgen und für ein ausgeglichenes Gemüt usw.  Eine Liste mit Beispielen findest du hier http://eideloth-rott.de/infothek/     Da das Thema sehr komplex und umfangreich ist kannst du mich bei weiteren Fragen gerne kontaktieren.

Und ganz wichtig: Wenn du bemerkst dass du in die Stressspirale rutschst, sorge gut für dich und nimm dir tägliche Auszeiten, kommt es schon zu körperlichen Symptomen hol dir Hilfe bei einem erfahrenen Heilpraktiker oder naturheilkundigen Arzt der sich v.a. mit dieser Symptomatik (Psychsosomatik) gut auskennt (z.B. Unterstützung der Erkrankung durch Psychotherapie, Homöopathie, Aromatherapie, Akupunktur, Entspannungsmethoden, Pflanzenheilkunde).

Ich wünsche euch Allen einen lichtvollen bunten Herbst,

♥-lich, Alexandra 

Ganzheitliche Ernährungs- und Gesundheitsberatung, www.kueche-rosenrot.de,

Vortrag zum Thema: http://www.kueche-rosenrot.de/html/ausserhalb.php

 

Welches Essen macht dich glücklich? 

 

 

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