Kategorien Anzeigen

Erfolg Body Arbeit Beziehungen Deine Welt Glück Seele Podcasts humantrust @Redaktion

Auf dem Weg zum Beruf & zum Leben meiner Träume

… und was die KarmaKonsum-Konferenz damit zu tun hat.
Meine Geschichte und ein Podcast mit Christoph Harrach, dem Gründer der KarmaKonsum-Konferenz

Ich bin mir sicher, dass dir diese beiden Zeilen aus dem Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse schon einmal über den Weg gelaufen sind:

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.“

Sie sind beliebt für Geburtsfeiern, Geschäftseröffnungen, fürs Willkommen-Heißen von neuen Dingen. Doch wie geht es dann weiter? Was kommt nach dem aufregenden Zauber des Anfangs? Hermann Hesse findet:

„Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten.“

„Weiter, immer weiter“ – dabei hängt dieser Weg entscheidend davon ab, ob wir uns auch mal trauen, von den herkömmlichen Trampelpfaden abzuweichen, auch mal von der Autobahn abzufahren. Gerade dann, wenn wir etwas Neues schaffen, diese Welt verändern, sie besser, wahrer, schöner machen wollen, ist es wichtig, unbetretenes Terrain zu entdecken.

Wenn ich einmal die letzten knapp 20 Jahre meines Berufslebens rekapituliere, dann erkenne ich, dass ich früher so manchen Weg, der freilich da gewesen wäre, nicht gesehen habe. Er war nicht als Möglichkeit meines Denkhorizonts vorhanden.

Leider nicht geil: Keine Lücke im Lebenslauf

Du kennst sicher auch den Spruch „Sie haben da eine Lücke im Lebenslauf“ „Ja, war geil“, der immer mal wieder in den Social Networks kursiert. Wenn ich meinen eigenen Lebenslauf betrachte, dann gibt es dort allerdings so gut wie keine Lücken. Denn mein früheres Konzept eines „guten“ beruflichen Wegs sah das null vor. „Erfolgreich“, das war in meinen Augen jemand, der Karriere in einem Weltkonzern machte. Ich arbeitete in einem DER deutschen Weltkonzerne, bei der Volkswagen AG. Einige Jahre begleitete mich ein ziemliches Unbehagen, das ich nicht näher benennen konnte. Heute weiß ich, dass meine damalige Tätigkeit für mich keinen Sinn machte. Ich bin ganz im Kontext des “Höher, schneller, weiter” aufgewachsen. Kein Platz für Auszeiten. Gradlinig raste ich meinen Weg auf der Überholspur.

Vom Greenwashing zur Genossenschaft

Vor zehn Jahren dann, wagte ich meinen ersten Ausstieg, verabschiedete mich von Volkswagen, startete ganz bewusst in die Freiberuflichkeit, machte Nachhaltigkeitsberichterstattung für größere Agenturen – auch für Volkswagen. Das Thema Greenwashing klopfte an, schließlich galt Volkswagen jahrelang als eines der nachhaltigsten Unternehmen Deutschlands, gewann in aller Regelmäßigkeit Preise für seine Corporate Social Responsibility. Irgendwann konnte ich mein Unbehagen benennen, die Schere zwischen Unternehmenslicht im Außen und Untenehmensschatten im Innen war einfach zu groß. Ich orientierte mich neu, gründete mit anderen 15 Unternehmer*innen eine Genossenschaft. Musketierprinzip. Schulterschluss statt Konkurrenz, alles auf Augenhöhe. Doch wir waren noch nicht weit genug, versetzten einander Dolchstöße, kommunizierten hinterrücks, mit Neid und den vielen Schatten, die wir selbst mit uns schleppten. So kam es dazu, dass das Projekt scheiterte. Wir waren zu früh für uns.

“Lass mich Teil einer nachhaltigen Unternehmerbewegung sein”:
KarmaKonsum als Startpunkt eines neuen Weges

Doch meine Sehnsucht nach einem guten, wertschätzenden Unternehmertum blieb wie die Sehnsucht danach wirklich zu begreifen, was denn ein gutes Leben ist. Ich suchte Antworten. Bei meinen Recherchen stieß ich auf die Veranstaltung KarmaKonsum, eine Konferenz für Nachhaltigkeit im Business, Aktivismus, persönlichen und gesellschaftlichen Wandel mit anschließendem Greencamp, einem offenen Konferenzformat, bei dem alles Teilnehmer*innen selbst Themen einreichen konnten. Ich lud also zu einem Workshop ein, den ich schlicht nach meiner Sehnsucht benannte „Lass mich Teil einer nachhaltigen Unternehmerbewegung sein“ frei nach dem Tocotronic-Titel „Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein“. Zum Workshop kamen über 20 Unternehmer*innen und Gründer*innen. Zu einigen von ihnen habe ich bis heute Kontakt, bspw. zu Felix Weth von fairmondo, die sich als faire Alternative zum Riesen Amazon begreifen. Das war im Jahr 2013 (nicht im Jahr 2014, wie ich im Podcast sage ;-)…). Seitdem hat sich so manches geändert.

Von meinem jetzigen Standpunkt aus betrachtet, ist die damalige KarmaKonsum-Konferenz eine für mich zentrale Weggabelung hin zu einer sinnstiftenderen Tätigkeit gewesen. Und oh Wunder: In diesen Tagen ab Sonntag, 17.09.2017 bis Samstag, 01.10.2017, steht wieder eine KarmaKonsum-Konferenz vor der Tür, diesmal online. Über 50 spannende Referent*innen werden dir alternative Wege aufzeigen, deinen Horizont erweitern. Ich lade dich herzlich ein, dort mal vorbeizuschauen, vielleicht tut sich auch für dich dabei etwas Neues auf. Die  Veranstaltung ist übrigens kostenfrei.

KarmaKonsum: Erkenne die Chancen und ein Podcast mit Christoph Harrach, dem Gründer von KarmaKonsum

Weil Karmakonsum mir so viel bedeutet hat, habe ich mich sehr gefreut, dass ich die Möglichkeit hatte, Christoph Harrach, den Gründer der KarmaKonsum-Konferenz im Vorfeld der Konferenz zu interviewen. Im Interview berichtet er über seinen eigenen Weg, gibt dir inspirierende Tipps, wie du dich auf dein Karma-Business zubewegen kannst und  erzählt natürlich auch über die KarmaKonsum-Konferenz . Hör doch mal rein:

 

 

*********************************

Ticketverlosung *** Ticketverlosung *** Ticketverlosung *** 

Die zehnte KarmaKonsumKonferenz findet

vom 17.9. bis zum 01.10.2017 als Online-Konferenz statt.

Du kannst dich hier anmelden.  Ferner verlosen wir unter allen Compassioner-Leser*innen

auf unserer Facebookseite drei Konferenzpakete.

Schau heute ab 13 Uhr auf unserer Facebookseite vorbei, wenn du Interesse hast.

*********************************

Wenn dieser Artikel spannend für dich war, interessiert dich vielleicht auch der zweite Part meiner Kolumne Make.World.Wonder:

B wie Big Picture oder: Der Bauplan für eine bessere Welt

 

Gefällt mir 229 Personen gefällt das

Wie hilfreich fandest du den Artikel?1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)

Diskussion

Trag dich in unseren Newsletter ein und hole dir dein Gratis-Geschenk für Compassioner-Leser:


Das große Coaching Paket von Veit Lindau.
Sichere dir diesen wertvollen Leitfaden für ein erfülltes, glückliches Leben.

 

Wir schenken dir:
o 4 Audiovorträge mit Veit Lindau
o 1 Geführte Meditation
o Den Lebenskompass

Trag dich dazu hier ein:

 



* Mit der Eintragung bestätige ich die Informationen zum Datenschutz insbesondere nach §13 DSGVO zur Kenntnis genommen zu haben.

 

 

 

fan