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Wie du Kinder liebevoll in die Selbstverantwortung führst

Mit diesen sechs Ideen kannst du Kindern helfen,  Selbstverantwortung zu erlernen.

Ich finde eines der wichtigsten Ziele in der Begleitung der Kinder ist, sie in die Selbstverantwortung zu führen. Sie auf ihrem Weg zu lebensstarken und lebensbejahenden Persönlichkeiten zu begleiten.

Kinder bei der Selbstverantwortung unterstützen:

Ich möchte in diesem Artikel meine Inspirationen und Erfahrungen mit dir teilen.
Mein Anliegen als Frauen-, Mama-  und Elternbegleiterin ist es auch, dich noch mehr in dein Vertrauen und in deine Selbstverantwortung zu begleiten. So können wir wachsen und mutig in die Welt ziehen.

kinder-selbstverantwortung-lernenErinnere dich zurück, als dein Kind die ersten Schritte tat. Wie oft  ist es hingefallen, wieder aufgestanden und du hast es motiviert und ihm unterstützend die Hand angeboten. Die Hand ein Stück weiter vorn hingehalten, weil du deinem Kind einen Schritt mehr zugetraut hast.

Hast es getröstet, wenn es gefallen ist. Es beobachtet und, wenn es dich angeschaut hat, gelächelt. Sein Selbst, sein Wachstumstrieb hat es dabei unterstützt. Das Kind ist von sich aus aufgestanden und hat die ersten Schritte gewagt, das eine mit 10 Monaten, das andere mit 18 Monaten. Heute laufen sie alle.

Was hat dein Kind von dir gebraucht? Was hast du gemacht? Erinnere dich zurück.

6 Wege, Kindern Selbstverantwortung zu zeigen

1: Biete deinem Kind einen sicheren, liebevollen und geborgenen Raum, in den es immer wieder zurückkehren kann.

2: Sehe es in seinen Lernschritten und ermutige es.

Wow, mir gefällt, wie du immer wieder aufstehst. Wie du es nochmals versuchst.
Hast du bemerkt, wie du diesen Schritt geschafft hast, vor Monaten hast du dich das noch nicht getraut. Siehst du, wie mutig du bist?

3:Wenn dein Kind in die Welt hinauszieht, wird es sich die Nase ab und zu anschlagen. Sei da.

Belehre es bitte nicht. Sätze wie: “Habe ich es dir nicht gesagt, dass das nichts wird?” oder “Hör doch einfach auf mich!” bringen dein Kind nicht in die Selbstverantwortung.

Sei da. Tröste es. Und frage es, ob es von dir Hilfe braucht oder mit dir eine Hilfestellung erarbeiten möchte.
Schlage ihm nie nur eine Lösung vor, sondern eine Auswahl von 3-5 Ideen.
So kann dein Kind selbst wählen, welche Idee ihm am meisten hilft und so hat es Lust, das auszuprobieren.

Hat es etwas angestellt,  Mist gebaut, wie z.B. die Fensterscheibe des Nachbarn mit einem Schneeball eingeworfen oder mit dem Fahrrad zu nahe an einem Auto vorbeigefahren:
Trenne immer die Tat (Schneeball, zerkratzte Autotür) vom Täter (deinem Kind). Hier kannst du klar dafür einstehen, dass du die Tat nicht toll findest und ihr gemeinsam eine Lösung sucht, um es wieder in Ordnung zu bringen.

Alles, was das Kind selber machen kann, überlässt du dem Kind. So lernt es gerade das Ursache-Wirkungsprinzip:  Was ich tue, hat eine Wirkung.

Das Kind bekommt dadurch die Chance,  sich selbstwirksam zu erleben und lernt, Selbstverantwortung zu übernehmen, um seine Tat wieder in Ordnung zu bringen.

4: Beobachte dein Kind. Wo steht es in seiner Entwicklung? Was sind seine Interessen?

kinder-selbstverantwortungWir spürten zum Beispiel, dass es bei unserem 9- Jährigen Zeit wurde, sich für eine Sportart zu entscheiden. Es dauerte ca. 6 Monate, in denen wir immer mal wieder über verschiedene Sportarten sprachen. Wir beobachteten, was ihn interessierte und was er draussen mit seinen Freunden gerne spielte.

Eines Tages kam er und meinte Unihockey. Er ist nun mit Begeisterung zweimal in der Woche für 2 Stunden im Training. Da er intrinsisch, von sich aus motiviert ist, ist es kein Thema.

Hier neigen wir Eltern dazu, den Kindern etwas aufzudrücken. Viele Kinder sind mit der Schule, mit Freundschaften, mit freier Spielzeit genügend beschäftigt. Unser Hirn braucht auch mal Pause. Außerdem haben die lieben Kinder das ganze Leben noch vor sich, um dies und das zu lernen. LANGWEILE macht auch kreativ.

5: Jedes Kind hat sein eigenes Tempo. Höre auf, dein Kind mit andern zu vergleichen. Übe dich in Geduld.

Wir kämen nie auf die Idee, ein Kind, das mit 15 Monaten noch nicht läuft einfach hinzustellen und zu ziehen oder mit ihm zu trainieren.
Dein Kind ist einzigartig, richtig und wichtig.
Das Gras wächst nicht schneller, wenn du daran ziehst. Beobachte, was deinem Kind jetzt guttun würde.

-Ist es gerade in einer Rückzugsphase, um das Erlebte zu integrieren?
-Braucht es eine Ermutigung von dir für den nächsten Schritt?
-Brauchst du etwas Neues für dich?

  1. <Kinder-selbstverantwortung-lernen

    6: Was brauchst du? Nimm dich ernst.

Ja, genau du. Vor lauter Kindern vergessen wir oft uns selbst.

  • Wo ist dir dein Rahmen zu eng? Wo gibt es jetzt Grenzen zu sprengen?
  • Brauchst du im Moment Stille und Rückzug oder eher einen mutigen Schritt hinaus ins Leben?
  • Wo gibst du deine Verantwortung in andere Hände?
  • Wo darfst du einen sicheren Hafen für dich suchen, um wieder aufzutanken?
  • Höre bitte auf, dich mit anderen Mamas zu vergleichen. Lass dich von anderen Menschen inspirieren, denn alles, was du in anderen siehst, ist auch in dir.

    Wir als Familie sind ein System. Meine Erfahrung ist: geht es den Eltern, geht es der Mama gut, geht es den Kindern gut.

Bin ich genährt und strahle, stecke ich meine Familie an und kann mir Hilfe holen oder coole Lösungen finden – zum Wohle aller.

Ich weiss, dass du es weisst. Schön, dass es DICH gibt. Ich danke dir von Herzen, dass du meinen Worten gelauscht hast. Falls Fragen auftauchen, bin ich gerne für dich da.

Alles Liebe
Sandra

www.sandra-burri.ch, Mama-Frauenbegleitung mit warmherziger Menschlichkeit

auf facebook
https://www.facebook.com/ElternKindCoach/

Im humantrust in der Gruppe
https://we.humantrust.com/groups/familytrust-menschenkind-begleiterinnen/chronic

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Mehr Inspiration im Compassioner: 

Warum wir das Gefühlschaos unserer Kinder zulassen sollten. Weiterlesen...

Notrufe der Kinderseele – SOS-Botschaften erkennen und verstehen. Weiterlesen...


 

 

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