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Geschichte von einer, die Geschichte schreiben wird

Du hast sicher auch schon von Greta gehört, die sich für Klimaschutz und unsere Welt von morgen einsetzt. Aber wusstest du, dass sie den heutigen Tag zur Geschichte machen wird?

Warum dieses bis vor kurzen unbekannte Mädchen die größte Klimaschutzbewegung für unsere Welt an den Start bringen konnte…und als Klimaschutz-Aktivistin vielleicht ein kommendes Weltwunder möglich macht…

„Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann – tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde.“
(Margaret Mead)

Es begann alles damit, dass ein kleines Mädchen im Alter von acht Jahren in der Schule die Tatsache und die Ursachen der Erderwärmung kennen lernte – und sich dies sehr zu Herzen nahm.

So sehr, dass sie das nicht einfach so stehen lassen wollte und ihre komplette Familie überredete, ihr Leben klimafreundlicher zu gestalten: Nicht mehr Beleuchtung als notwendig, keine Flugreisen mehr, vegane Ernährung.

Doch war damit allein die Welt zu retten?

klimaschutz, Mädchen, TraurigDas mittlerweile elfjährige Mädchen hörte für eine Weile auf zu essen, wurde sprachlos, vielleicht sogar ein wenig depressiv – bis man sie schließlich in eine Box mit dem Namen “Asperger-Syndrom” steckte.

Es ging einige Zeit ins Land, und aus dem kleinen Mädchen wurde ein Teenager – mit denselben großen Fragen und Ängsten:

Wie kann der Klimawandel gestoppt werden?

Die Teenager-Frau packte ihre Gedanken und Gefühle in gehaltvolle Texte – und gewann damit einen Schreibwettbewerb zum Umweltschutz.

Der Preis brachte Kontakte und neue Ideen, was sich für den Klimaschutz tun ließe. Protestaktionen. Doch alle Vorhaben der Menschen, mit denen die Teenager-Frau nun verbunden war, überzeugten sie nicht. Sie entschied sich für ihren eigenen Weg.

Und der begann im vergangenen Sommer 2018, als in ganz Europa Dürre und Hitze herrschte. Am 20. August 2018, am ersten Schultag nach den schwedischen Sommerferien, beschloss Greta die Schule zu schwänzen und platzierte sich vor dem schwedischen Reichstag, um für mehr Klimaschutz einzustehen.

Still, aber fest entschlossen. Ihre Eltern und viele andere Menschen fanden das doof, doch sie blieb trotz ihres jungen Alters beharrlich.

Tag für Tag setzte sie ihren Schulstreik fort, bis zu den schwedischen Reichstagswahlen am 09. September 2018. Und auch danach machte sie weiter. Allerdings “nur noch” einmal die Woche. Am Freitag. Sie wolle so lange streiken, bis es Schweden gelinge, seine Klimaschutzziele zu erreichen und seine CO2-Emissionen um 15 Prozent pro Jahr zu senken, verkündete sie.

Irgendwann konnte niemand mehr diese Teenager-Frau ignorieren.

Erste Medien berichteten. Weitere Schüler*innen machten es nach, streikten ebenfalls am Freitag – bis es irgendwann 100 Orte in ganz Schweden waren.

Von Jan Ainali, CC BY-SA 4.0 / wikipedia

Spätestens als die Teenager-Frau beim Weltklimagipfel in Kattowitz ein Statement abgeben durfte, das aufgrund seiner Eindringlichkeit millionenfach in den Social Networks geteilt wurde, bekam sie auch in der Öffentlichkeit einen Namen: Greta Thunberg.

Einen Namen, den sich die Öffentlichkeit merken würde. Denn kurze Zeit später wurde Greta auch zum alljährlichen Weltwirtschaftsgipfel nach Davos eingeladen.

Dort sprach Greta über die Erde, unser gemeinsames Haus, das brennt. Und dass wir alle dringend handeln müssen, um unser gemeinsames Haus zu retten.

Die Bewegung “Fridays for future” entsteht

Doch was vielleicht noch viel wichtiger war: Greta lernte bei beiden Veranstaltungen weitere engagierte junge Menschen aus der ganzen Welt kennen, die sich genau wie sie auch für den Klimaschutz engagieren wollen.

Sie nahmen die Idee am Freitag zu streiken, mit zurück in ihre Heimat-Länder. Wie ein Virus breitete sich die Idee aus. Die Bewegung „Fridays for future“ entstand, ist eigentlich erst wenige Wochen alt und im Grunde genommen noch immer eine Nicht-Organisation.

Gegenwind und Rückendeckung

Natürlich erfahren diese „jungen Wilden“ auch so einiges an Gegenwind. Und vor allem Greta mit ihrer Box „Asperger-Syndrom“ wird von vielen belächelt und nicht für voll genommen.

Doch genauso sehr erfahren die “Fridays for Future” auch Rückendeckung. Zu ihnen haben sich die “Parents for Future” gesellt. Einige Eltern stehen also hinter ihren Kindern.

Auch die Forscher*innen “Scientists for Future” sind mittlerweile am Start und stärken die Schüler*innen – mit mehr als 19.000 Wissenschaftler*innen (Stand: Donnerstag, 14.03.2019). Darunter sind so prominente Zugpferde wie die Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) Dr. Maja Göpel, Dr. Eckhart von Hirschhausen oder auch das Mitglied des Weltklimarats Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber.

Die größte Klimaschutzbewegung der Welt

Weil also ein kleines, unscheinbares Mädchen, das immer zu den Stillsten ihres Jahrgangs gehörte, über mehrere Wochen konsequent und unbeirrbar für seine Meinung eingestanden ist, konnte binnen weniger Wochen die größte Klimaschutzbewegung entstehen, die die Welt bisher gesehen hat.

Die globale Demonstration, die heute am 15. März 2019 stattfindet,
erstreckt sich über 123 Länder, mehr als 2.052 Orte sind dabei
– davon in Deutschland über 200 (Stand: 15.03., 10:30 Uhr).

Vermutlich gab es noch niemals in der Geschichte der Menschheit eine derart große Demonstration. Gänsehautgefühle sind also durchaus berechtigt.

Wer hätte noch vor wenigen Monaten gedacht, dass eine solche Initiative fast wie aus dem Nichts auftauchen würde? Und wer weiß, was Fridays for future noch so alles werden bewegen können. Möglicherweise sind wir sogar Zeug*innen von etwas ganz Großem, so etwas wie einem Weltwunder, das da gerade passiert.

Diese Geschichte könnte also Geschichte schreiben.
Und wir schreiben mit. 

Und jetzt bist DU gefragt:

  • Wie schätzt DU diese neue Klimaschutzbewegung ein?
  • Bist du heute bei einer der Demonstrationen dabei?

DANKE für deine Gedanken.

Herzlichen Gruß,

Stephanie Ristig-Bresser.

PS:

Tipp: Auf meiner Facebookseite poste ich in diesem Jahr täglich eine gute Tat, mit der du ganz einfach in deinem Alltag dazu beitragen kannst, diese Welt ein wenig besser, wahrer und schöner zu machen.

Alle Artikel von Stephanie Ristig-Bresser findest du hier.  

Zu Stephanies Website geht´s hier lang.

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Sechs Blitzlichter – Warum JETZT der Zeitpunkt für unser Weltwunder ist

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