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Königin und Samurai in der Generation Beziehungsunfähig

In meiner „Generation Beziehungsunfähig“ gibt es Sex per App, Experimente mit Beziehungsformen und große Freiheiten. Aber immer weniger wirkliche Nähe. Wie mir „Königin und Samurai“ dabei geholfen hat, im Beziehungs- und Wertedschungel wieder klarer zu sehen.

Ob offene Beziehung, Monogamie, Polygamie – alle Welt spricht heutzutage von alternativen Beziehungskonzepten. In meiner Generation (ich bin 27) erlebe ich das extrem. Apps wie Tinder und die offenere Gesellschaft machen uns sehr frei, wir können experimentieren, uns entdecken und mit Althergebrachtem brechen.

Korrigiert mich, wenn ihr das anders erlebt – aber besonders glücklich kommt mir dabei kaum jemand vor. In meiner Uni gab es unzählige Singles, die ein Tinder-Date und eine Affäre nach der anderen hatten, sich aber insgeheim wahnsinnig einsam fühlten. Gleichzeitig ist da eine sehr starke Kompromisslosigkeit, ein Warten auf das Perfekte – und der unbedingte Wunsch, es anders zu machen, als die Generationen vor uns.

Besonders spannend ist das Spiel, zu diskutieren, welche Beziehungsform denn nun die Beste ist. Als ich selbst noch beziehungsskeptisch eingestellt war, habe ich jahrelang viele Menschen beobachtet, begleitet und befragt. Überzeugte Singles, Langzeitpaare, offene Beziehungen, Poly-Singles. Dabei ist mir aufgefallen: Das Beziehungskonzept ist gar nicht das Entscheidende.

Die Beziehungsform ist (erstmal) nur die Spielwiese

Monogamie als Konstrukt zweier Menschen, die sich oft in co-abhängigen Strukturen Kompensation für das eigene Fehlende bieten, funktioniert immer weniger.

Also wird die Veränderung in der Beziehungsform gesucht. Aber auch offene Beziehungen oder Polyamorie sind (wenn auch erstmal revolutionärere) Konzepte, in denen Ideen oder Regeln gefolgt wird (und sei es die Idee der Freiheit!), während man vom anderen ebendies verlangt. Aber war das nicht genau das Kritisierte an der Monogamie?

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Die eigentlichen, oft verteufelten, „Ego“-Prozesse, laufen so oder so ab, egal, in welchem Konstrukt man sich austobt. Es ändert sich nur die Spielwiese und Ausprägung.

bezeihungsform-findenMit dieser Erkenntnis war ich schon mal einen Schritt weiter. Ich war aber nach wie vor unsicher, was das denn nun für mich bedeutet. Also habe ich mir Paare angeschaut, die sehr bewusst und überzeugt monogam leben. Darunter waren auch Andrea und Veit Lindau, deren Beispiel mir zeigte, was der Urzweck jeglicher Beziehung ist: Nährboden für Wachstum bieten.

Wandelbare “Settings” statt feste Beziehungskonzepte

Als ich „Königin und Samurai“ zur Hand nahm, hatte ich irgendwie trotzdem die Hoffnung, darin eine Antwort zu finden, welche Beziehungsform denn nun letzten Endes die „richtige“, bewusste, sinnvolle ist. Dass Veit und Andrea mir eine Erklärung liefern würden, warum Monogamie auf einer höheren Stufe doch wieder Sinn ergibt, so wie ich es bei vielen bewussten Paaren wahrnehme. Doch nichts dergleichen.

Vielmehr gehen sie gar nicht detailliert auf die Beziehungsform ein, sondern auf verschiedene Bewusstseinsstufen von Paaren, die sich (so verstehe ich es), auf verschiedene Weisen im Außen zeigen können. Dabei handelt es sich um verschiedene Grade der Integration der eigenen weiblichen und männlichen Qualitäten (Animus und Anima).

Ganz am Ende des Buches fand ich aber einen sehr wertvollen Hinweis, wenn auch anders, als erwartet:

„Manche, wie wir, wählen sehr bewusst die Monogamie, andere vielleicht die Polyamorie als Form. Hier kommen keine Kinder in erwachsenen Körpern zusammen, die sich ängstlich festhalten oder ihr Ego austoben wollen. Reife Geister wählen immer wieder frisch und wohldurchdacht das Setting, das alle Beteiligten am meisten stärkt.

Und das, ihr Lieben, gibt mir kraftvolles inneres Feuer.

Sich nicht einer Form oder einem Konzept zu verschreiben, sondern einem Menschen – und gemeinsam mit ihm zu entwickeln, welches “Setting” gerade das Wachstum beider Seiten am stärksten fördern kann. Danke, Andrea und Veit! 😊

 

Deine Anja-Katharina Riesterer
www.anja-katharina.de

 

Buchtipp und Hinweis Verlosung:

 Königin & Samurai – Wenn Frau und Mann erwachen

Andrea & Veit Lindau

 

—> Wir verschenken zu Weihnachten 5 Bücher am 25.12. auf unserem Facebookanal

Stay tuned!


 

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