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Unterbewusstsein

Körper & Stress: Wie dein Unterbewusstsein mit dir spricht

Wie dein Körper mit dir spricht  – Teil 1: Der Körper, das Unterbewusstsein und der liebe Stress…

Wer hatte sie nicht schon mal: Die kleinen Wehwehchen des Alltags. Rückenschmerzen, häufige Infekte, Kopfschmerzen? Oder hartnäckigere Beschwerden wie Hormonstörungen, Herz-Kreislaufprobleme, andauernde Magen-Darm-Probleme…?

Wie wäre es, wenn wir einen etwas anderen Blick auf Symptome und Erkrankungen werfen und versuchen, sie als unterbewusste Botschaften deines Körpers zu verstehen?

Der Körper ist ein faszinierendes Wunderwerk – nicht bloß eine Maschine, bestehend aus einzelnen Teilen, die man bei Bedarf reparieren oder austauschen kann, wenn mal etwas nicht funktioniert. Gut, unsere heutige Medizin macht es möglich und uns hat sicherlich vielen Menschen dadurch das Leben gerettet. Und dennoch vergisst sie oft eine ganz wichtige Sache:

Die Hauptfunktion des Körpers ist es, Information für uns aufzunehmen und erlebbar zu machen.

Der Körper speichert vieles im Unterbewusstsein

Wir nehmen mit unseren Sinnen Reize aus der Umwelt auf und geben durch unsere (Körper-)Sprache Informationen in die Welt. Wir bewegen uns in einem Meer aus Information. Der Thalamus in unserem Gehirn übernimmt die Aufgabe, aus den unzähligen auf uns einprasselnden Reizen die für uns wichtigen herauszufiltern und bewusst zu machen. So leitet unser Körper uns durch den Alltag – er ist unser Kompass.

UnterbewusstseinNeurowissenschaftler gehen davon aus, dass lediglich 0,1 Prozent aller Sinneseindrücke bewusst gemacht werden. Der Rest – ganze 99,9 Prozent – bleiben unbewusst. Das heißt aber nicht, dass sie nicht „da“ sind. Sie durchlaufen ebenfalls unser Nervensystem, werden verarbeitet, mit bereits abgespeicherten Informationen verglichen und anschließend emotional bewertet.

Das Unterbewusstsein und das Zellgedächtnis des Körpers speichern alle Erfahrungen

Zum Leben gehören nicht nur die wunderbar-tollen Erfahrungen sondern selbstverständlich auch die weniger schönen. Unser Unterbewusstsein und unser Körper (das Zellgedächtnis) speichern alle negativen Erlebnisse, Emotionen, Traumata etc. in Form von Information ab. Wenn – selbst Jahrzehnte später – eine ähnliche Situation oder etwas, das uns daran erinnert, auftritt, werden diese vergangenen Erlebnisse aktiviert. Stress im Job, familiäre Konflikte und Schicksalsschläge können so alte Wunden, die auf den ersten Blick nichts mit der aktuellen Situation zu tun haben, wieder lebendig machen.

So entsteht Stress

Der Verstand wird umgangen, die bewusste Verbindung zu der alten Wunde wird nicht hergestellt und es setzt der sogenannte Kampf- Flucht- oder Totstell-Reflex setzt ein. Dies muss man nicht unbedingt direkt spüren. Es zeigt sich zum Beispiel in einem komischen Gefühl im Bauch, leichten bis starken Emotionen oder eben auch in konkreten Stresssymptomen wie Schweißausbrücken, Herzklopfen, Anspannung und folglich Schmerz, wenn die unbewusste Reaktion zu lange andauert und nicht aufgelöst werden kann.

In dem Buch „Der Healing Code“ nennt Dr. Alex Loyd die Hauptursache für körperliche Leiden: Stress.

Er beschreibt eine Studie von Stanford-Wissenschaftlern, die belegt, dass negativer Stress (also aktuelle Erlebnisse oder die reaktivierten Erfahrungen aus der Vergangenheit) für 95 Prozent aller körperlichen Krankheiten verantwortlich ist. Die restlichen 5 Prozent seien entweder erblich bedingt oder gehen aus früherem Stress – z.B. aus der Familiengeschichte – hervor.

Es gibt drei Wege, wie der Körper bei anhaltendem Stress reagieren kann:

1. Emotionen

Der erste Versuch des Körpers, auf ein unbewusst ablaufendes Stressmuster aufmerksam zu machen ist durch unangenehme Emotionen. Die Palette reicht vom Keine-Lust-Gefühl und Genervt-Sein über Wut, Groll, Nervosität, Scham und Schuldgefühle. Eigentlich können wir hier jede unangenehme Emotion einsetzen. Diese soll dazu führen, dass wir die Situation betrachten und hinterfragen.

2. Ständige Infekte und Schmerzen

Immunschwäche als Folge von Stress

Das Immunsystem ist unsere Armee von Blutzellen und Geweben, die den Körper von Erregern und entarteten Zellen (die laufend entstehen) befreit und verhindert so im Optimalfall das Entstehen von Infekten und Tumoren. Bei Stress bekommt das Nervensystem jedoch den Vorrang, die zur Verfügung stehende Energie wird umverteilt zugunsten unserer Leistungsfähigkeit – mal wieder um kämpfen oder fliehen zu können. Leider fehlt die Energie dann dem Immunsystem und es beginnt seine Funktion herunterzufahren.

Schmerzen durch Dauerstress

UnterbewusstseinWenn das Nervensystem langfristig auf Kampf-oder Flucht eingestellt ist, ist auch ständig unsere Muskulatur aktiviert. Das Nervensystem – genauer gesagt der sogenannte Sympathikus – mobilisiert unsere Ressourcen, führt zu einer schnelleren Atmung, das Herz pumpt stärker, Puls und Blutdruck steigen an. Die Muskulatur wird in einen Anspannungszustand versetzt, damit wir jedem Moment losrennen könnten. Dadurch sind die Muskeln dauerhaft angespannt und mit der Zeit weniger gut durchblutet. Besonders die tiefliegenden und kleinen Rücken- und Hüftmuskeln sowie der Nacken melden dann Verspannung und Schmerz.

3. Manifeste Erkrankungen

Manifeste Erkrankungen bemerken wir dann irgendwann als letzten Hilferuf des Körpers. Es bestand ein dauerhaftes Ungleichgewicht. Die Signale des Körpers wurden nicht gehört und die entsprechende nötige Selbstreflexion und Veränderung nicht eingeleitet.

Denn nicht nur unsere Muskulatur steht im direkten Zusammenhang mit dem Nervensystem. Die Organe tun dies auch. In der Insula – einer tiefliegenden Struktur im Gehirn – werden auf denselben Nervenbahnen die Organe und ihre emotionalen Entsprechungen abgebildet. Zum Beispiel werden hier Hungergefühle, körperliche Empfindungen des Magens und auch die Emotion Wut verschaltet. Neue neurobiologische Forschungen sehen hier eine wichtige Erklärung für die Phänomene, die Wut im Bauch oder die Schwere auf dem Herzen zu fühlen – und eben auch in der Entstehung von Krankheiten.

In meinem nächsten Artikel im April gehe ich darauf ein, was getan werden kann, um die Sprache des Körpers zu verstehen und unterbewusste Muster bewusst zu machen.

Bis bald & bleib gesund
Martina

www.projecthappiness.de

 

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