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Körperliebe – Eine neue Chance sich selbst neu zu entdecken

In diesem Artikel gebe ich dir Anregungen, wie du es schaffen kannst, deine Körperliebe zu genießen, ihn wirklich lieb zu gewinnen und dich dabei sexuell zu entwickeln.

Vielleicht gehörst du zu den Menschen, die kein besonders gutes Verhältnis zu ihrem Körper haben.

Die Medien und die ganzen Tipps rund um Ernährung, Gesundheit und Körperoptierung meinen es gut, üben aber auch enormen Druck aus, mehr aus sich zu machen.

Das an sich ist nicht falsch. Allerdings fehlen in diesen Artikeln und Beiträgen häufig das koerperliebeGegengewicht. Denn subtil wird uns vermittelt, dass der Körper und du als Mensch nur gut seid, wenn du der Norm entsprichst.

Da ist es kein Wunder, dass viele Menschen glauben, sie dürfen erst einen guten Bezug zu ihrem Körper haben, wenn er „perfekt“ ist.

Keine Sorge, es ist egal, ob du 20 oder 60 bist, das Prinzip ist immer gleich.

 

  1. Körperliebe fängt immer mit dem Körper an

Hast du es auch schon mit Affirmationen (positive Mantras) gearbeitet und dich gewundert, dass du deinen Körper nicht lieber magst als 2000 Sätze zuvor? Ich meine WIRKLICH lieber mögen!

Was hast du zusätzlich zu diesen Affirmationen GETAN? Hast du dich dabei vor den Spiegel gestellt und deine Pölsterchen betrachtet oder die vermeintlich zu mageren Beine?

Das hilft natürlich nicht und fördert das positive Gefühl, das du haben möchtest, kein bisschen.

Der Haken an Affirmationen ist, dass sie zunächst nur in unseren Köpfen existieren.

Die meisten Menschen sind sehr entfremdet von ihren körperlichen Gefühlen. Deswegen überträgt sich eine Affirmation, die nur stoisch vor sich hingebetet wird, nicht auf den Körper.

Um ein positives Körpergefühl (also Körperliebe oder Akzeptanz für den eigenen Körper) zu bekommen, führt kein Weg daran vorbei, den Körper auch zu aktivieren und zu fühlen.

Der Mensch ist von seiner Veranlagung so beschaffen, dass er alles im wahrsten Sinne des Wortes begreifen möchte, um es verinnerlichen zu können.

Säuglinge und Kleinstkinder sind die besten Beispiele. Sie lernen deshalb so schnell, weil sie ihre Umwelt anfassen und in den Mund nehmen.

Sie nutzen alle Sinne, bewegen sich und sind aktiv. Das geht uns mit der Zeit verloren, da wir uns in starre und stille Verhaltensmuster begeben.

Um also deinen Körper lieben zu lernen, ist es wichtig, dass du deinen Körper mit all seinen Facetten erlebst!

 Achtsame Berührungen sind der Schlüssel

Du kannst deinen Körper in jeder Sekunde erfahren. Den meisten Menschen fällt es jedoch leichter, wenn sie sich körperlich betätigen und dann in Ruhe nachspüren.

Zum Beispiel nach einem zügigen Spaziergang, nach dem Sport oder nach intensivem Sex fühlen sich viele Menschen wie neu geboren und können ihren Körper sehr gut wahrnehmen.

Erwecke deinen Körper, um ihn zu spüren

Sicherlich kennst du es auch, dass du dich beim Duschen zwar anfasst, aber die Berührungen sind automatisiert und zweckmäßig.

Um deinen Körper jedoch zu erwecken und wieder ein Gefühl für ihn zu bekommen, sind achstame Berührungen notwendig.

Wann hast du es dir das letzte Mal gegönnt, dich am ganzen Körper bewusst zu streicheln, weil es sich gut anfühlt?

Ich lade dich dazu ein, dich so oft du Lust hast, am ganzen Körper zu streicheln. Bleibe dabei mit deiner Aufmerksamkeit auf dein Körpergefühl gerichtet. Wie fühlt sich die Haut an? Was empfindest du dabei?

Falls du mit den Gedanken abgleitest, macht das nichts. Sobald du es jedoch bemerkst, richte deinen Fokus wieder auf deinen Körper.

  1. Erotik ausdrücklich erlaubt

Vielleicht hast du bedenken, dich am ganzen Körper zu streicheln, weil das erotisch sein könnte. Und ich sage: JA! Das kann es sein. Und das soll es auch sein, wenn du deinen Körper lieben lernen möchtest.

Denn wozu möchtest du deinen Körper im Kopf lieben, wenn du ihn nicht anziehend und spannend, lustvoll und attraktiv empfinden möchtest?

Erlaube es dir, deinen Körper lustvoll und anziehend zu empfinden.Erlaube dir die schönen und angenehmen Gefühle, die Berührungen mit sich bringen!

Ohne dieses positive Feedback von deinem Körper wird es dir schwer fallen, deinen Körper auch kognitiv zu mögen.

Es wird dir immer schwerer fallen, deinen Körper abzulehnen, wenn er dich mit so schönen und angenehmen Gefühlen beschenkt!

Deshalb darfst du deinen Körper lustvoll und erotisch erleben. Du möchtest ihn schließlich lieben (lernen)!

  1. Was sich gut anfühlt, ist erlaubt

Bis wohin darfst du gehen? Meine Antwort darauf ist glasklar: Berühr dich wo und wie du willst. Geh dabei deiner Neugier und deiner Lust nach. Wenn du dich erotisch berühren möchtest, wecke deinen Körper und lass deine Finger überall hin wandern, wo es sich in diesem Augenblick am besten anfühlt.

Deine Intimzonen sind keine Ausnahmen!

Streichle sie ebenso liebevoll wie den Rest des Körpers. Lasse deine Finger wandern, bleibe dabei auf deine Körperempfindung fokussiert und nimm eine möglichst neugierige Haltung dabei ein.

Du darfst es genießen!

Erotik und vor allem die auf sich selbst bezogene Erotik ist ein wundervoller Weg, sich mit dem eigenen Körper vertraut zu machen.

In der Erfahrung mit sich selbst eröffnet sich eine unfassbar große Chance, sich selbst anzunehmen und lieben zu lernen.

Auch liebevolle und achtsame Berührungen durch andere Menschen sind ein wundervoller Weg, den eigenen Körper annehmen zu lernen.

Mut zum Schluss

Dieser Weg sich selbnäher zu kommen, entspricht nicht dem Standard. Das liegt vielleicht daran, dass Erotik und körperliche Selbstliebe immer noch tabuisiert sind.

Doch ich kann dich nur dazu ermutigen, diesen Schritt zu gehen. Meiner Erfahrung nach zahlt sich es aus, wenn man sich so häufig es geht, achtsam und liebevoll um den eigenen Körper kümmert.

Die Liebe zu sich selbst vertieft sich, die Akzeptanz der individuellen Eigenheiten wird größer, das Gefühl für eigene Empfindungen wird geschult und der Austausch mit anderen Menschen verändert sich dadurch positiv.

Meistens wirkt sich ein guter Kontakt zum eigenen Körper auch positiv auf das Selbstbewusstsein und auf den Selbstwert aus.

Deswegen noch einmal von mir an dich: Gönne es dir, dich zu lieben, dich erotisch zu erfahren und daran zu wachsen! Es ist erlaubt und es lohnt sich!

Viel Freude, Neugier und Spaß beim dich lieben lernen!

Claudia

 

www.claudia-elizabeth-huber.de

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