Kategorien Anzeigen

Erfolg Body Arbeit Beziehungen Deine Welt Glück Seele Podcasts humantrust @Redaktion

Körpersprache-titel

Körpersprache: Wie gehst du durch´s Leben?

An der Körpersprache kann man viel ablesen: Ob es jemanden gut geht, oder ob jemand  kraftvoll oder eher zögerlich durchs Leben geht. Manchmal ist  es gut, seine Empathie zu schulen, in dem man auf die Körpersprache von anderen achtet. Und natürlich ist es auch spannend zu erfahren, wie man selbst auf andere wirkt. Also, wie gehst du durch´s Leben?

  • Mit Riesenschritten, willst immer einen Schritt voraus sein, oder strebst du Schritt für Schritt ein bestimmtes Ziel an?
  • Willst du den ersten Schritt machen oder mit jemandem Schritt halten? Aber bitte nicht den zweiten vor den ersten Schritt setzen, denn da gingest du vielleicht einen Schritt zu weit. Sicher wirst du niemanden übergehen und auch nicht über Leichen gehen wollen, oder?
  • Wenn du keinen Schritt weiterkommst, ist es wichtig, weitere Schritte zu unternehmen, um dann den entscheidenden Schritt zu machen.

Bist du dir deiner vielen, oftmals prägenden Schritte in deinem Leben bewusst?

Wir fragen unsere Mitmenschen immer wieder: Wie geht es dir? – Wie kommst du voran? – Machst du Fortschritte? – An welche Vorgehensweise hast du gedacht? – Wie ist es dir ergangen?
Mit der Frage nach „Wie geht es dir?“ meinte man ursprünglich,  wie der Lebensweg, ausgehend von einem sicheren Standpunkt, durch unsicheres, unbekanntes geistiges Gebiet bewältigt worden ist. Das Ausschreiten und damit das Fortschreiten im Großen wie im Kleinen – körperlich wie geistig-seelisch – wird hier zum Ausdruck gebracht.

Ihr seht schon aufgrund unseres Sprachgebrauchs, wie eng unsere geistig-seelische Ebene mit der körperlichen Fortbewegung verbunden ist.

Meine Art zu gehen drückt also meinen Gang durchs Leben aus?

In der Gesamtschau – ja!

Lasst uns unseren Auftritt mit den Füßen beginnen. Stellt euch vor,  ihr habt Skier unter euren Füßen.
koerperspracheDiejenigen, die ihre Füße/Skier gerade nach vorne richten, setzen ihre Energie direkt in Zielrichtung ein. Sie sind geradlinig.
Zeigen deine Fußspitzen nach innen, wie bei der Pflugstellung, bremst du dich selber aus. Und zeigen sie nach außen, verbrauchst du zu viel Energie, um vorwärts zu kommen und drohst zu stürzen. Man nennt dies auch den verschwenderischen Gang oder auch „Jungmännchen-Gang“. Dieser Mensch mag wohl zielstrebig erscheinen, doch sein Körper weist gleichzeitig darauf hin, dass er bereit ist, sich ablenken zu lassen oder noch für verschiedene Richtungen offen ist bzw. unentschieden.

Zieht er bei jedem Schritt seine Zehen sichtbar, also extrem hoch, bevor er den Fuß aufsetzt,  lässt dies vermuten, dass er zwar viele Pläne und Ideen hat, welche er dann jedoch wieder verschiebt oder hintenanstellt.

koerpersprache2Aber bitte jetzt nicht nur auf die Füße unserer Mitmenschen schauen, denn ein einziges Körpersignal ist nie aussagekräftig.

Es lohnt sich, weiter genau hinzusehen, denn nur aus Signalkomplexen lassen sich Rückschlüsse ziehen und Zusammenhänge erklären. Wir sammeln also weiter einzelne Vokabeln der KörperSprache, um das WESENtliche dann hinter den entsprechenden Signalen zu verstehen. Dazu gehört zum Gang auch die Schrittlänge.

Bitte bei deiner Wahrnehmung immer in Relation zu der Körpergröße interpretieren.
Wer große Schritte macht, muss den Schwerpunkt weit nach vorne legen und nimmt dabei ein erhebliches Balancerisiko auf sich. Er denkt in weiten Bögen, Details irritieren ihn nur, engen ihn ein. Verhandlungen mit Leuten, die auf Kleinigkeiten Wert legen, machen ihn ungeduldig.

Lieber überschreitet er die Einzelheiten auf dem Weg zum Ziel. Dabei nimmt er Risiken auf sich.
Im Gegensatz dazu der eher kleine Schritt, der Sicherheit bedeutet. Hier wird nichts überschritten, sondern alles sorgfältig geprüft. Lieber kleine und eilige, aber vorsichtige Schritte als Risiken einzugehen. Für ihn sind Einzelheiten bei der geistigen Vorgehensweise sehr wichtig. Um diese Menschen zum Schritthalten zu animieren, brauchen sie eine Menge Daten, Fakten und Analysen. Falls die kleinen Schritte noch mit einer starren Nacken- und Schulterhaltung gepaart sind, wird es für den großen Schritt noch schwieriger, denn hier haben wir es dann mit einem Menschen zu tun, der wenig risikobereit ist.

Wir beobachten auch verschiedene Gangarten:

koerpersprache-pfauengang

Pfauengang

Pfauengang – zur Schau stellen des ganzen Körpers, Imponiergehabe, Beachtung und Bewunderung suchend. Dies ist vielfach bei Politikern zu beobachten und überall dort, wo sich jemand seinen Auftritt verschafft nach dem Motto „Sehen und gesehen werden“.

Der breite Gang – bedächtig und schwerfällig. Die Energie wird für den sicheren Schritt mit guter Bodenhaftung und weniger zur Raumgewinnung verwendet. Sehr typisch für Bergsteiger, Seeleute, Bauern.

Der enge Gang – vergleichbar mit einem Seiltanz. Dadurch wird dem Gegenüber Instabilität, Labilität, Schwankung von Ratio und Gefühl vermittelt. Auch oft bei Frauen zu finden, die damit einen erotischen Reiz und auch Schutzbedürfnis aussenden.

Und wenn wir dann dabei auch noch auf die Körperhaltung achten, erkennen wir weitere verkörperte Geisteshaltungen.

Hier einige Beispiele:

koerpersprache klein– kleine Schritte und starrer Nacken- und Schulterbereich – Mensch ohne Risikobereitschaft
– Hände inaktiv, große Schritte – zeigt gebremsten Einsatz an
– Kopf und Nacken zurück, Schulter unter Spannung – Selbstblockade im Denken
– Brustkorb gestaucht – Zurückhaltung der eigenen Lebensenergie, wenig Mut
– Kopf nach hinten gedrückt – kaum Information von rechts und links, fest gefügte Lebensansicht
– Kopf in ständiger Bewegung – vielseitiges Interesse, kreativ, offene Wahrnehmung
– Kopf vorgeschoben – vorsichtiger Mensch, kopflastig

So, nun aber Schluss mit so vielen Signalen – du merkst, da gibt es noch so einiges Spannendes zu entdecken, wenn wir uns darin üben, einander wirklich zu sehen –wahrzunehmen.

Gehen ist eine bewusste Zweckbewegung auf ein Ziel hin oder von etwas weg und gibt Auskunft über unser geistig-seelisches Vorgehen.

Unser Gang ist zwar typisch, doch wird er von unserer Stimmung beeinflusst.
Menschen, die immer schnellen Schrittes unterwegs sind, befinden sich entweder im übertragenen Sinne auf der Flucht, oder haben ihr Ziel noch nicht gefunden. Sie haben es schwer, im Hier und Jetzt zu sein, Lob und Tadel erreicht sie nicht, denn sie sind schließlich bereits wieder „weg“.

In ruhiger innerer Haltung kann ich ausgeglichen durchs Leben gehen, denn ich bin mir meiner gegenwärtigen Schritte bewusst.  – Gehen wir es an. –

koerpersprache-expertinVon Herz zu Herz

Gabriele Gärtner

www.institut-gaertner.de

Gefällt mir 90 Personen gefällt das

Wie hilfreich fandest du den Artikel?1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)

Diskussion

Trag dich in unseren Newsletter ein und hole dir dein Gratis-Geschenk für Compassioner-Leser:


Das große Coaching Paket von Veit Lindau.
Sichere dir diesen wertvollen Leitfaden für ein erfülltes, glückliches Leben.

 

Wir schenken dir:
o 4 Audiovorträge mit Veit Lindau
o 1 Geführte Meditation
o Den Lebenskompass

Trag dich dazu hier ein:

 



* Mit der Eintragung bestätige ich die Informationen zum Datenschutz insbesondere nach §13 DSGVO zur Kenntnis genommen zu haben.

 

 

 

fan