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Die Kraft der kollektiven Weisheit: Wir sind eins

… denn es gibt eigentlich keine Grenze zwischen dir, mir und der Welt. Deswegen ist es logisch, dass wir einander gut tun.

Du kennst sicher das berühmte Zitat von Albert Einstein

„Probleme kann man niemals mit der selben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

Eines der wohl größten Probleme unserer Zeit haben wir als Menschheit selbst produziert: Wir erschöpfen uns und den Planeten, auf dem wir leben. Es ist klar: Wenn wir so weiterdenken und leben wie bisher, steuern wir auf den Kollaps zu. Wir dürfen eine neue Sicht auf die Welt lernen, einen besseren Umgang mit ihr finden.

Ich bin du – das ist alles, was ich weiß

kollektiven-weisheit-UniversumEiner der Lösungsschlüssel ist dabei, dass wir wahrzunehmen beginnen, dass wir nicht voneinander getrennt sind, und jeder Mensch auf seiner isolierten “Mein Haus, mein Auto, mein Boot”-Scholle lebt, sondern dass wir alle miteinander verbunden sind. Wir sind ein großer Organismus.

Füge ich dir Schaden zu, füge ich auch mir Schaden zu. Beute ich den Planeten aus, wird es zu mir und zu dir zurückkommen.

Dazu zwei Fragen, die dir vielleicht bewusst machen, dass du nicht von mir und allem getrennt sein kannst:

  • Wann ist die Luft, die du ausatmest, nicht mehr deine, sondern die des Baums, der sie aufnimmt und verwandelt?
  • Wann ist das Wasser, das du trinkst, zu dir geworden?

Hast DU klare Antworten darauf?

„Wir und unsere Umwelt sind zutiefst miteinander verwoben. Jeder Versuch einer sauberen Separation muss Illusion bleiben …

Ebenso wie die Materie fließen auch Kulturen, Traditionen und Informationen durch uns Menschen hindurch, werden ausgetauscht und weitergereicht. Wir werden von ihnen und durch sie transformiert“,

stellt Kosha Anja Joubert aus dem Koordiationsteam des weltweiten Ökodorfnetzwerkes GEN (Global Ecovillage Network) in ihrem Buch „Die Kraft der kollektiven Weisheit“ fest.

Andere Wesen machen das einfach so

Denke an den faszinierenden Informationsfluss, den Bäume, Pilze, Bakterien oder auch Ameisen und Bienenvölker fortwährend in Gang halten. Sie sind frei von Eigennutz, agieren allein für „ihre Gattungs-Gemeinschaft“. Sie nehmen sich auch als ein Wesen wahr, tauschen Relevantes untereinander aus, halten nichts zurück.

„Kriegen“ wir das einmal richtig, werden wir uns anders verhalten, automatisch den nachhaltigen Lebensstil entwickeln, den es braucht.

Wir sind Sternenstaub

kollektiven-weisheit-PolarlichterVielleicht hilft dir auch folgendes Bild dabei: Unser menschlicher Körper besteht zu 93 Prozent aus drei Elementen: Sauerstoff, Kohlenstoff und Wasserstoff.

Und woher kommen diese Elemente wohl? Richtig! Jackpot! Aus dem Universum! Diese Elemente sind seit Anbeginn da, sie verändern nur fortwährend ihre Form.

Ein Teil von dir war vielleicht mal ein Pantoffeltierchen, ein anderes eine Muschel, ein Leguan oder ein Dinosaurier. Ja, wir sind Sternenstaub.

Wir sind ein Gasthaus

Noch krasser ist die Tatsache, dass wir – wenn wir die Zellen unseres Körpers betrachten – eigentlich nur zu zehn Prozent Mensch sind. Viel mehr sind wir ein Gasthaus für Milliarden von Bakterien und Mikroben, die uns bewohnen.

Ich nehme an, diese Sichtweise relativiert den Blick auf dein Ego um einiges.

Das Wissen und Wahrnehmen-Können darum, dass wir gar nicht voneinander getrennt sind, ist der eine Aspekt. Doch können wir diese Verbindungslinien zwischen uns auch nutzen?

Können wir die Weisheit der Gemeinschaft, die Kraft des Kollektivs, kultivieren?

Schließlich haben wir ja nun Jahrhunderte – spätestens massiv, seitdem das Zeitalter der Aufklärung begonnen hat – uns darauf gepolt, als voneinander getrennte Wesen, als Egos, zu handeln.

Die gute Nachricht ist, dass wir aber eigentlich anders gedacht sind – nämlich dazu, miteinander zu agieren.

„Unser Gehirn ist auf Zusammenleben geeicht“, weiß die Züricher Hirnforscherin Tania Singer.

Im Prinzip haben wir in den vergangenen Jahrhunderten gegen unsere innere Natur gearbeitet, die uns von Anfang an so angelegt hat, dass wir miteinander kokreieren, anstatt uns gegenseitig zu bekämpfen. Wenn du das einmal richtig begreifst, kann ein riesiger Knoten platzen.

Wir haben feine Antennen für das „Mehr“

kollektiven-weisheit-KollektivIch bin mir sicher, auch du spürst gelegentlich das Klima in einem Raum, ob dort „dicke Luft“ herrscht oder sich etwas befreit hat. Du hast eine Wahrheit in dir, ob eine Person gerade wahrhaftig ist,  oder etwas zurückhält.

In der Regel ignorieren wir die Stimme in uns. Doch genauso, wie wir es in den letzten Jahrhunderten fleißig trainiert haben, uns voneinander abzugrenzen, können wir jetzt wieder lernen, miteinander “ins Fließen” zu kommen.

Dazu gibt es sogar Forschungen, wie etwa die aus der Sozialpsychologie stammende Feldtheorie, die Kurt Lewin entwickelt hat. Sie besagt, dass – analog zum physikalischen Feldbegriff – auch in Gruppen Kraftfelder wirken, die Resonanzphänomene erzeugen.

Du hast sicher auch schon erlebt, dass es im intensiven Austausch klar war, wer als nächstes dran ist und was überhaupt noch zu sagen ist.

Doch auch wenn wir hierfür mit Antennen ausgestattet sind, wir dürfen sie trainieren:

Kollektive Weisheit wird uns nicht auf dem Silbertablett angeboten werden… Es gibt ein paar Landkarten und Erfahrungsberichte von einzelnen Weisen, aber als Kollektiv reisen wir in ein noch nicht bekanntes Terrain“,

schreibt Kosha Anja Joubert.

Make. World. Wonder.: Auf geht´s zur Forschungsreise!

Also, lasst uns diese Möglichkeiten in den kommenden Wochen im Rahmen dieser Serie erkunden. Einige dieser Herangehensweisen habe ich dir bereits in vorigen Artikel vorgestellt – beispielsweise die Methoden des Dragon Dreaming, Design Thinking oder auch die Case Clinics der Theorie U.

Im kommenden Artikel stelle ich dir sieben Nährstoffe vor, mit denen kollektive Weisheit wundervoll erblühen kann.

Ich freue mich, wenn du dann am Ball bist!

Was glaubst DU, wenn du das liest? Sind wir eins? Oder ist das für dich spooky und Humbug?

Danke für deine Gedanken dazu!

Ich jedenfalls fühle mich mit dir verbunden & sende dir herzliche Grüße,

Steffi aka Stephanie Ristig-Bresser.

Alle Artikel von Stephanie Ristig-Bresser findest du hier.

Dieser Beitrag beruht im Wesentlichen auf Inhalten des Buchs von Kosha Anja Joubert “Die Kraft der kollektiven Weisheit: Wie wir gemeinsam schaffen, was einer allein nicht schaffen kann.

Viele feine Menschen, die ebenfalls nach Alternativen für sich selbst und das Leben auf unserem Planeten suchen, findest du hier: 

 

 

 

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