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Wie konsequent zeigst du deine Werte und bekennst dich zu ihnen?

Schaffst du es konsequent, deine Werte nach außen zu leben? Wie geht es dir mit Dingen, die dir total wichtig – ja vielleicht sogar heilig – sind: Stehst du zu ihnen? Bekennst dich zu ihnen? Nur in deinem Inneren oder auch nach außen sichtbar? Oder geht es dir wie viele anderen und deine innere Überzeugung und dein Handeln sprechen nicht immer die gleiche Sprache.

Ich habe dazu gerade eine spannende Erfahrung gemacht: Ich habe gemerkt, dass es gar nicht so leicht ist, mich mit einem mir wichtigen Thema öffentlich zu zeigen. Eines meiner Herzensthemen ist die Natur und deren Schutz. Ich liebe Naturoasen, in denen nichts von Zivilisation zu hören und zu sehen ist. Bilder ihrer Zerstörung kann ich kaum aushalten, egal ob es weit weg im Amazonas passiert oder ob hier um die Ecke 300 Bäume abgeholzt werden. Es setzt mir zu. Es macht mich wütend und gleichzeitig hilflos. Ich könnte heulen. Und zwar jedes Mal, wenn ich die kahlgefegte Bonner Straße lang fahre.

So geht es vielen Hochsensiblen. Wir fühlen mit, wir leiden mit.

Aber welche Konsequenzen ziehen wir daraus? Bleibt es beim Mit-Leiden oder hat es Einfluss auf unser Handeln?

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Leidest du still mit der Natur oder setzt du dich auch für ihren Schutz ein?

Unsichtbare Werte

Zeigst du dich öffentlich mit deinem Herzensanliegen? Stehst du zu deiner Haltung? Findest du nach außen hörbare Worte und sichtbare Taten für das, was dir wichtig ist?

Im Zusammenhang mit dem Klimagipfel waren für den 20. September 2019 weltweit Klimastreiks und Demonstrationen angekündigt. Natürlich auch in Köln. Sie verfolgen Ziele, die ich teile und befürworte. Eigentlich sollte es doch ein Leichtes sein, sich in die nächste Demo einzureihen, oder?

Das war es nicht. Ich hatte mir zwar vorgenommen, bei der Kölner Demonstration mitzugehen. Doch da gab es 101 Stimmen in meinem Kopf, die Argumente dagegen vorbrachten: Mit einer Demo kann ich mich nicht so richtig identifizieren … Die Demo findet zu früh statt, ich will nicht in Zeitdruck kommen mit dem, was ich vorher noch machen muss… Dort sind viel zu viele Menschen… Dann steht man da ewig rum, es ist zu laut und fühlt sich komisch an … Wie schätzen mich „die Leute“ ein … Einer mehr oder weniger, was macht das für einen Unterschied…

Echt spannend, was da in meinem Kopf passierte.

Es gab aber auch eine andere Stimme. Sie sagte: Das Thema ist dir ein echtes Herzensanliegen. Und da gibt es ein 16-jähriges Mädchen, das gerade für ein Thema, welches uns alle betrifft, den Kopf hinhält. Das sich als Zielscheibe für übelste Anfeindungen zur Verfügung stellt und nicht einen Millimeter von ihrer Überzeugung abrückt. Wenn du dieses Anliegen jetzt nicht unterstützt, ist das einfach nur kneifen.

Wie konsequent bist du?

Kennst du auch diese beiden widerstreitenden Stimmen? Wir alle haben solche gegenläufigen Impulse in uns. Nimmst du sie wahr und setzt dich mit ihnen auseinander? Und wie viel Raum gibst du deinen Herzensanliegen? Häufig rufen genau die Themen, die uns richtig, richtig wichtig sind, die stärksten Gegenstimmen auf den Plan. Und dadurch kommen wir nicht ins Handeln.

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Oft sind es genau die Themen, die uns besonders am Herzen liegen, die in uns die größten Konflikte verursachen

 

Wenn du deine Herzensthemen leben möchtest – deine Berufung finden, dein Wohnprojekt verwirklichen, die Wunschbeziehung leben oder generell in deine Kraft kommen –, dann ist es unerlässlich, dir der widerstreitenden Kräften in dir bewusst zu werden und dich mit ihnen auseinanderzusetzen.

Die eine Stimme möchte Wachstum.

Die andere Stimme möchte Beständigkeit und Sicherheit.

Wenn du dich für Wachstum entscheidest, spült das sehr oft Themen an die Oberfläche, die schmerzbesetzt sind und noch einmal gesehen werden wollen. Davor schrecken wir häufig zurück und folgen eher der Stimme, die zur Sicherheit mahnt. Doch vergeben wir uns damit eine fette Entwicklungschance. Besser ist es, wenn wir uns mit den widerstreitenden Kräften in uns auseinandersetzen, um dann eine Entscheidung treffen zu können, die uns befreit.

Jedes Bekenntnis ist eine Erfahrung

Manchmal macht man aber auch einfach nur eine neue Erfahrung und fragt sich hinterher, was daran denn jetzt so schwierig war. So war es bei mir:

Nachdem die Diskussion in meinem Kopf eigentlich schon zugunsten der Beständigkeitsstimme entschieden war, kam plötzlich aus heiterem Himmel ein Impuls, der mich hat umschwenken lassen. Wir schnappten uns die Räder und kamen genau dann an, als der Zug sich in Bewegung setzte. Die Sonne schien wunderbar, die Reihen waren locker und mit genügend Freiraum, um sich zu bewegen. Die Stimmung war gelöst und überall um uns herum liefen Menschen mit offenen, sympathischen Gesichtern. Ab und zu reihten sich Menschen ein, die im Business-Outfit einfach eine halbe Stunde mitliefen – offensichtlich nutzten sie ihre Mittagspause – und dann wieder ausstiegen. Es gab so viele berührende Szenen (vom Säugling im Tragetuch bis zum alten Mann an Gehhilfen), in denen Warmherzigkeit und Menschenfreundlichkeit sichtbar wurden.

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Eine bereichernde Erfahrung, wenn auch ältere Generationen für ihre Werte auf die Straße gehen

 

Es war ein Feld der Verbundenheit und des Einverständnisses. Keine (!) meiner Befürchtungen hat sich bewahrheitet, sondern das Erlebnis war einfach nur wunderschön.

Und als ich dann am Nachmittag die Zahlen las und die Bilder sah, war ich froh und stolz, meiner Wachstumsstimme gefolgt zu sein. Ich habe mich zu meinem Herzensanliegen bekannt. Ich habe mich nicht davon abbringen lassen (auch wenn die Gegenstimme sich echt Mühe gegeben hat). Es war ein innerer Triumph. Mein Bekenntnis, das ich durch mein Handeln gezeigt habe, hat in mir ein Gefühl von Stimmigkeit hinterlassen. Ich habe mich für mein Anliegen in Bewegung gesetzt. Das fühlt sich richtig gut an. Und beim nächsten Mal wird es schon leichter gehen.

Fazit:

  • Wir haben sehr oft zwei Stimmen in uns. Die eine Stimme möchte Verwirklichung, Entfaltung, Entwicklung. Die andere Stimme will Sicherheit und Beständigkeit. Alles soll so bleiben, wie es ist.
  • Beide Stimmen haben sehr gute Argumente.
  • Wenn uns ein Anliegen wirklich wichtig ist, wenn es unser Innerstes berührt, dann ruft dies die mahnende Stimme der Beständigkeit auf den Plan.
  • Die mahnende Stimme ist meistens ein Relikt vergangener Erfahrungen und entspricht nicht mehr der heutigen Realität.
  • Im Einklang mit den eigenen Überzeugungen zu handeln, schafft inneren Frieden.

Ein sehr kraftvoller Film dazu, wie es ist, wenn Menschen in einer unterstützenden Gemeinschaft für ihre Überzeugung einstehen, ist derzeit in der ZDF Mediathek zu sehen: „Hambi – Der Kampf um den Hambacher Wald“. Berührend, sehenswert.

Abschließen möchte ich mit meinem Leitspruch:

Wenn du dich für deine Wahrheit auf den Weg machst, kommt dir das Leben auf halber Strecke entgegen.

Das Leben möchte, dass du zur schönsten Version deiner selbst wirst.

Von Herzen

Barbara

 

 

barbara-grebeGemeinsam mit Udo Schmitz hat unsere Stammautorin Barbara Grebe im Herbst ein besonderes Kursangebot: Am 11. Oktober 2019 startet ihr Seminar „Ich bin richtig!“ mit einem Schnupperwochenende zum Sonderpreis.

Ein Seminar, das Herz und Hirn verbindet und das sich an Menschen richtet, die sich nachhaltig von alten emotionalen Belastungen befreien wollen. Die ihre eigenen Verhinderungsmechanismen erkennen und lösen möchten. Für die Wahrhaftigkeit der Motor des Lebens ist. Und die auf der Suche nach unterstützender, positiver Gemeinschaft sind.

Weitere Informationen findet ihr auch auf Barbaras Homepage: anders-aufgestellt.de

 

Möchtest du noch mehr von unserer Hochsensibilitätsexpertin Barbara Grebe lesen? Dann könnte dieser Beitrag für dich interessant sein:

Hochsensible Menschen und die energetische Kommunikation als Sprachrohr

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