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Kraft der Stille: Die 5 Dämonen

Stille. Sie macht etwas Positives mit dir – und das ist mittlerweile sogar wissenschaftlich bewiesen. Meditation hat schon nach wenigen Stunden einen spürbaren Effekt auf die Psyche – weniger Stressanfälligkeit und ein Gefühl von innerer Ruhe und Ausgeglichenheit.

Dies hat wiederum Auswirkungen auf die körperliche Aspekte wie Blutdruck, Immunsystem oder Cholesterinspiegel. Neurowissenschaftler haben diese spürbaren Effekte in verschiedenen Studien untersucht und gemessen. Diese Erkenntnisse möchten wir sehr gerne mit dir teilen.

In diesem Artikel fassen wir zusammen, wie Achtsamkeit auf die fünf typischen menschlichen Dämonen wirkt, die die buddhistische Lehre identifiziert hat:

Nach zwei Tagen edlem Schweigen und Meditation ist es faszinierend zu sehen, wie sich der Gesichtsausdruck der Teilnehmer verändert. Anspannung und die Kämpfe die wir im Außen haben, fallen nach und nach ab und unser wahres sanftes Wesen kann sich zeigen.

Durch den Atem in die Achtsamkeit

In der Meditation lernen die Teilnehmer sich auf den Atem zu konzentrieren. Eine Übung die sich im Alltag einfach integrieren lässt: Fokussiere dich auf die kleine Stelle zwischen Mund und Nase.

Bewusst ein paar Atemzüge fühlen, wie sich diese Zentimeter Haut anfühlen beim Ein- und Ausatmen. Mit der Zeit wird man immer sensibler und kann sich so schnell in seine Mitte bringen. Praktisch,  dass wir das einfachste Coaching-Tool der Welt – den Atem – immer bei uns haben.

Die fünf Dämonen im Buddhismus

Wenn wir meditieren, versucht uns der Verstand zunächst mit allen Mitteln abzulenken. Im Buddhismus spricht man von den fünf Dämonen. Diese fünf Dämonen sind Buddha erschienen, bevor er die Erleuchtung erlangte.

Wenn wir kurz davor sind im Alltag über eine Grenze zu gehen, oder eine neue Erfahrung zu machen, greift unser Verstand zu diesen uralten Mustern. Bei jedem Menschen sind diese unterschiedlich ausgeprägt. Ich stelle sie dir kurz vor:

Anhaftung

Der Verstand will an allem festhalten was uns gefällt. In dieser Welt müssen wir allerdings am Ende immer loslassen. Die Buddhisten sagen gerne „… auch das geht vorbei“ – bei den schmerzhaften Erfahrungen im Leben nehmen wir den Satz dankbar an, doch trifft er genauso auf die angenehmen Erfahrungen zu. Wie es Yoda aus Star Wars ausdrückt:

“Dich darin üben du musst loszulassen alle Dinge von denen du fürchtest sie zu verlieren.

Trägheit

Einfaches Beispiel das jeder kennt, du willst dich kurz auf die Couch setzen, plötzlich überkommt dich eine Müdigkeit und der Abend ist gelaufen. Wir nehmen uns fest vor, zu meditieren und ehe wir es merken, sind wir dabei eingeschlafen. In einem wichtigen Gespräch, kurz bevor es heikel wird, werden wir oder unser Gesprächspartner müde. Es gibt viele Arten wie sich die Trägheit äußern kann.

Rastlosigkeit

Der Geist lenkt uns ständig ab. Du nimmst dir vor etwas für dein Ziel oder deine Vision zu tun. Doch deinem Verstand fallen viele Dinge ein die man noch kurz erledigen könnte. Nur kurz den Fernseher einschalten und schwupps ist die Zeit wie im Flug vergangen.

Bewusst haben wir diese Art der Ablenkung nicht wahrgenommen. Wären wir öfters bewusst, würden uns solche Dinge nicht passieren. Du siehst: der Verstand ist tricky und vor allem schnell.

dinkelbroetchenpoesieAversion

Das Kämpfen gegen das, was wir nicht haben wollen oder was uns Schmerzen bereitet. Wie wäre es, wenn Du den Kampf aufgibst und dich stattdessen hingibst?

Zweifel

Der Verstand manipuliert uns gerne mit wirren Theorien. Seine Joker gehen von: Meditieren bringt nichts, bis zu ich könnte eigentlich draußen in der Sonne sitzen. Eine Teilnehmerin meinte nach der geführten Meditation „Das ist eh alles Manipulation“.

Dabei hatte sie während der Meditation eine interessante Erfahrung gemacht – doch der Verstand zweifelt gern und verhindert, dass wir uns der Erfahrung ganz öffnen.

Diese fünf Muster sind in allen Menschen vorhanden. Achte in den kommenden Tagen doch bewußt mehr darauf, wie sich dein Verstand einmischen will und versuchen wird,  dich abzulenken.

Mit welchen Tricks ködert dich dein Verstand?
Kannst du es bewusst wahrnehmen und benennen? 

Wir sind auf deinen Kommentar gespannt 🙂

 


stilleSpecial-Tipp:

Vom 10. bis 15. April 2018:  Kraft der Stille

Das Meditationsretreat mit Veit Lindau im Seminarzentrum Kisslegg.

Wenn du einmal fünf Tage in tiefe Stille eintauchen und die Veränderung erspüren magst, bist du herzlich willkommen. Hier gibt es weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung:

 

Kraft der Stille– MeditationsRETREAT


Wenn du mehr über das Thema Meditation und Stille erfahren magst, dann lies doch in diesen Erfahrungsbericht von Frank Joseph aus dem Frühjahr 2017 hinein:

5 Tage mal raus aus allem: Die Kraft der Stille – Ein Erfahrungsbericht

 

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