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Die Kraft der Visualisierung – mit Moodboards werden Träume wahr

Wenn wir unsere Träume tatsächlich realisieren wollen, können wir dabei ruhig auch auf die Kraft der Visualisierung und Moodboards setzen. Sie hilft uns, anfangs vielleicht noch Diffuses Stück für Stück zu konkretisieren, dem verschwommenen Traum das Gesicht einer klaren Vision zu geben. Was zunächst womöglich als unklare Idee im Raum stand, kann so zu einem Ziel heranreifen und einen klaren Plan ermöglichen.

Nehmen wir ein Beispiel: Eine Weltreise ist ein schöner Traum, doch wohin genau wollen wir? Und wann? Was wollen wir erleben, welche Erfahrungen möchten wir sammeln – welches Gefühl soll in uns wachsen? Die Welt ist groß und bietet unzählige traumhafte Orte. Die für uns richtigen werden wir dann finden, wenn wir uns vorher ein klares Bild davon machen, wie unsere Reise verlaufen und was sie uns geben soll. Erst, wenn dieses Bild deutlich gezeichnet ist, werden wir auch an die konkrete Planung gehen können – ansonsten bleibt alles ein Wunschtraum, eine fixe Idee.

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Wenn Träume und Visionen sich zu konkreten Bildern verdichten.

Warum Moodboards?

Eine ganz hervorragende Möglichkeit, dieses Bild zu erstellen, sind Moodboards. „Moodboards, ja klar, davon hab ich schon mal gehört“, werden jetzt bestimmt einige denken. Doch wie geht man so ein Moodboard richtig an und entwickelt es? Und warum ist die Arbeit damit so effektiv? Das wollten wir uns dann doch von jemandem erklären lassen, der wirklich Erfahrung hat. Wir sprachen dazu mit der Autorin und Kreativ-Frau Marianne Salentin-Träger. Nach einer Krankheit vor zehn Jahren entdeckte die Geschäftsfrau für sich die Kraft des Visualisierens mit Moodboards. Dieses Tool half ihr, sich neu zu orientieren und zu motivieren. Inzwischen hat sie bereits viele Menschen dafür begeistert, mithilfe von Moodboards ihre Lebensziele zu verwirklichen. Nun hat sie dazu auch ihr erstes Buch veröffentlicht: „Moodboards – Wünsche visualisieren und verwirklichen“ (Irisiana Verlag)

Die Kraft des Visualisierens erleben

Liebe Frau Salentin-Träger, wie kamen Sie auf die Idee, ein Buch über die lebensverändernde Wirkung von Moodboards zu schreiben?

Nach einer ernsten Erkrankung vor zehn Jahren hatte ich begonnen, meine Ziele und Wünsche auf Moodboards zu visualisieren. Eigentlich habe ich erst Jahre später realisiert, wie ich und mein Leben sich seither verändert haben. Der Auslöser war die Begegnung mit dem Musiker Sting. 2016 hatte ich eines seiner Konzerte besucht und mir vorgenommen, ihn persönlich zu treffen. Zehn Wochen später war er zu Besuch in Frankfurt und verließ die Stadt mit meinem Zypernbuch in der Hand. Danach überredeten mich meine Freunde Anja Jahn und Markus Bassler, darüber ein Buch zu schreiben.

Welche außergewöhnlichen Ziele haben Sie mit Moodboards visualisiert und anschließend auch erreicht?

Eines meiner erfolgreichsten und nachhaltigsten Projekte ist das Buch „Verführerisches Zypern – eine kulinarische Reise“. Ich hatte mir vorgenommen, ein zeitloses und vor allem schönes Buch über die Insel der Aphrodite herauszugeben. Tatsächlich hatte ich zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung, wie man ein Buch macht. Vorab erstellten wir im Team diverse Moodboards mit sämtlichen Inhalten und Zielen. Sie dienten uns während der fast zweijährigen Produktionsphase als roter Faden. Mittlerweile ist der Titel in zwei weiteren Sprachen erschienen und wurde weltweit mit sieben Awards ausgezeichnet. Auch meine Wohnung habe ich vorab auf einem Moodboard visualisiert und sie ist noch schöner geworden.

Was hat Sie davon überzeugt, ein Moodboard sei der richtige Weg für Sie?

Auf der Suche nach etwas, das mich motiviert, hatte ich im Buch The Secret gelesen, wie der amerikanische Coach John Assaraf seine Lebensziele zuerst auf Vision-Boards pinnte und anschließend erfolgreich umsetzte. Genau wie meine Freundin Bärbel Schwabe, die ihre Hotel-Projekte auf Moodboards erarbeitet und sie genauso realisiert. Ich dachte, wenn das bei den beiden funktioniert, sollte ich das auch probieren, und ich hatte viel Spaß dabei. Es ist die positive Aufmerksamkeit, die ich einem Ziel oder Wunsch gebe, und die anschließende Freude, mit der ich einen Schritt nach dem nächsten gehe.

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Viele Kreative setzen auf die Kraft von Moodboards.

Wie Moodboards funktionieren

Wie und warum funktioniert ein Moodboard?

Eigentlich ganz einfach. Das Erstellen eines Moodboards macht deutlich, was man wirklich will. Wenn Sie wirklich wissen, was Sie wollen, fokussieren Sie sich darauf und können alles andere ignorieren. Sie fühlen regelrecht, wofür Sie brennen. Dieses Gefühl sagt Ihnen exakt, was Ihnen wichtig und letztendlich richtig für Ihre Persönlichkeitsentwicklung ist. Achten Sie beim Kreieren Ihres Moodboards auf kraftvolle Bilder und Schlagworte, die Ihre Wünsche und Ziele repräsentieren. Das tägliche Visualisieren verstärkt dieses Gefühl und motiviert Sie, jeden Tag einen Schritt in die gewünschte Richtung zu gehen. Jede erfolgreiche Aktion wird Ihnen bestätigen, dass der eigene Weg der richtige ist.

Geht es bei Moodboards eher um materielle oder auch um immaterielle Wünsche?

Bei der Gestaltung Ihres Moodboards gibt es keine Grenzen. Alles, was Sie sich vorstellen können, sind Sie in der Lage zu erreichen. Es ist vor allem das, worauf Sie Ihre Aufmerksamkeit und damit Ihre Energie lenken. Alles, was Sie mit dem Gefühl der Begeisterung angehen, wird Sie weiterbringen. Das Moodboard hilft Ihnen, am Ball zu bleiben.

Wie konkret muss ich meine Wünsche formulieren und gibt es ein Wunsch-Limit?

Es gibt kein Limit für Ihre Wünsche und Ziele. Gestalten Sie Ihr Moodboard so, dass Sie mit einem Blick die ganze freudvolle Botschaft verinnerlichen und dabei einen starken Drang verspüren, Ihr Projekt umgehend umsetzen zu wollen. Einen Schritt nach dem anderen. Und lassen Sie sich von niemandem beirren. Es ist Ihr individuelles Moodboard und ich wünsche Ihnen viel Freude dabei!

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Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Erlaubt ist, was gefällt!

 

5 Tipps für dein eigenes Moodboard

  1. Tipp: Der Auftakt

Bevor du mit der Gestaltung deines Moodboards loslegst, nimm dir etwas Zeit, dich auf deine Gefühle einzustimmen. Suche dir einen ruhigen Raum und beantworte für dich nachfolgende Fragen:

  • Was macht dein Leben schön und warum tut es das?
  • Was bereitet dir Freude und wieso?
  • Welchen Geruch aus deiner Kindheit möchtest du noch einmal riechen?
  • Was möchtest du gerne noch einmal hören?
  • Wie könnte der nächste Schritt auf eines deiner Ziele aussehen?
  • Was kannst du besonders gut?
  • Was hast du bereits erfolgreich umgesetzt und warum hast du das geschafft?
  • Was hat dir als Kind Glücksgefühle bereitet?
  • Was würdest du gerne können und warum?
  • Welche deiner Wünsche lassen sich kurzfristig umsetzen?
  • Was ist dein nächstes Ziel?
  • Was ist dein größter Traum und warum ist er das?
  • Welche Bilder geben dir ein gutes Gefühl und was ist der Grund dafür?

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    Das Bauchgefühl als Kompass, wo die Reise hingeht: Moodboards.

  1. Tipp: Finde die richtigen Schlagworte

Deine Antworten aus dem vorigen Tipp werden dir nun dabei helfen, die richtigen Worte zu finden. Sieh dir dafür deine Antworten durch und bilde aus ihnen wichtige Schlagworte oder kurze Sätze, die dich auf dem Weg zu deinen Wünschen und Zielen unterstützen und motivieren können.
Erstelle dir eine Tabelle mit insgesamt neun Kästchen und trage in jedes Kästchen jeweils ein Schlagwort bzw. einen kurzen Satz ein.

  1. Tipp: Das Herz erstellen

Diese wichtigsten Worte oder Sätze kannst du als Herz für dein Moodboard betrachten. Übertrage sie in großen, markanten Lettern auf ein Blatt Papier. Schreibe sie dafür per Hand in deiner schönsten Schrift aus, drucke sie über den PC aus, mach sie bunt oder einfarbig – so, wie du sie schön findest. Schneide diese Worte und Sätze aus und lege sie auf ein Tablett. Sie dienen dir als Leitlinie für die Erstellung deines Moodboards.

  1. Tipp: Sammle nur Positives

Wenn du dich auf die Suche nach Bildern begibst, die das von dir Gewünschte zeigen, sei offen. Magazine können eine gute Quelle sein, ebenso das Internet oder deine eigene Fotosammlung. Es können aber auch Skizzen oder etwas Haptisches, wie z.B. ein Stück Stoff, ein Kleeblatt oder ein Andenken sein. Alles, was für einen bestimmten Glücksmoment oder eine Botschaft steht, eignet sich – auch ein Kaugummipapier oder das Blatt einer Pflanze. Die einzige Regel, die es gibt, lautet: Wähle ausschließlich Bilder, Fotos und Dinge, die dir gefallen, mit denen du etwas Positives verbindest oder die dir ein gutes Gefühl geben.

  1. Fixiere deine Ziele

Zu Beginn ist es leichter, sich erst einmal auf wenige Ziele zu konzentrieren. Starte deine Visualisierung also am besten, indem du dir ein Ziel wählst, das du leicht umsetzen kannst. Wenn du weißt, was du willst, ist es viel leichter, das Unwichtige zu ignorieren. Suche zu diesem ersten Ziel nach passenden Motiven, Dingen usw. Sobald du mit der Ausbeute zufrieden bist, gönne dir einen Moment der Muße und betrachte deine Sammlung, bevor du sie auf dem Moodboard befestigst. Lass dir dafür Zeit. Wähle dann die für dich wichtigsten Bilder, Zitate, Schlagworte etc aus. Hör dabei auf dein gutes Gefühl, es wird dich unterstützen. So kannst du dann auch mit den anderen Zielen und Wünschen fortfahren.

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Denk dabei immer an den folgenden Merksatz:

 

Nach dem Spinnen erst das Sinnen – und danach das Pinnen.

 

Der Artikel enthält Auszüge aus dem Buch „Moodboards – Wünsche visualisieren und verwirklichen“ von Marianne Salentin-Träger (erschienen im Irisiana Verlag)

 

Über Marianne Salentin-Träger:

Marianne Salentin-Träger ist begeisterte Kontakt- und Kreativ-Frau. Sie ist Geschäftsführerin der Frankfurter PR-Agentur C&C Contact & Creation. Nach einer Krankheit vor zehn Jahren entdeckte sie für sich die Kraft des Visualisierens mit Moodboards. Dieses Tool half ihr, sich neu zu orientieren und zu motivieren. Sie hat bereits viele Menschen dazu begeistert, mithilfe von Moodboards ihre Lebensziele zu verwirklichen.

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Wie viele Chancen im Leben brauchst du?

Nerven-Transfer: Gelähmte können Hände wieder bewegen

 

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