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Kreativität: Erlaube deinem Sonnenkind zu träumen und zu spinnen

Kreativität ist die Fähigkeit, ungewöhnliche und neue Lösungen zu finden. Kreativität ist eine der wichtigsten Ressourcen, mit der wir fast alle anfallenden Probleme lösen können.

Damit wir kreativ sein können, benötigen wir den Zugang zu unserem SONNENKIND, unserem fröhlichen, verspielten und träumenden inneren Kind.

Verlieren wir im Laufe des Lebens unsere Kreativität?

sonnenkind-KreativitätTatsächlich nimmt die Fähigkeit imaginativ, offen und spielerisch zu denken (divergentes Denken) mit dem Eintritt in die Schule ab. In der Schule trainieren wir kritisch, analytisch und richtig zu denken (konvergentes Denken). Es gibt den einen richtigen Weg, die eine richtige Lösung und wenn die Kinder dann mit „ver-rückten“ Ideen kommen, werden sie korrigiert oder sogar beschämt. Ich denke da an Hanna, die Tochter meiner Freundin, die heiße Tränen geweint hat, weil sie für ihren Deutschaufsatz nur ein „Ausreichend“ bekommen hatte. Sie hatte die Bildergeschichte sehr fantasievoll weitergesponnen und unter anderem den kleinen Drachen Lilupert einfliegen lassen, der aber auf keinem der vorgegebenen Bilder zu sehen war. Der Lehrerin hat so viel Vorstellungskraft missfallen.

Träumen unerwünscht? Dann zieht sich dein Sonnenkind zurück

Häuft sich die Erfahrung, dass unsere Imagination unerwünscht ist, zieht sich unser Sonnenkind zurück. Je älter wir werden, desto mehr stehen sich dann konvergentes und divergentes Denken im Weg, und es entsteht der Glaubenssatz: „Ich bin nicht kreativ.“ Diese Überzeugung in Frage zu stellen, ist vielleicht der erste Schritt, um die eigene Kreativität wiederzubeleben. Außerdem bedarf es den Mut zu träumen. Sehr erhellend dazu ist dieser TEDx-Talk:

Erlaub dir Tagträume

Erlaube dir zu tagzuträumen, zu trödeln und Löcher in die Luft zu starren! Die scheinbar unproduktive Pause bringt oft die besten Gedanken. Das Tagträumen wird uns in der Schule ausgetrieben. „Schau mich an“ sagt der Lehrer und ahnt nicht, dass das Kind gerade dabei ist, assoziativ dem Unterrichtsstoff zu folgen und innerlich schöpferisch weiterzudenken. Später als Erwachsene haben wir die Stimme aus der Kindheit längst verinnerlicht und gestatten uns keine Traumzeit mehr. Hinzu kommt, dass wir unter Dauerberieselung stehen. Handy, Laptop, Fernsehen und Radio behindern unsere Fantasie. Einmal keinen Input bekommen, auf dem Sofa liegen, vor sich hinglotzen, in sich hineinhören – damit stärken wir unsere Vorstellungskraft.

Zwei Kreativitätstechniken

Es gibt auch regelrechte Kreativitätstechniken, die uns Denk-Türen öffnen. Zwei davon möchte ich euch vorstellen: Die Wortspieltechnik und die Kopfstandtechnik.

1-Wortspiel

sonnenkind-wortspielKreative Lösungen sind oft assoziativ, das heißt es werden Verbindungen geschaffen, die vorher noch nicht bestanden haben. Bei der Kreativtechnik „Wortspiel“ wird die Verbindung von Bekanntem mit Neuem absichtlich herbeigeführt. Und das funktioniert folgendermaßen:

  1. Schreibe deine zu lösende Frage auf. Zum Beispiel: „Wie kann ich die E-Mail-Flut bewältigen?“
  2. Dann lass dir von einem Menschen aus deiner Umgebung, der deine Ausgangsfrage nicht kennt, zufällig fünf Begriffe nennen. Alternativ kannst du auch per Zufallsprinzip fünf Worte aus dem Lexikon fischen. Nehmen wir einmal an, du fragst deinen kleinen Sohn und er sagt: „Brot, Papa, Lolli, Baum und Trecker“
  3. Jetzt fängst du an assoziativ Verbindungen zwischen deiner Frage und den Worten zu knüpfen. Du beginnst mit dem ersten Wort. Welche Lösungsansätze stecken in dem Begriff „Brot“ bezogen auf den Umgang mit den E-Mail-Massen? Dir fällt ein: „Brot kann man im Brotkasten eine Weile aufheben. Wäre es vielleicht eine gute Idee, eine Art Lagerkasten für E-Mails einzurichten? Vielleicht für die E-Mails, bei denen man noch nicht genau weiß, ob sie noch relevant sein werden. Brot hat eine harte Kruste. Eine Außengrenze. Gibt es Möglichkeiten die Hürde für manche E-Mails zu erhöhen? …“ Und so weiter und so fort.
  4. Zum Schluss überprüfe, welche Lösungen umsetzbar sind und mache einen konkreten Plan.

Das „Wortspiel“ kann man übrigens auch zu zweit oder in einer Gruppe spielen. Vier Augen sehen bekanntlich mehr als zwei.

2-Kopfstand

sonnenkind-kopfstandKreativsein ist manchmal leichter, wenn wir nicht zielgerichtet denken müssen. Bei der Kopfstandtechnik werden deshalb zunächst Ideen gesammelt, wie man das Nicht-Ziel, das Gegenteil vom eigentlich Gewünschten erreichen könnte. Hä? Klingt komisch? So geht`s:

  1. Erneut hast du eine Ausgangsfrage zum Beispiel: „Wie kann ich es schaffen, erfolgreich selbstständig zu sein?“ Jetzt drehst du die Frage um. Du stellst sie auf den Kopf und fragst dich stattdessen: „Wie kann ich es schaffen, mit meiner Selbstständigkeit grandios zu scheitern?“
  2. Schreibe in einem Brainstorming alles auf, was dir dazu einfällt. Dir würde vielleicht einfallen: „Um grandios zu scheitern, müsste ich Angst haben, auf Kunden zuzugehen.“ Oder: „…nicht an die Steuer denken.“
  3. Und in einem dritten Schritt drehe alles wieder um. Aus der Angst auf Kunden zuzugehen würde beispielsweise: „…gerne mit Kunden Kontakt aufnehmen.“

Lass dich überraschen, ob du über diesen „Umweg“ ungewöhnliche Aspekte hinzukommen.

Vielleicht hast du gemerkt, wie dein inneres Sonnenkind bei diesen beiden Kreativtechniken Feuer und Flamme war. Kein Wunder. Sobald gespielt wird, ist das Sonnenkind mit von der Partie und beteiligt sich gerne daran, kreative Lösungen hervorzuzaubern.

Ich hoffe, du hast wie ich Freude daran, deine Kreativität hervorzulocken. Weitere Ideen dazu findest du in meinem Buch: Das Sonnenkind-Prinzip, Kailash-Verlag, 2016 und auf meiner Website www.sonnenkindprinzip.de

Deine Julia

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Hier geht es zum Buch von Julia:

Das Sonnenkind-Prinzip von Julia Tomuschat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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