Kategorien Anzeigen

Erfolg Body Arbeit Beziehungen Deine Welt Glück Seele Podcasts humantrust @Redaktion

Lass es einfach! Vom Glück und der Erfüllung durch Nichts

Wie du mit Nichts die Welt ein bisschen besser machst – und obendrein selbst entspannter und glücklicher wirst

„Ich tu ja nix“, sagt Landwirt Heinz Bley – und ist damit zum großen Helden geworden. „Heinz Bley ist ein Vorbild für Deutschland“, findet Michael Succow, immerhin Träger des Alternativen Nobelpreises, und ergänzt: „Ein Held, der bewiesen hat, wie in einer historisch gewachsenen Landschaft Schönheit und Artenvielfalt zu bewahren sind, zum Nutzen aller.“

Was tut Heinz Bley – oder besser geschrieben: Was tut er nicht?

nichts-blühenHeinz Bley betrieb seit den 90er Jahren in der Gegend rund um Erfurt Landwirtschaft. Ein schwieriges Unterfangen, denn der Boden hier mag Nutzwirtschaft nicht besonders. Der „wildert“ lieber. Heinz Bley war fast pleite, weil sein Boden nichts hergab, da fand sich eine glückliche Fügung: Das thüringische Umweltministerium bot ihm eine EU-Förderung an, mit der er der Natur seinen Lauf lassen darf.

Jetzt lässt Bauer Bley seine Landschaften – die er übrigens Thürengeti getauft hat – erblühen – mit Erfolg: 2.500 Pflanzen und Tierarten wurden auf seinem Areal beim Tag der Artenvielfalt von der Zeitschrift „Geo“ gezählt, Schmetterlinge und Zikaden, noch mehr, als Biologen bisher in den Tropen gefunden haben.  (All das ist nachzulesen in einem Artikel im Stern vom 30.05.2018)

Tu doch auch du mal nix (oder vielleicht noch besser: Das Richtige) und tu dir und der Welt damit gut

Es ist ja ganz verrückt in unserer Höher-Schneller-Weiter-Welt, in unserer Überflussgesellschaft. Wir kaufen zu viel, wir essen zu viel, wir arbeiten zu viel und zu schnell, wir wollen uns über viel zu viele Medien auf dem Laufenden halten.

Eine der Überlebenskünste für die Zukunft, eine der Künste für ein gutes Leben, wird es sein, dass wir uns vom Überfluss befreien – von dem Überfluss, der behindert, blockiert, ablenkt, unnötig ist, schlicht: MÜLL produziert.

  • Was ist gut für dich?
  • Was ist wichtig?
  • Was stützt dich?
  • Was hemmt und blockiert dich, was lenkt dich ab?

Hier darf jeder seine eigenen Lösungen und Antworten finden.

Heute lade ich dich ein, „7-mal Nichts“ zu spielen:

  • Nichts im Kalender

    Nichts

    Wann hast du das letzte Mal NICHTS gemacht, wirklich nichts? Hast du dir schonmal NICHTS im Kalender eingetragen? Schaffe dir regelmäßig NICHTS-Zeiten, und in diesen NICHTS-Zeiträumen schaust du dann einfach, wonach dir ist. Vielleicht lässt du einfach mal die Seele baumeln…

  • Nichts im Garten

    Mach es wie Bauer Bley und lass das Gras einfach wachsen. Die Bienen und andere Insekten werden es dir danken. Das ist DEIN aktiver Beitrag zur Artenvielfalt.

  • Nichts Fernsehen, Computer, Licht

    Flimmerkiste aus, Computer aus, Licht aus, Kerzen an – oder einfach raus vor die Tür, wenn ein laues Lüftchen weht: den Abendhimmel genießen. Passiert jedes Jahr einmal zur Earth Hour – warum nicht ein regelmäßiges Ritual draus machen? Wär das was?

  • Nichts Plastik

    Wo kannst du auf Plastik verzichten? Ganz sicher bei vielem Obst und Gemüse! Und: Du kannst Umverpackungen im Supermarkt lassen. Hast du schonmal in einem Unverpackt-Laden eingekauft? Hier gibt es eine ständig aktuell gehaltene Liste aller Unverpackt-Läden im deutschsprachigen Raum. Gute Einkaufsalternativen auch: Beim Markt oder direkt beim Bauern.

  • Nichts Fleisch

    nichts-VegetarischIch mag hier keine Debatte anzetteln und dir raten zur Vegetarierin oder zum Veganer zu werden. Ich finde, da darf jede*r selbst eine Entscheidung für sich treffen. Vielleicht magst du einfach nur weniger Fleisch essen und dann besonders Gutes. Feel free!

    Fleisch ist allerdings ein guter und messbarer Indikator dafür, dass all dein Handeln IMMER einen Einfluss hat. Wusstest du, dass im Schnitt jährlich 37 Tiere überleben, wenn du kein Fleisch isst? Wenn du 75 Jahre alt wirst und vegetarisch lebst, rettest du das Leben von 2.700 Tieren. Interessant, oder?

  • Nichts essen

    Zur Zeit sehr im Trend ist das intermittierende Fasten, das auch zuträglich für deine Gesundheit sein soll, weil es den Körper entlastet. Ich selbst experimentiere seit einigen Wochen damit und mache sehr gute Erfahrungen. Schau doch mal selbst, ob das was für dich ist, nicht für jeden Organismus scheint das geeignet zu sein.

    Wie wärs, wenn es du es mal ausprobierst? Und wenn es dir ein Bedürfnis ist, kannst du den Geldbetrag, den du sparst, ja jenen Menschen zu Gute kommen, lassen, die bedürftiger sind als du.

  • Nichts unnötig reden
    Vielleicht hast du auch keine Lust mehr auf diese Alltagsreden, das Grundrauschen, das Geplapper, das nur passiert, um etwas zu sagen, um Schweigen zu vermeiden, damit das Eigentliche verhüllt bleibt.
    Wie wesentlich kommunizierst du? Oder beteiligst du dich eifrig an verbaler Müllproduktion, um den Gedanken, die vielleicht schmerzen oder unangenehm sein könnten, kein Raum schenken zu müssen. Spür mal in dich rein!

Und wie gehst du mit NICHTs um? Was hältst du vom NICHTS-Spiel? Hinterlasse doch einen Kommentar hier für alle.

Ich wünsch dir viel Freude, Befreiung und gute Erkenntnisse dabei,

herzliche Grüße

Steffi aka Stephanie Ristig-Bresser.

Alle Artikel von Stephanie Ristig-Bresser findest du hier.

 

Wenn dieser Artikel spannend für dich war, dann schau doch auch in diesen TED-Talk zum Thema Nichts-Tun hinein:

Anleitung zum Nichts-Tun

Gefällt mir 303 Personen gefällt das

Wie hilfreich fandest du den Artikel?1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (8 Bewertungen: 4,50 von 5)

Diskussion

Trag dich in unseren Newsletter ein und hole dir dein Gratis-Geschenk für Compassioner-Leser:


Das große Coaching Paket von Veit Lindau.
Sichere dir diesen wertvollen Leitfaden für ein erfülltes, glückliches Leben.

 

Wir schenken dir:
o 4 Audiovorträge mit Veit Lindau
o 1 Geführte Meditation
o Den Lebenskompass

Trag dich dazu hier ein:

 



* Mit der Eintragung bestätige ich die Informationen zum Datenschutz insbesondere nach §13 DSGVO zur Kenntnis genommen zu haben.

 

 

 

fan